Am liebsten würde ich es tatsächlich weg schmeissen, das geht aus beruflichen Gründen leider nicht. Doch ab sofort bleibt der kleine Spion zuhause und geht - wenn überhaupt - nur ausgeschaltet im mobilen Funkloch mit auf Reisen. Mit dem Frontalangriff auf unsere Daten ist nicht zu spaßen. Warum sollte man dem obersten Veterinärmediziner der "Bundesrepublik" vertrauen? https://twitter.com/rki_de/status/1247447789027631109 Noch wird hierzulande die Freiwilligkeit betont, in Österreich spuckt man bereits andere Töne. Federführend ist dort das "Rote Kreuz" - eine Organisation, die mal mal gründlich unter die Lupe nehmen sollte. Was für ein Theater hat es damals Ende der Achtziger um die Volkszählung gegeben? Erinnert sich noch jemand der Älteren daran? Kein Staat, erst recht kein Konzern, schon gar nicht die Pharmaindustrie sollte das Recht haben, uns auszuspionieren. China ist kein Vorbild bei der Seuchenbekämpfung, auch nicht Südkorea. Will man demnächst ganzjährig Maskenträgern begegnen, die aus lauter Panik vor einer Ansteckung ihre Mitmenschen als potentiellen Seuchenherd betrachten und sich freiwillig einem totalitären Überwachungssystem unterwerfen?
[caption id="attachment_709650" align="alignnone" width="1200"] Screenshot Google Maps Berlin[/caption] Man kann es ganz offiziell auf der Webseite des Hauptstadtportals nachlesen. Google wertet Daten aus, um festzustellen, ob die Nutzer die Corona-Verfügung befolgen. Natürlich anonymisiert - wie könnte man auch etwas anderes denken? Der Analyse zufolge suchten rund zwei Drittel weniger Menschen die Berliner Parks auf. Und weiter heißt es: In ganz Deutschland nutzen gut zwei Drittel weniger Menschen Bahnen und Busse. Als Vergleichswert dient der Durchschnitt der ersten fünf Wochen dieses Jahres. In Parks sind jetzt demnach rund halb so viele Menschen unterwegs wie damals. Allerdings zeigt die am 03. April 2020 veröffentlichte Google-Grafik auch einen sprunghaften Anstieg der Parkbesucher-Zahl von 80 Prozent mit dem warmen Wetter Mitte März. An Arbeitsplätzen hielten sich den Zahlen zufolge zuletzt rund 40 Prozent weniger Menschen auf. Google greift für die Auswertung auf anonymisierte Daten von Nutzern zurück, die ihre Aufenthaltsorte in ihren Google-Profilen aufzeichnen lassen. In Zukunft könnten mit den Daten möglicherweise auch Annahmen zur weiteren Entwicklung getroffen werden. Quelle: berlin.de
Wie kommt eigentlich die Springerpresse an die Daten zur Ausweitung der Bewegungsprofile von Millionen Smartphonenutzern? Ist das nicht für sich gesehen schon ein riesiger Skandal. Das Beratungsunternehmen umlaut  hat laut WELT zur Datenerhebung Apps genutzt, die auf rund zwei Millionen Mobiltelefonen installiert sein sollen. Deutschland steht still seit Verhängung der Corona-Beschränkungen, so das Fazit, wenn auch mit etwas Verzögerung. Hotspots, in denen die Menschen sich mehr bewegen, lassen sich durch die Untersuchung relativ genau lokalisieren. Eine Karte verdeutlicht die Bewegungsmuster. Natürlich werden die Daten anonymisiert erhoben und ausgewertet, wie könnte man auch etwas anderes annehmen. Und nicht der Einzelne ist Ziel der Überwachung, sondern die Masse. Das passt gut zu der Tatsache, dass Deutschlands heimlicher Gesundheitskanzler von Hause aus Veterinärmediziner ist und bei "Virologen" immer von der "Herdenimmunität" sprechen, die durch Massenimpfungen erreicht werden muss. Wie es sich für Schlachtvieh gehört, schöpfen auch die allermeisten Bewohner der Menschenfarm keinerlei Verdacht, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugehen könnte. Der Staatsfunk weiß es besser als wir, es gibt keinen Grund zur Entwarnung ... https://youtu.be/BiXAPBM9bSo
