[caption id="attachment_567774" align="alignright" width="848"] Foto: piter2121 / 123RF Standard-Bild[/caption] Der Online-Versender wird gleich doppelt abgewatscht: Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentralen Bundesverbandes, hat die Praxis von Amazon, Aufnahmen des Sprachassistenten Alexa von Menschen abhören zu lassen, scharf kritisiert. "Das sind schon dubiose, wenn nicht unsägliche Praktiken", sagt der Verbraucherschützer der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Freitag). Er ergänzte: "Ohne eine explizite Einwilligung darf es ein Abhören nicht geben." Und der Staatsfunk "deckt" noch mehr auf: rbb exklusiv: Weil sie das Staatswohl gefährdet sieht, verweigert die Bundesregierung die Mitteilung, ob deutsche Nachrichtendienste Amazons digitalen Sprachassistenten "Alexa" und die dazugehörigen Geräte als Abhörvorrichtung benutzen können. Das zeigen Recherchen des ARD-Politikmagazins "Kontraste. In einer Antwort auf eine schriftliche Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Martina Renner hatte die Bundesregierung erklärt, die Information können auch nicht eingestuft, also als Verschlusssache, herausgegeben werden, denn sollten sie bekannt werden, würden die Dienste diese Fähigkeit verlieren und es wäre dann ZITAT "kein Ersatz durch andere Instrumente möglich." Der ehemalige Bundesinnenminister Gerhard Baum sagte "Kontraste" dazu: "Mit Alexa holen Sie sich den Lauschangriff sozusagen in die Wohnung. Das müssen die Leute sich mal vor Augen führen. Sie tauschen ihre Menschenwürde ein gegen ihre Bequemlichkeit." Auch KONTRASTE hatte die Nachrichtendienste gefragt, ob sie in der Lage sind, Amazons "Echo" Lautsprecher zu infiltrieren und als Abhöreinrichtung zu nutzen. Der BND wollte sich nicht äußern und das Bundesamt für Verfassungsschutz verwies darauf, dass es laut Gesetz das Recht zur Wohnraumüberwachung habe. In einem unlängst öffentlich gewordenen Entwurf des Innenministeriums zur Reform des BND und Verfassungsschutz - Gesetzes sollen Hersteller wie Amazon verpflichtet werden, den Nachrichtendiensten automatisierte, technische Zugänge zu ihren Geräten einzurichten. Thorsten Wetzling, Leiter der Abteilung "Digitale Grundrechte, Überwachung und Transparenz" der Denkfabrik Stiftung Neue Verantwortung: "Wenn das Gesetz kommt, dann kann das heißen, dass man das Mikrofon oder die Kamera eines jeden dem Internet verbundenen Geräts so manipuliert, dass man die Aufnahmen mithören und mitschneiden kann. Das könnten dann Bundesnachrichtendienst, Verfassungsschutz und der Militärische Abschirmdienst machen." "Kontraste" konnte außerdem zeigen, dass deutsche Strafverfolgungsbehörden erstmals versucht haben, an Tonaufnahmen von Amazons Sprachassistenten "Alexa" zu gelangen. Betroffen war Alexander U., über dessen Forum im sogenannten Darknet Waffen verkauft wurden - unter anderem an David S., der damit im Juli 2016 in München neun Menschen und sich selbst erschoss. Da Alexander U. in seiner Wohnung ein "Amazon Echo"-Gerät benutzt hatte, konnten die Ermittler einen Durchsuchungsbeschluss gegen Amazon erwirken. Der Beschluss wurde jedoch nicht vollstreckt. Alexander U. konnte auch ohne die Sprachdateien von Amazon zu sechs Jahren Haft verurteilt werden. Fazit: Gespielte Empörung, die niemanden von der Couch lockt. Der NSA-Skandal um Whistleblower Edward Snowden hat gezeigt, dass mit dem Thema keine Revolution zu machen ist. Die breite Masse liebt ihre Gadgets, trägt das Spyphone freiwillig mit sich herum und hat auch kein Problem damit, per GPS durch das geliebte Navi jederzeit geortet werden zu können. "Ich habe ja nichts zu verbergen", so lautet nach wie vor die Standardausrede ...
