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Der Rechtsstaat schlägt auch in den Niederlanden mit aller Härte zu. Wie De Telegraaf berichtet, hat ein Holländer namens Khalid F. in einem Linienbus eine 18-jährige Mitreisende vergewaltigt. Die junge Frau war in den Bus gestiegen, als sich der „Schulfreund“ neben sie setzte, seine Hose öffnete und zu „sexuellen Handlungen“ zwang. Weil das Opfer so geschockt war, konnte es eigenen Aussagen nach nicht um Hilfe rufen und ließ die Tat über sich ergehen. Das Gericht glaubte diesen Aussagen, die durch Aufnahmen der Überwachungskameras bestätigt wurden. Dann folgte das Urteil:

Da Khalid zur Tatzeit bereits volljährig, aber geistig noch nicht reif gewesen sei, verhängte das Gericht eine Strafe von 180 Tagen Arrest nach Jugendstrafrecht, von denen aber 160 zur Bewährung ausgesetzt werden. Ganz schön hart – die verbleibenden 20 Tage muss Khalid voll absitzen. Der macht so was sicher nie wieder, oder?