[caption id="attachment_709345" align="alignnone" width="1200"] Grafik: Collage Pixabay[/caption] Leider handelt es sich bei diesem WELT-Artikel um keinen Aprilscherz: So erkennt die Corona-App, ob Sie Kontakt zu einem Infizierten hatten. Ausführlich wird beschrieben, wozu die heutige Technik bereits in der Lage ist. Wie immer heißt es, die Anonymität der Nutzer habe höchste Priorität. Wenn dem allerdings so wäre, käme man gar nicht erst auf die Idee, eine solche App zu entwickeln. "Die Idee der von dem deutschen IT-Unternehmer und Regierungsberater Hans-Christian Boos koordinierten Gruppe ist einfach: Über den Funkstandard Bluetooth Low Energy (Bluetooh LE) sollen sich Smartphones, deren Besitzer einander nahe genug für eine potenzielle Infektion kommen, gegenseitig finden und anonym einen Zahlencode zur Identifikation austauschen." Quelle: WELT Die Nutzer sollen sich diese App freiwillig herunterladen können. Kommt nicht genügend Beteiligung zustande, kann das Projekt nicht umgesetzt werden. Was aber, wenn die Regierung Auflagen erlässt, dass man nur noch mit einem Smartphone, auf dem die App aufgespielt ist, auf die Straße darf? Undenkbar ist dieses Szenario nicht, waren es doch vor allem "besorgte Bürger", die nach Maßnahmen wie in China geschrieen haben. Die Computerzeitschrift CHIP rührt ebenso die Werbetrommel: Warum eine Smartphone-App bald für alle wichtig werden könnte. Die frühere Piratenpolitikerin und Datenschutzaktivistin Anke Domscheit-Berg - heute bei der "Linken" - äußert sich in dem Artikel positiv zu solchen Plänen. Vor zwei Tagen bereits war in einer dpa-Meldung die Rede von einer breiten politischen Zustimmung für die freiwillige Stopp-Corona-App, die Bundesregierung würde allerdings noch zögern.
Das Auslaufen des Supports beim Betriebssystem Windows 7 wird für die nordrhein-westfälische Landesregierung teuer. Weil rund 15 Prozent der rund 150.000 Rechner der Landesbehörden bis zum Stichtag nicht auf ein neueres System umgestellt worden sind, muss NRW rund 1,27 Euro an Anbieter Microsoft zahlen, um weiterhin Sicherheitsupdates zu bekommen. Das geht aus einer Vorlage für den Haushalts- und Finanzausschuss des Landtags hervor, die der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Mittwoch) vorliegt. Der Support für Windows 7 endete am 14. Januar. Seitdem werden von Microsoft keine kostenlosen Aktualisierungen mehr bereitgestellt, um die Geräte bei Sicherheitslücken zu schützen. Microsoft bietet betroffenen Firmen und Behörden jedoch eine kostenpflichtige Verlängerung des Supports an.
[caption id="attachment_556872" align="alignnone" width="1153"] Martin Sellner - Foto: O24[/caption] Es geht um Martin Sellner und die Identitäre Bewegung. Wer auch immer in seinem Profil oder auf einer offiziellen Facebookseite darüber berichtet, wird zensiert. Die Einträge verschwinden teils kommentarlos, manche Profile und Seiten ebenso. Wer den Selbsttest machen möchte, teilt einfach diesen Artikel auf dem "sozialen Netzwerk" und wird schon sehen, ob es sich um eine rechte Verschwörungstheorie handelt oder Zuckerschnutes Algo nur Amok läuft. Und kurz nach Veröffentlichung dieses Artikels folgte die Reaktion:
Drei Einträge von mir und dazu zwei Kommentare wurden einfach so gelöscht. Etliche Profile sind lahmgelegt und zwei Seiten, die ich gelegentlich mit administriere wurden eingeschränkt, wovon eine nun ganz verschwunden ist. Dazu Berichte von etlichen Nutzern, denen ähnliches widerfahren ist. Was passiert mit der "falschen" Meinung, wenn sämtliche Medien digitalisiert sind und das Bargeld abgeschafft ist? https://youtu.be/4r-0DqLdZFc
Wenn die Falschen etwas Richtiges sagen kann es trotzdem nicht stimmen oder so ... Zu viel Deutschland-Fahnen, das geht ja gar mal gar nicht ... https://twitter.com/FvCastell/status/1216659041314902016 Und hier ist noch so einer ... https://twitter.com/martin_hfmn/status/1216421926392029191 https://twitter.com/MatthiasHauer/status/1216841729120329728 Und das (ehemalige!!) Zentralorgan der SED hat inzwischen auch eine mehr als fragwürdige Analyse zum Hashtag abgeliefert.
