Twitch-Hack: Jetzt ist die nächste Dreckschleuder ins Visier von Cyberaktivisten geraten

Ein Zusammenhang mit der Sabotageaktion gegen Facebook, Instagram und Whatsapp scheint naheliegend. Denn der Shutdown von Zuckerschnutes Hetzwerk war auf dem Imageboard 4chan angekündigt worden. Die großen Medienanstalten verschweigen dieses Detail. Und nun ist die Streamerplattform Twitch betroffen.

Ebenfalls auf 4chan haben Unbekannte einen Teil von Millionen erbeuteten Datensätzen veröffentlicht. Darunter die Auszahlungsbeträge der Top-Streamer, die sich in Millionenhöhe bewegen. Die Amazon-Tochter Twitch schweigt bisher zur Sache. Fachmagazine haben die Echtheit des Leaks bestätigt, darunter heise.de und computerbase. Heise schreibt dazu: "Die Community ist eine giftige Jauchegrube, daher wollen wir den Betrieb stören und die Konkurrenz im Online-Streaming-Markt fördern", erklären die Unbekannten ihre Motivation.

Geht es nur ums Geld oder um mehr? Die Zielgruppe von Twitch besteht hauptsächlich aus Jugendlichen und Hardcoregamern, die Zeit und Geld damit verschwenden, den Top-Streamern beim Zocken von Computerspielen zuzuschauen. Es wäre kein Verlust, sondern eher ein Gewinn für die Menschheit, wenn der Dienst komplett offline gehen würde.