Sachen gibt's ... Da tauchte doch tatsächlich eine Werbeanzeige von Grünen-Politiker Sven Giegold in meinem Facebook-Stream auf. Inhaltlich irgend so ein blödes Europa-Geschwafel oder ging es um die angebliche Massenbewegung gegen den Brexit? Ehrlich gesagt, habe ich es vergessen. Nicht vergessen aber habe ich, wie sein Beitrag beworben wurde. Unter dem Konterfei von Giegold hieß es nämlich, dass etlichen meiner Facebook "Freunde" "Sven Giegold "gefallen" würde, was relativ unwahrscheinlich ist. Ich prüfte also nach, ob betreffende Leute Sven Giegold "geliked" hatten und fand heraus, dass es nicht der Fall war. Ein wenig überrascht war ich schon, als Facebook mir mitteilte, dass meiner Beschwerde entsprochen wurde. Andernfalls hätte ich einen Anwalt eingeschaltet.   http://opposition24.com/wenn-kuemmert-schon-das-volk-eu-gruene-wollen-brexit-stoppen/
[caption id="attachment_522124" align="aligncenter" width="1200"]FakeNews FakeNewsrawpixel.com at Pexels[/caption] Die Tochtergesellschaft von Codebase Ventures plant eine spezielle Datenquelle zur Verfügung zu stellen, die es Unternehmenskunden ermöglicht, Falschinformationen zu erkennen, bevor sie sich online verbreiten. "Wir entwickeln einen Unternehmensservice für globale Medienunternehmen, Social Media Netzwerke und andere Drittanbieter, die die Verbreitung von Falschinformationen online bekämpfen", sagte Jeff Koyen, Chief Strategy Officer von Codebase. Dies ist eine hochskalierbare, disruptive Technologie, die dem Gemeinwohl dadurch dient, dass sie die Verbreitung von Fake News verhindert. Das in Brooklyn ansässige Unternehmen nutzt künstliche Intelligenz (KI) und natürliche Sprachverarbeitung (NLP), um rund um die Uhr die globale Nachrichtenproduktion zu analysieren. Dieser proprietäre Prozess (derzeit in Alpha) wird eine riesige, einzigartige Datenquelle liefern, die verwendet werden kann, um Falschinformationen zu identifizieren, bevor sie sich online verbreiten. Die kommerziellen Lizenzen von Pressland sind für alle Organisationen gedacht, die gegen Fake News kämpfen - von internationalen Technologieunternehmen bis hin zu lokalen Nachrichtenagenturen. Zu den geplanten Einnahmequellen gehören Datenlizenzen auf Unternehmensebene, kostenpflichtige Tools für Medienexperten, Abonnementgebühren und Handelsinformationsdienste. Eine zusätzliche Anwendungsebene wird kommerzielle Ressourcen für Drittanbieter bereitstellen, die ihre eigenen Produkte entwickeln, um Fake News zu bekämpfen. Nach Einschätzung des Unternehmens werden die Engineering- und Entwicklungskosten für die Plattform in den nächsten zwei Jahren bis zu 1 Million US-Dollar betragen.
[caption id="attachment_492310" align="alignright" width="846"] Foto: urfingus / 123RF Standard-Bild[/caption] 348 Abgeordnete stimmten heute in Straßburg für die "Reform" des "Urheberrechts." Die zahlreichen Proteste gegen den umstrittenen Artikel 13 und die Verpflichtung zu Uploadfiltern sind wirkungslos verpufft. Dies war die zweite Stufe zur Abschaffung des Internets, wie man es bisher kannte. Seit der Einführung der DSGVO haben zahlreiche us-amerikanische Medienportale ihren Zugang für Nutzer aus Deutschland gesperrt, da sie die strengen EU-Richtlinien nicht einhalten können. Dieses Datum wird als Tag, an dem die Meinungsfreiheit abgeschafft wurde, in die Geschichte eingehen. So sehen Faschisten aus: https://youtu.be/tD7hNvym8IY
Seit Tagen bin ich mit einigen Entwicklern in Kontakt, weil bei verschiedenen Tools eine vermeintliche Fehlfunktion aufgetreten ist. Es betrifft WordPress als auch andere CMS, wie Joomla und Drupal. Dabei geht es um RSS-Feeds mit denen auch nach Youtube-Videos gesucht werden kann. Ausschließlich bei Youtube Videos versagen derzeit die Autoposter, die ansonsten, beispielsweise bei Contentübernahme von Nachrichtenagenturen tadellos funktionieren. Wie man im obigen Screenshot erkennen kann, tritt derzeit auch bei Youtube ein Fehler auf, wenn man mit der Suche, die Suchergebnisse nach Datum filtert. Nutzer können den Fehler leicht selber nachvollziehen. Ob bei Youtube schon an der Sache gearbeitet wird, ist mir derzeit nicht bekannt. Allerdings dürften zahlreiche Webseiten von dem Problem betroffen sein, da automatisiertes Arbeiten so nicht mehr möglich ist. UPDATE: Hier wurde ich dann doch noch fündig: https://support.google.com/youtube/thread/2494861?hl=en Aha, die von der EU gewünschten Zensurmaßnahmen haben wohl zu diesem Bug geführt. Krasse Nummer. Wen kann man jetzt für den Schadensfall verklagen?
