NGA: Das riesige geheime US-Spionagenetzwerk – gefährlicher als die NSA

Das ist kein Aprilscherz, nur eine Geschichte, über die selten gesprochen wird. Auch der große  “Whistleblower” Edward Snowden, der die NSA  auf der ganzen Welt blamierte, sparte bei seinen Enthüllungen das gigantische NGA-Netzwerk stets aus. Dabei sind die Dimensionen der NGA beängstigend, das Aufgabengebiet ebenso.

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Ex-Präsident Obama wusste zum Beispiel gar nichts über die ominöse “Agentur” – ganze fünf Monate nach seinem ersten Amtsantritt wurde er erst über ihre Existenz in Kenntnis gesetzt.  Als er im Mai 2009 in einem Five Guys Hamburger Restaurant in Washington speiste, fragte er einen Gast am Tisch gegenüber nach seinem Job.  “Ich arbeite bei der NGA, National Geospatial-Intelligence Agency”, antwortete der Mann. Obama erschien verblüfft. “Also, erklären Sie mir genau, was ist dieses National Geospatial …?”, sagte er, unfähig, den Namen zu beenden. Das Video davon machte vor acht Jahren Furore in TV und Internet. Ins Zentrum der Story stellte man den sympathischen US-Präsidenten im Dialog mit dem Bürger und wie charmant er mit seiner Ahnungslosigkeit umging. Dass er mit keinem einfachen Mann aus dem Volke, sondern einem Angestellten eines Geheimdienstes vor laufender Kamera sprach, war nur Nebensache. Die Geschichte geriet im Obama-Hype schnell wieder in Vergessenheit.

FBI und CIA kennt dank bester Hollywood PR jedes Kind, über die NGA ist nur wenig in der Öffentlichkeit bekannt. Das Hauptquartier der NGA befindet sich etwa 15 Meilen südlich von Washington und ist das drittgrößte (!) Gebäude in der Region, größer als das Capitol und der Sitz der CIA. Die Grundfläche beträgt etwa die von vier Football-Feldern. Es wurde erst 2011 komplett fertig gestellt und kostete 1.4 Milliarden Dollar. 2016 kaufte die NGA noch einmal 99 Hektar Land in St. Louis, um dort für 1,75 Milliarden Dollar neue Gebäude für die wachsende Zahl von Mitarbeitern zu bauen. In Washington sollen es 3000 sein.

Hauptaufgabe der NGA ist die Video und Fotoauswertung von US-Drohnen im Nahen Osten und den weltweiten Satellitensystemen. Gebraucht werden die Daten zur Aufklärung und Kriegsführung, wozu sonst. Aber auch im eigenen Land haben die US-Behörden bereits Drohnen eingesetzt. Zwischen 2006 und 2015 wurden zwanzig solcher Einsätze des Pentagons von unbewaffneten Überwachungsdrohnen auf US-Gebiet bekannt. Dabei soll es sich in allen Fällen um Einsätze im Katastrophenschutz im vollen Einklang mit den Bundesgesetzen gehandelt haben. Skepsis ist gegenüber Geheimdiensten jedoch mehr als angebracht, wie viele solcher Aktionen wurden nicht aufgedeckt?

Bei den Unruhen in Baltimore wurden 2016 erstmals Überwachungsdrohnen gegen die eigenen Bürger eingesetzt, die eigentlich für den Einsatz im Irak-Krieg entwickelt worden waren. Das beängstigende Wachstum der Behörde schürt die Ängste von Überwachungsgegnern, die befürchten, dass die Systeme zur flächendeckenden Überwachung aller Bürger eingesetzt werden könnten, bei Unruhen sogar mit Waffen bestückt. Wie in Deutschland auch zu beobachten, teilt die große Masse der Bevölkerung diese Ängste nicht, obwohl immer mehr Privatsphäre verloren geht. Ein Fehler, der sich unter Umständen als tödlich erweisen könnte.

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2 Kommentare

  1. Deutschland, Berlin, 1935:

    Aaron Goldstein: “Wir haben nichts zu verbergen, also haben wir auch nichts zu befürchten. Wieso sollen wir Deutschland verlassen, wir haben keine Gesetze gebrochen, wir sind ehrbare deutsche Staatsbürger, die ihre Steuern bezahlen.”

    Polen, Auschwitz, 1942:

    Aaron Goldstein: “Was für ein Narr ich doch war, wir hätten Deutschland verlassen sollen, damals waren die Grenzen ja noch offen.”

    Deutschland, 2017:

    Alle Bürger Deutschlands sind nun die neuen Juden, die KZs sind virtuell geworden, das geistige Gefängnis der politischen Korrektheit geisselt das freie Denken, schüchtert die Menschen ein, lässt sie zu ihren eigenen Polizisten werden. Maas heisst der Nachfolger von Goebbels.

    Systeme künstlicher Intelligenz kontrollieren die Geheimdienste und manipulieren über das Netz und die Massenmedien die öffentliche Meinung, reduzieren die Menschen zu ferngesteuerten Zombie-Robotern.

  2. Danke Saratoga 777 binüber jeden Merkeltrollbeitrag glücklich
    Am Wichtigsten am Beitrag war das mit den KZs und der DEUTSCHEN SCHULD..sicher dioch

    Noch viel Spass beim Weiterverarschen

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