Das amerikanische Unternehmen Agility Robotics bringt Digit auf den Markt, einen kollaborativen Roboter mit Armen und Beinen. Ford wird als erster Kunde gleich zwei dieser Roboter erwerben. Die bereits bestehende Partnerschaft zwischen Agility Robotics und Ford soll Möglichkeiten erkunden, wie Nutzfahrzeugkunden, einschließlich autonomer Fahrzeugunternehmen, die Lagerhaltung und Warenlieferung effizienter und erschwinglicher gestalten können. Ford Motor Company erhält die ersten zwei Prototypen des humanoiden Roboters Digit von Agility Robotics, zu sehen vom 7. bis 10. Januar in Las Vegas auf der CES 2020 Als lernfähiger Roboter eignet sich Digit ideal für Paketzustellungsdienste und kann über die vernetzten Kommunikationskanäle im Bedarfsfall bei unerwarteten Ereignissen sogar um Hilfe bitten.

Noch gruseliger ist der Kollege Roboter von Boston Dynamics

https://youtu.be/_sBBaNYex3E
[caption id="attachment_675326" align="alignnone" width="1280"] C64[/caption] Vor dem Start des Digitalgipfels der Bundesregierung hat Bitkom-Präsident Achim Berg vor einer Außenseiterrolle Deutschlands bei der Digitalisierung gewarnt. "Deutschland ist die weltweit viertgrößte Volkswirtschaft, aber bei der Digitalisierung spielen wir nicht mehr vorne mit", sagte der Chef des IT-Branchenverbandes der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montag). Viele digitale Vorzeigeprojekte wie die elektronische Gesundheitskarte seien mehr oder weniger gescheitert. "Wir wollen flächendeckenden Mobilfunk, aber möglichst ohne Masten", kritisierte Berg. 1000 Genehmigungsverfahren für Funkmasten seien derzeit überfällig. "Es scheitert nicht unbedingt am politischen Willen, aber an Strukturen, die Deutschland bei der Digitalisierung an die analoge Kette legen", so der Verbandschef. Berg kritisierte auch das schleppende Vorgehen der Verwaltung. "Beim E-Government gehören wir europaweit zu den Schlusslichtern und verlieren Jahr für Jahr an Boden, während Länder wie Dänemark, Österreich oder Litauen das Tempo vorgeben." Deutschland wolle bis Ende 2022 alle 575 Verwaltungsdienstleistungen online zugänglich machen - und schon heute zeichne sich ab, dass dieses Versprechen nur in Teilen eingelöst würde. Der frühere Microsoft-Deutschland-Chef sieht jedoch auch die Unternehmen in der Verantwortung: "Die Wirtschaft hat ihren Anteil daran, dass uns Nationen wie die USA davonlaufen", sagte Berg. Die Pro-Kopf-Investitionen in IT lägen in den USA mehr als doppelt so hoch wie in Deutschland und wüchsen dazu noch dreimal schneller. Um Deutschland zu einem "digitalen Antreiber" zu machen, brauche es eine konsistente Strategie Deutschlands. "Wir brauchen die volle Konzentration auf unsere spezifischen Stärken, wie die Automobilwirtschaft, vernetzte Industrieproduktion oder KI-Forschung, statt einer Ressourcenverteilung mit der Gießkanne", sagte Berg.