Quelle: blogpusher
Nachdem am Rosenmontag mittags bekannt wurde, dass der Fraktionsvorsitzende der EVP Manfred Weber Anstrengungen unternimmt, die Abstimmung zur Urheberrechtsreform im Europaparlament vor die europaweit geplanten Demonstrationen zu legen, war die Entrüstung im Netz groß. Spontan wurden noch im Laufe des Nachmittags Demonstrationen in Berlin, München, Stuttgart, Frankfurt und Köln angemeldet, einen Tag später in Hamburg und Hannover. Jonathan Babelotzky, politischer Geschäftsführer der Piratenpartei Bayern, Bundesthemenbeauftragter für Urheberrecht der Piratenpartei und Veranstalter der Demo in München, kommentiert: "Als ich gestern Abend dazu aufrief, eine spontane Demo an der CSU-Parteizentrale vorbei abzuhalten, rechnete ich nicht mit über 2.000 Menschen, die gemeinsam mit uns PIRATEN zeigten, was sie von der undemokratischen Trickserei der EVP halten. Deutschlandweit waren Dienstagabend spontan über 7.000 Menschen auf der Straße, um gegen eine Politik zu protestieren, die eine ganze Generation ignoriert." Dennis Deutschkämer, stellvertretender Vorsitzender der Piratenpartei, Demo-Anmelder und Redner in Köln ergänzt: "Es waren 1.300 überwiegend junge Menschen kurzfristig in Köln zusammen gekommen und äußerten sehr klar ihre Wut. Die Union bekommt gerade zu spüren, dass sie die Interessen und die Kultur junger Menschen über Jahre nicht ernstgenommen hat. Vielen Erstwählern wird nun immer deutlicher, dass ein Kreuz bei der Union ein Kreuz gegen die Zukunft ist." Mit der geplanten Reform ist der freie Austausch von Meinungen und Kultur im Internet stark gefährdet. So sollen Plattformen nun für die Inhalte ihrer Nutzer haftbar gemacht werden, was unweigerlich zum Einsatz von sog. "Uploadfiltern" führt. Solche Filter sind kostspielig und fehleranfällig und können legale Inhalte wie Memes, Parodien oder Zitate nicht von illegalen unterscheiden. Vor allem kleinere Plattformen wären dadurch in ihrer Existenz bedroht. Die PIRATEN rufen weiterhin auf, sich den europaweiten Demonstrationen am 23. März anzuschließen. https://twitter.com/aumilium/status/1102992864550756353? https://www.facebook.com/henrykstoeckl2/videos/253118168971921/
[caption id="attachment_539368" align="alignnone" width="1280"] StockSnap / Pixabay[/caption] Seit dem Update auf 5.0 ist WordPress nicht mehr das, was es einmal war. Viele Nutzer sind über den neuen Gutenberg-Editor verärgert. Einige Entwickler haben mit ClassicPress eine Fork herausgebracht, zu der man mit einem einfachen WordPress-Plugin konvertieren kann. CP ist das gute alte WP vor Gutenberg und mit allen Plugins und Themes kompatibel, die unter WordPress 4.9 funktionierten. Aber wie es weiter geht, kann keiner wissen. Für große Projekte mit Woocommerce und weiteren, teils teuren Plugins wäre mir ein Umstieg zu gewagt. Ich kann mir derzeit kaum vorstellen, dass die leidgeprüften Entwickler ihre Plugins künftig auf Kompatibilität mit zwei CMS testen, dafür ist ClassicPress einfach zu klein und wird am Ende nur für "echte Blogger" interessant bleiben. Hoffentlich täusche ich mich, denn mir gefällt der Weg, den WordPress eingeschlagen hat überhaupt nicht. Aber das ist Geschmacksache. Wer einfach nur bloggen will, findet heute bessere Alternativen als das schwerfällig gewordene WordPress. Flat CMS, wie "Bludit" kommen ohne Datenbank aus und lassen sich einfach und voll "Oldschool" per ftp-Upload installieren. Auch "Gravis", Kirby und weitere Systeme sind vielversprechend, doch "Bludit" gefällt mir