Neue Durchsuchung auf Campingplatz #Lügde

Überraschende Entwicklung im Missbrauchsfall Lügde: Nach WESTFALEN-BLATT-Informationen haben Polizisten der EK „Eichwald“ am Mittwoch damit begonnen, eine Parzelle zu durchsuchen, die bisher nicht im Fokus der Polizei stand. Sie liegt am nördlichen Rand des Campingplatzes. Auf ihr steht ein älterer Wohnwagen mit einem festen Anbau. Polizisten spannten Absperrband um das Areal, in der Nacht zum Donnerstag bewachten Streifenbeamte die Parzelle.

Zum Hintergrund der Aktion wollte sich das Polizeipräsidium Bielefeld am Abend nicht äußern. Möglicherweise haben die Ermittlungen in dem Missbrauchsfall Hinweise auf einen weiteren Tatort oder einen weiteren Tatverdächtigen ergeben. Die Parzellen der beiden Camper, die derzeit wegen hundertfachen Kindesmissbrauchs vor dem Landgericht Detmold stehen, waren schon vor Wochen dem Erdboden gleichgemacht worden.

1 KOMMENTAR

  1. So schlimm das auch ist und so wünschenswert es auch sei, solche Dreckschweine der gerechten Strafe zuzuführen, sollte dennoch niemand Rechtstaatliche Prinzipien dafür opfern. Auch hier gilt die Unschuldsvermutung.
    Tut man das nicht und „urteilt“ im Sinne einer höheren Moral oder beführwortet eine präventive Gerichtsbarkeit, werden ganz nebenbei Präzedenzfälle geschaffen, die man alsbald problemlos auf alles andere anwenden kann und wird, was (künftig) als moralisch verwerflich gilt und (gezielt) entmenschlicht wurde.
    Im Zweifel für den Angeklagten, ansonsten endgültig Gute Nacht Deutschland und willkommen im Faschismus.

    PS
    Gilt auch für EU-Neubürger 🙁

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