Nicht-Feministen und die neue Männlichkeitsbewegung

Nicht Feministen und das Erwachen der Männlichkeit

Alice Schwarzer sag mir wo die Männer sind
Herbert GutmenschohneEier sang irgendwann in den Achtzigern „Wann ist ein Mann ein Mann?“

Eine andere längst vergessene Tussi namens Ina Deter wollte in der gleichen Dekade  an jede Wand sprühen, dass das Land neue Männer bräuchte. Hätte sie nur in den Spiegel geschaut, statt in die EMMA, dann wäre ihr eine Menge Frust erspart geblieben.

Aber hier sind sie endlich. Es hat etwas gedauert, aber Who the fuck is Alice aus dem Frauenturm zu Köln kann endlich baden gehen in den Bayer verseuchten Vater Rhein – aber nein, der ist männlich und kommt als letzte feuchte Ruhestätte nicht in Frage.

Aber was soll’s – der Feminismus ist widerlegt!

Die 5 großen Lügen des Feminismus hat Wolle Pelz, Autor bei Nicht-Feminist zusammengefasst. Der Feminismus sei eine Opferideologie, meint er ebenso dazu und holt aus:

Die Lüge der Diskriminierung der Frau

Spricht ein Feminist von der Diskriminierung der Frau, spricht er zumeist über das angebliche Patriarchat und von Gesetzen, die Frauen „diskriminieren“. Fragt man nach diesen Gesetzen kommen schwammige Aussagen, die sich auf „irgendwas im Bereich XY“ reduzieren lassen.

Da halten schon einige die Luft an – schließlich haben wir alle mal das Gegenteil gelernt. Und es wird noch besser:

Als Mann fällt es leicht, gesetzliche Benachteiligungen zu benennen. Aus dem Stand kann man dasUnterhalts- und Scheidungsrecht, das Umgangsrecht zu seinen Kindern, Bundeswehr, Polizei und Feuerwehrhier werden unterschiedliche Leistungen gefordert -, Frauen werden weniger in Kriegsgebieten eingesetzt usw.
Fakt ist: Frauen werden gesetzlich nicht benachteiligt, sondern mittlerweile bevorzugt. Die Gesetze zur Quote hebeln z. B. das Prinzip der Leistung aus. Die Gleichberechtigung steht bereits im Grundgesetz.

Darf der das überhaupt? Dürfen? Ist das noch eine Frage?  Er muss es endlich tun – und er schreibt sich weiter dem Abgrund entgegen, der nichts anderes als ein Ausweg ist, weil er gar nicht in die Tiefe führt, sondern endlich nach draußen in die Freiheit.

Es ist die verkehrte Welt, die diesen Eindruck hervorgerufen hat – zurecht gerückt sieht alles ganz anders aus!

Auch die Lüge vom Patriarchat behandelt der Autor ausführlich, was man zusammen mit den drei anderen Lügen hier weiterlesen kann.

Leutnant Dino geht mit seinem Männermagazin ganz andere Wege.

In „Es muss nicht immer Gefängnis sein“ gibt Deutschlands bekanntester Unterhaltspreller wertvolle Tipps für frisch getrennte Geschlechtsgenossen. Sein Motto lautet denn auch „Wer meinen Kühlschrank verlässt, darf sich daraus auch nicht mehr bedienen!“

Auch der Blog des Informatikers Hadmut Danisch wird zu den feminismuskritischen Adressen im Netz gezählt.

Die Schweizer Interessengemeinschaft Antifeminismus IGAF klärt unter anderem über Frauengewalt auf.

Gewalt hat kein Geschlecht. Frauen schlagen so häufig zu wie Männer. Frauen sind mindestens so gewalttätig wie Männer, eher mehr.

Die wenigsten Menschen können sich Frauen als Täterinnen vorstellen. Es gibt aber sehr viele Frauen, die ihre Kinder oder ihren Mann brutal schlagen.Seit Jahrzehnten ist es unter seriösen Wissenschaftlern völlig unstrittig, dass häusliche Gewalt ungefähr zu gleichen Teilen von der Frau und vom Mann ausgeht. Diese Erkenntnis ist durch Hunderte von wissenschaftlichen Studien aus der ganzen Welt abgestützt. 

Es sieht also gar nicht so schlecht aus, da tut sich was in der Männerwelt! Und das ist auch gut so.

Natürlich wird das Phänomen „Antifeminismus“ auch bei EMMA diskutiert, aber warum sollte man darauf verlinken? Erigiert euch! 

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2 Kommentare

  1. Wird aber auch langsam Zeit, dass ihr Männer wieder auf die Beine kommt, bevor ihr noch alle kastriert seid. Gute Initiative! Was Frauen aus unserer Gesellschaft machen, sieht man ja, wenn man nur ein bisschen wach durchs Leben geht. Da kann man sich als normale Frau nur fremdschämen.

    Apropo Frauengewalt. Als ich Kind war, lebte in unserem Haus eine Familie (Mutter, Vater, Tochter), in der der Mann sehr oft, sehr regelmäßig furchtbar verprügelt wurde. Er hatte körperlich keinerlei Chance, sich zu wehren, da die beiden figürlich an Stan und Ollie erinnerten (sie übernahm den Part des Ollie). Da Scheidung ja damals nicht so einfach war, starb er ihr irgendwann einfach weg. War ein ganz armer Mann, der jedem leid tat.

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