NRW Dokumente geleaked: Polizeiliches Lagebild in Flüchtlingsangelegenheiten

Über die VK Seite von “Anonymous” und auf weiteren Webseiten macht gerade ein 20 seitiges Dokument aus dem Innenministerium NRW die Runde, welches nach dortigen Angaben über das Compact Magazin in Umlauf gebracht wurde.

An der Echtheit wird natürlich von verschiedenen Seiten gezweifelt, wir können jedoch bestätigen, dass die Angaben verlässlich sind. Weitere Dokumente aus vertraulichen Quellen sind im Umlauf, der gesamte Bericht umfasst sogar 98 Seiten und ist wie die bisher geleakede Version nur für den internen Dienstgebrauch freigegeben.

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Polizeiliches Lagebild NRW

Die Zahlen beziehen sich ausschließlich auf den Monat Dezember und das Bundesland Nordrhein-Westfalen.

Gegenüber dem November 2015 habe sich die Lage im Dezember deutlich entspannt, heisst es im Bericht.

Hier einige Auszüge, den gesamten Bericht stellen wir nicht zum Download zur Verfügung und zitieren auch keine weiteren Daten, die nicht ohnehin schon im Umlauf sind.

Der Rückgang bei den Zugangszahlen gegenüber dem Vormonat läge bei 33% (November2015: 59.628) und gegenüber Dezember 2014 sei jedoch eine Steigerung von 346% (Dezember 2014: 11.467 Flüchtlinge) zu verzeichnen.

Mit Ende des Monats Dezember lag der Gesamtjahreszugang an Flüchtlingen in NRW bei 331.369 Flüchtlingen. Im Vergleichszeitraum des Jahres 2014 war lediglich eine Anzahl von 82.318 Flüchtlingen (+402 %) zu verzeichnen.

Im Monat Dezember wurden in den insgesamt 284 Notunterkünften insgesamt 15.067 Einsätze durch die Kreispolizeibehörden im der Einsatzleitsystem der Polizei angelegt.

Im Dezember waren … landesweit 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sicherheitsdienste Geschädigte (+14) von sexueller Belästigung, Beleidigung und Körperverletzung. Ermittlungsverfahren gegen Sicherheitsbedienstete wurden nicht eingeleitet. Drei Polizeibeamte wurden Opfer von Widerstandshandlungen.

Hier noch etwas Fachchinesisch zur Einsatzhäufigkeit: In Dortmund gab es die meisten Einsätze und eine Steigerung an Strattaten zu verzeichnen, in Bielefeld dagegen geht es realtiv ruhig zu im Vergleich:

“Die EAE Dortmund (Hacheney) mit einer durchschnittlichen Belegung von 139 und 48 Einsätzen weist mit 34,5 die höchste EBZ auf. Auffallend ist die erhebliche Steigerung der EBZ im Vergleich zum Vormonat (5,5), die sich durch eine Häufung einzelner Straftaten, wie z.B. Diebstahl (10), Hausfriedensbruch (7), Randalierer (5) und Festnahmen (5) ergibt.

In der Jahresbetrachtung liegt die EAE Dortmund erheblich über dem Durchschnitt von 7,8. Eine Prüfung der strukturellen und ablauforganisatorischen Bedingungen wird von hiesiger Seite über die Bezirksregierung Arnsberg angeregt. 

Die EAE Bielefeld weist mit einer durchschnittlichen Belegung von 471 Bewohnernund zwei Einsätzen mit 0,4 die niedrigste EBZ”

Die hohe Belastung der Polizeibeamten bei dünner Personaldecke ist weiterhin noch Gegenstand des Berichts, alles in allem handelt es sich um keine wirklichen Staatsgeheimnisse.

Das Erschreckende an dem Bericht ist, dass sich die Zahlen ausschließlich auf den Monat Dezember 2015 beziehen und nur auf Nordrhein-Westfalen.

Mit den Schönfärbereien aus der Tagespresse ist dieser Bericht keinesfalls in Einklang zu bringen.

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