Neubrandenburg: Keine Nazis, sondern Migranten werfen 12-jährigen Syrer aus dem Bus

    Heute Mittag gegen 13:00 Uhr hat eine Hinweisgeberin der Einsatzleitstelle eine Schlägerei auf dem Busbahnhof in Neubrandenburg gemeldet. Nach derzeitigem Kenntnisstand sollen zwei männliche Tatverdächtige zuvor in einem Stadtbus während der Fahrt einen 12-jährigen Syrer ins Gesicht geschlagen haben und ihn anschließend an der Haltestelle Demminer Straße aus dem Bus hinaus gedrängt haben. Dem Schüler wollte ein Fahrgast, ein 18-jähriger Neubrandenburger, zur Hilfe kommen. Dieser wurde nach jetzigen Kenntnissen ebenfalls durch die zwei und einem weiteren Tatverdächtigen körperlich angegangen. Der Schüler und der Helfer erlitten leichte Verletzungen.

    Bei Eintreffen der Beamten des Hauptreviers Neubrandenburg war die körperliche Auseinandersetzung beendet. Die Tatverdächtigen konnten trotz Nahbereichsfahndung zunächst nicht mehr festgestellt werden. Der 12 Jahre alte Junge wurde durch die Beamten nach Hause gefahren.

    Die Kriminalpolizei ermittelt gegen die drei Tatverdächtigen, welche ersten Erkenntnissen zufolge einen Migrationshintergrund haben sollen, wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und Nötigung.

    Die Ermittlungen – auch zu den möglichen Hintergründen der Auseinandersetzung – dauern an. Mögliche weitere Zeugen des Vorfalls wenden sich mit sachdienlichen Hinweisen an das Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter 0395/5582-5224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle.

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