Laut der Tageszeitung New York Post ist in der Nacht von Sonntag auf Montag die Entscheidung gefallen, dass der Bundesstaat Georgia die Stimmzettel neu zählen lässt. Als Wahlbeobachter wurde der Republikanische Abgeordnete Doug Collins damit beauftragt die Nachzählung zu beobachten. Dabei spielen tausende Wahlzettel von U.S. Soldaten, die im Ausland stationiert sind, eine wichtige Rolle. Der größte Teil dieser Stimmzettel wird in Georgia ausgewertet. Beim jetzigen Stand der Auswertung liegt Biden mit 10 000 Stimmen vor Trump.

11 KOMMENTARE

  1. Der Drops ist wohl gelutscht. Egal, auch Trump hat uns keine Erlösung gebracht, oder welche Fortschritte gab es hier in den letzenn 4 Jahren? Somit völlig Wumpe.

    Ich hät’s trotzdem gerne gesehen, dass Trump das Blatt wendet. Schon allein deshalb, um die dummen Gesichter vorzeitiger Gratulanten genießen zu können. Nach meinem Demokratieverständnis hat man damit zumindest so lange zu warten, bis das Urteil rechtskräftig ist. Sich vorauseilend gehorsam in den Staub zu werfen, scheint hier aber Volkssport zu sein. Klügere belehren wollen auch. Nunja, so ist das bei den Dummen.

  2. Georgia, 10,6 Millionen Einwohner, 16 Wahlmänner.

    Ich habe kein Problem damit, zu glauben, daß Betrug im Spiel war, ich habe eher ein Problem damit, zu glauben , dass Biden mancherorts so knapp gewonnen haben soll.

  3. Ich glaube, dass es organisierten Wahlbetrug zugunsten Bidens in grossem Stil gab.
    Es war zu auffällig, wie in diversen entscheidenden Staaten der ursprüngliche Vorsprung von Trump zusammenschmolz je länger gezählt wurde.
    Es ist einfach zu unwahrscheinlich, dass da überall die später ausgezählten Stimmzettel so einseitig für Biden gewesen sein sollten.

    Die Frage ist, ob Trump den Wahlbetrug beweisen kann und ob er bei den Gerichten letztlich durch kommt.
    Dass er die neue Auszählung unter republikanischer Kontrolle in Georgia erreicht hat, lässt hoffen.
    Wenigstens ein bisschen.

  4. Ich glaube nicht, dass es Wahlbetrug gab. Rep/Dem relativ ausgewogenens Verhältnis, dementsprechend sind auch die Wahllokale besetzt, oder durften nur Demokraten auszählen und beobachten?

    Wer unterstellt, die eine Seite hätte betrogen muss dann auch damit leben, das der Vorwurf auch Retoure kann. Vllt. hätte Trump ohne Wahlbetrug noch viel weniger Stimmen bekommen?

  5. Ich habe mir die Wahlergebnisse in der Wahlnacht angesehen und dann gerechnet auf wieviele Stimmen die Kandidaten kommen. Um vier oder so war völlig klar, dass Trump die Wahl mit ca. 320 Stimmen gewinnt. Dann bin ich schlafen gegangen. Am nächsten Morgen hatte er im Schnitt in allen damals noch offenen Staaten 4-5% weniger und Biden entsprechend mehr.

    Ob das an einer Manipulation lag, kann ich nicht sagen. Aber in vielen der Staaten war schon soviel ausgezählt, dass da die später gezahlten Stimmen eine völlig andere Verteilung gehabt haben. Um z.B. bei 2/3 ausgezählten Wahlzetteln 5% aufzuholen muss man da dann bei dem letzten Drittel der Stimmen durchgängig 15% mehr haben.

    Das US-Wahlsystem lädt zur Manipulation gerade ein. Wahlmaschinen. Briefwahl. The winner takes it all. Zuschneiden der Wahlkreise, so dass die nicht regierende Partei einzelne Wahlkreise haushoch gewinnt, in den anderen aber hinten liegt. Usw…

    Bei uns wird allerdings auch sehr wenig getan, um Manipulationen aufzudecken und zu verhindern. Insofern sind die entdeckten Fälle der Wahlmanipulation sicher nur die Spitze des Eisbergs.

    In den USA ist allerdings kaum zu erwarten, dass Trump sich zum Präsidenten klagen kann. Denn dazu fehlen ihm einfach zu viele Staaten. Und das nachzählen hilft auch nur, wenn die Wahlzetteln nicht vorlägen. Wenn da illegale nicht existierende Wähler abgestimmt haben, dann weiss man anhand der Wahllisten immer noch nicht für wen.

    • Fehlen ihm da wirklich zu viele Staaten?
      Wenn sich nach Neuauszählungen etwas anderes ergibt, dann ist es ja nicht nur so dass Trump den Staat dazu gewinnt, Baiden verliert ihn dann ja auch gleichzeitig.

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