derzeit am besten. Zum Vergleich: Mit dem Fotografen-CMS "Koken" habe ich mich lange und ausgiebig beschäftigt. Leider geht die Entwicklung nicht voran, es gibt nicht mal ein Datenschutz-Plugin und nur wenige Themes, die auch noch überteuert angeboten werden. So wird das nichts, obwohl mir Koken in seiner simplen Art super gefallen hat. Mit Bludit sieht das anders aus. Die Installation ist für Anfänger kein Problem, sofern sie ein ftp-Programm bedienen können und wissen, wie sie bei ihrem Provider die Domain auf den richtigen Ordner verweisen. Es gibt auch für Bludit nur wenige Themes, aber schon recht brauchbare Plugins, die einfach per ftp in den entsprechenden Ordner hochgeladen werden müssen, damit man sie im Dashboard aktivieren kann. Die Dokumentation gibt es auch auf Deutsch, was selten ist für nicht so verbreitete Open source Software. Es gibt sogar eine reine deutschsprachige Seite: planet-bludit.ch. Die wenigen Schritte sind einfach zu bewerkstelligen. Man lädt die aktuelle Bluditversion herunter, entpackt sie und dann muss man den entpackten Ordner mit den Dateien und Unterverzeichnissen per ftp auf den Server hochladen. Die Domain sollte auf diesen Ordner verweisen, aber das weiß natürlich jeder, der ein ftp-Programm benutzt. Alternativ kann man auch die Zip-Datei hochladen und auf dem Server entpacken, manche Provider - z.B. All-inkl unterstützen das über web-ftp. Dann ruft man die Domain auf und der einfache Installationsprozess beginnt. Fertig! Im Dashboard (man erreicht es über meinedomain.tld/admin) findet man sich leicht zurecht. Als erstes habe ich aus Sicherheitsgründen den Standardnutzer "admin" gelöscht. Dazu legt man zunächst einen neuen Benutzer mit Adminrechten an, meldet sich mit den neuen Daten ein weiteres Mal an und löscht den "admin". Plugins und Themes kann man über das Dashboard aktivieren, aber nicht wie bei WordPress installieren. Man muss sie erst herunterladen, entpacken und dann die jeweiligen Ordner in die Ordner bl-themes bzw. bl-plugins hochladen. Dann werden sie im Dashboard erkannt und man kann sie aktivieren und einrichten. Die Plugins findet man auf der offiziellen Bludit-Seite, ebenfalls mit deutscher Beschreibung. Besonders wichtig ist natürlich dieses hier: https://plugins.bludit.com/de/plugin/cookie-consent. Wenn dann noch Impressum und Datenschutz angelegt sind, ist man bereits auf der abmahnsicheren Seite. Ja - es gibt ein Plugin zum einfachen Import von WordPress-Beiträgen. Für die ältere Version von Bludit gibt es ein XML-Converter-Plugin. Für die aktuelle Version geht der Import direkt über die URL. Beschrieben wird das Plugin in diesem Video: Für den klassischen Ein-Themen oder Ein-Mann-Blog ist Bludit perfekt geeignet, wenn man nicht zu hohe Erwartungen hat. Man kann einen Feed ausgeben, doch beim Design muss man selber etwas Hand anlegen, wenn die wenigen Themes nicht gefallen. Wer den Entwickler unterstützen möchte, kann das über Patreon machen. Wie das geht, erfährt man hier. Zwei Dollar im Monat sind mir die Sache auf jeden Fall wert. Im nächsten Beitrag beschreibe ich, wie man sein Bludit monetarisieren kann. Quelle: Blogpusher
