Apple erklärt alle Nutzer zu potentiellen Kinderschändern

Symbolbild O24

Die EU hat unter dem Vorwand des angeblichen Kampfes gegen Kinderpornografie die Chatkontrolle eingeführt. Jetzt plant der Apple Konzern den nächsten Vorstoß und stellt alle seine Nutzer unter Generalverdacht.

Sicherheitsforscher zeigen sich alarmiert, die breite Masse wird aber auch diese Kröte schlucken mit dem üblichen "Ich habe doch nichts zu verbergen" - Argument.

Zunächst sind die Nutzer der Foto-iCloud dran, mit dem nächsten Update des Betriebssystems betrifft es alle iPhone-Besitzer. Das geplante Scanning auf fremden Geräten wird in einem White Paper beschrieben, das Apple Donnerstagabend veröffentlicht hat. Die Einführung des Dienstes beginnt in den USA, wann andere Länder hinzukommen, blieb zunächst unklar, schreibt Heise. Alle Uploads werden mit einer Datenbank bekannter Hashwerte von Kinderporno-Inhalten, die das US-Non-Profit National Center for Missing and Exploited Children (NCMEC) sammelt, abgeglichen. Zudem soll auch der Nachrichtendienst iMessage einen "Nacktfilter" bekommen.

Kritik hagelt es für Apple, weil erstmals die Endgeräte der Kunden durchsucht werden und nicht nur die Cloud-Dateien, wie es von den Konkurrenten Google, Twitter, Facebook und Microsoft schon lange gehandhabt wird. Wer auf diese Kontrolle keine Lust hat, muss wohl künftig seine Bilder und Videos mit einer herkömmlichen Digitalkamera machen und sie am besten auf Geräten speichern und bearbeiten, die nicht mit dem Internet verbunden sind. Wer beruflich auf die Betriebssysteme Windows und MacOs angewiesen ist, hat nur die Wahl, private Dateien auf sicheren Geräten und Datenträgern zu belassen und dem Smartphone als Kameraersatz eine Absage zu erteilen.