Elon Musks fauler Zauber mit #Starlink: Weder nachhaltig, noch Hochgeschwindigkeit!

Screenshot Starlink / Collage

Es soll das Internet von morgen sein und die Menschen in den entlegensten Winkeln der Welt erreichen. Dafür lässt Elon Musk zigtausende Satelliten in den Himmel schießen. Inzwischen kann man den Dienst auch in Deutschland buchen.

 Auf starlink.com kann man den Empfang für seine Adresse prüfen und im Anschluss eine teure Überraschung erleben. Wie man im Screenshot unten sieht, kommt dabei ein hübsches Sümmchen zusammen. 499 Euro für die Hardware, 59 Euro für den Versand und monatlich sind 99 Euro fällig. Aber das ist noch nicht alles.

 

Das im Paket enthaltene Modem hat sich bei verschiedenen Tests als wahrer Stromfresser entpuppt. Auf teltarif.de erfährt man Näheres: 

Nimmt man im ungüns­tigsten Fall an, dass das Satel­liten-Terminal wie ein DSL- oder Kabel-Router 24 Stunden am Tag ohne Pause in Betrieb ist, kommen bei einem ange­nom­menen Preis von 30 Cent pro Kilo­watt­stunde pro Jahr etwa 290 Euro Zusatz­kosten auf den Nutzer zu. Das sind pro Monat immerhin etwa 24 Euro. Zum Vergleich: bei der FRITZ!Box 7590 sind es 26 Euro pro Jahr bei 10 Watt Leis­tungs­auf­nahme 24 Stunden täglich.

Das hört sich so gar nicht nachhaltig an, worauf Musk angeblich so viel Wert legt. Den Bitcoin verbannte er beispielsweise aus den akzeptierten Zahlungsmethoden für Tesla, als er hörte, dieser würde Unmengen Strom verbrauchen und der Umwelt schaden. Welche Mengen Feinstaub blasen eigentlich seine SpaceX-Raketen in die Atmosphäre, um die Starlinksatelliten am Himmel zu platzieren?

Und dann wäre da noch die Geschwindigkeit. Mehr als eine 100 DSL-Leitung bietet, kann man von Starlink im Moment nicht erwarten. Das kriegt man bei den großen deutschen Providern für weniger als die Hälfte inklusive einer Flatrate für das Festnetz. Bei manch technikbegeisterten Youtubern kommt das Angebot gar nicht so gut an. Mehr als faulen Zauber zu gepfefferten Preisen hat Musk bisher nicht zu bieten.