[caption id="attachment_538433" align="alignnone" width="710"] Bildrechte: "obs/G Data Software AG"[/caption] Eine neue Schadsoftware-Welle verbreitet Emotet, die Allzweckwaffe des Cybercrime, über PDF-Dokumente. Diese enthalten selbst keinen Schadcode, sondern einen Link zu einem Word-Dokument das wiederum Emotet herunterlädt, wenn Anwender die Makro-Funktion aktivieren. Bislang wurden meist direkt Word-Dateien an die Nutzer verschickt. Die von G DATA analysierten PDF-Dokumente sind nicht sonderlich professionell gemacht, sie enthalten zum Beispiel Rechtschreibfehler oder leere Funktionsnamen. In diese Platzhalter sollten eigentlich Informationen wie die versendende E-Mail-Adresse oder der Name der Kontaktperson eingetragen werden. Ein Großteil der Dokumente fordert Nutzer auf, eine Rechnungsdatei herunterzuladen oder täuscht bereits eine bestehende Mahnung für eine Forderung vor. In einigen Dokumenten werden konkrete Beträge genannt, andere kommen ohne diese Information aus. G DATA Nutzer sind vor der aktuellen Bedrohung geschützt. Die PDF-Dokumente werden unter dem Erkennungsnamen PDF.Trojan.Agent.AKU@susp entdeckt. Da das Word-Dokument mit der Emotet-Schadsoftware erst nach einem Klick auf das bösartige PDF heruntergeladen würde, taucht der Name des Trojaners hier noch nicht auf. G DATA blockt eine Infektion immer so früh wie möglich.

Warnung vor angeblichem Apple-Support

Eine neue Warnung vor Emotet kommt auch vom Computer Emergency Response Team des Bundes (CERT-Bund). Darin heißt es, dass derzeit vermehrt E-Mails im Umlauf, sind die vorgeblich vom Apple-Support stammen. Darin werden Anwender informiert, dass das Kundenkonto eingeschränkt worden sei, angeblich aus Sicherheitsgründen. Nutzer sollen dann auf einen Link klicken, um das Konto wieder zu aktivieren. Selbstredend sollte das nicht geschehen. Emotet ist eine der gängigsten Bedrohungen für Mittelständler und Privatanwender

Emotet ist eine der häufigsten Bedrohungen für Privatanwender und Unternehmen.

Das vielseitige Werkzeug hat sich vom Bankentrojaner zu einer Allzweckwaffe des Cybercrime entwickelt, mit dem sich etwa Zugangsdaten und Kontakte vom PC auslesen lassen. Außerdem kann über eine bestehende Emotet-Infektion weiterer Schadcode nachgeladen werden. Über diesen Weg wurden Unternehmen in Deutschland mit der Ransomware Ryuk infiziert. Vor der Infektion konnten die Täter die Unternehmen die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens ausspionieren und nutzten dabei die Funktionen von Emotet. In den IT-Sicherheitstrends für das Jahr 2019 hatte G DATA vorhergesagt, dass Ransomware-Angriffe in Zukunft deutlich gezielter ablaufen werden. Die wichtigsten Hintergründe zu Emotet haben wir in einem umfassenden Blogpost beleuchtet. Die Malware wird sehr aktiv weiterentwickelt. Pro Tag erscheinen rund 70 neu verpackte Versionen von Emotet. Damit soll die Entdeckung durch Antivirenlösungen erschwert werden. Um die immer schnelleren Zyklen des Cybercrime zu durchbrechen, hat G DATA die KI-Technologie DeepRay im Einsatz. Diese kann auch bislang unbekannte Versionen aktueller Malware-Familien entdecken und abwehren.
Robert Stein über das Schicksal von Julian Assange: "Stellt Euch mal folgendes vor: Wie würdet Ihr Euch wohl fühlen, wenn Ihr seit Juli 2012 auf engstem Raum leben müsstet und Ihr nicht einmal das Haus verlassen dürft? Kein Spaziergang, kein Sonnenlicht und mit der sicheren Gewissheit, wenn Ihr nach draußen geht, sofort verhaftet zu werden? Könnt Ihr euch das vorstellen, was das mit einem Menschen macht? Genau in dieser Situation lebt ein Mensch aber wirklich, dort in seinem Exil in der Botschaft von Ecuador in London. Tag für Tag, und jeden Morgen wird die Situation für ihn bedrohlicher und ernster. Wie kam er in diese miserable Lage? Warum sieht es so aus, als hätte die Welt ihn schon fast vergessen?"
[caption id="attachment_536373" align="alignnone" width="1280"] typographyimages / Pixabay[/caption] Unterstützt von einer breiten Medienoffensive startet das Innenministerium einen Angriff auf das Darknet. Zahlreiche Radiosender und Zeitungen bekommen dazu kostenlose Beiträge serviert. https://twitter.com/your_first_way/status/1098177790430597121 Das Darknet und der Torbrowser sind allerdings alles andere als sicher vor Überwachung, auch wenn dort unbestritten kriminelle Aktivitäten abgewickelt werden. Einen DDOS-Angriff kann man auch im "normalen Netz" kaufen, dafür gibt es genügend Anonymisierungsdienste. Was derzeit diskutiert wird klingt nach China, nicht nach einer Demokratie "westlicher Prägung." China allerdings schützt seine Grenzen, wer unerlaubt einreist, riskiert hohe Strafen, ebenso wie Regimekritiker. Würden Bundesregierung und EU die eigenen Bürger im Blick haben und sich auf freiheitlich-demokratische Grundwerte berufen, dann wären Fingerabdrücke in Pässen, Uploadfilter, Netzsperren und der beständige Ausbau von Überwachungsmaßnahmen kein Thema. Da dem nicht so ist und die Grenzen für Kriminelle und Terroristen weiter geöffnet sind, bleibt im Umkehrschluss nur ein Ziel dieser Politik erkennbar. Die Errichtungen eines totalitären Superstaats!
[caption id="attachment_534094" align="alignnone" width="1280"] geralt / Pixabay[/caption] Die Linke fordert die Bundesregierung dazu auf, ein Gesetz vorzulegen, das die Verpflichtung zur Angabe der privaten Wohnadresse im Impressum von Websites von Privatpersonen, Kleinstunternehmern sowie privat betriebenen Blogs streicht. Aus dem Antrag (19/7714): "Anfang Januar wurde bekannt, dass private Informationen von etwa 1000 Politiker*innen und anderen Personen des öffentlichen Lebens ins Internet gestellt worden waren. Ab dem 1. Dezember wurden täglich neue Daten in einem sogenannten „Adventskalender“ bei Twitter öffentlich zugänglich gemacht. Veröffentlicht wurden Adressen, Telefonnummern, Fotos, Kontakte, Chat-Verläufe und andere persönliche Daten. Das als "Doxing" bezeichnete Sammeln und Veröffentlichen von personenbezogenen Daten betrifft nicht nur Personen des öffentlichen Lebens, sondern auch Privatpersonen. So wurde beispielsweise am 5. Januar 2019 eine Liste mit Namen, Adressen und Telefonnummern von 200 Personen veröffentlicht, darunter neben Politiker*innen auch Journalist*innen, Künstler*innen und Aktivist*innen. Überschieben war die Liste mit der Drohung "Wir kriegen euch alle." Viele der veröffentlichten Daten wurden dabei nicht etwa durch einen Hack gestohlen: Wohnadressen und Telefonnummern waren und sind bei vielen Betroffenen öffentlich in einem Impressum zugänglich. Aus anonymen Beschimpfungen und Bedrohungen im Netz können deshalb schnell reale Bedrohungen werden. Schon die Veröffentlichung löst bei den Betroffenen Unbehagen aus, oft zeigt sich leider, dass die Sorgen der Betroffenen nicht unbegründet sind. Körperverletzungen, Drohungen und Sachbeschädigungen sind nicht selten Folgedelikte derartiger Veröffentlichungen. Die Verknüpfung der Adresse mit weiteren Daten ermöglicht es darüber hinaus, kostenpflichtige Bestellungen zu beauftragen, gefälschte Kontaktanzeigen aufzugeben oder erfundene Notrufe abzusetzen, um den Betroffenen Probleme zu bereiten." Bemerkenswert ist folgende Passage: "Besonders betroffen sind Menschen, die sich im Internet öffentlich zu politischen Themen äußern, für die Rechte von diskriminierten Gruppen eintreten oder als Aktivist*innen zu feministischen Themen oder gegen Rassismus bloggen." Oha!