Nation of Islam: Million March auf Washington wird zur Hass Folklore

Photo by Tobyotter
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Peinliche Blamage für die Führer der Schwarzen Bürgerbewegungen in Washington.

Der „Million March“ auf Washington DC wird zum folkloristischen Minderheiten Volksfest, geplant hatten die Hassprediger allerdings ganz was anderes.

Oberreligiot Louis Farrakhan von der Nation of Islam, bekannterweise die Religion der Sklavenhändler, denen die Schwarzen ihre Anwesenheit auf dem amerikanischen Kontinent zu verdanken haben, wollte gemeinsam mit den Roten Brüdern den Weissen Mann endgültig zum Teufel jagen.

Die Rothäute waren aber nicht so angetan von den Plänen der hasserfüllten Black Muslims –  ebenso wohl auch die Mehrheit der Teilnehmer, die friedlich für ihre Anliegen demonstrierten.

Die Natives in den USA haben im Gegensatz zu den Schwarzen  ihre Kultur so gut es geht bewahrt – sie sind weder zur Religion der Sklavenbesitzer (Christentum) noch zur Religion der Sklavenhändler (Islam) übergetreten und lassen sich wohl nicht noch ein weiteres Mal von Extremisten zu aussichtslosen Kämpfen mit der weißen Mehrheit überreden.

Zuletzt kam es 1973 am Wounded Knee zu einer Geiselnahme durch Kämpfer des American Indian Movement – jenem historischen Ort, an dem 1890 durch ein Massaker der 7. Kavallerie der Widerstand der Indianer endgültig gebrochen wurde. Unter den Toten waren zahlreiche Frauen und Kinder der  Minneconjou-Lakota-Sioux-Indianer.

Bei den Kämpfen in der Neuzeit wurde am 26. April 1973 der Oglala Lakota Buddy Lamont durch einen Scharfschützen des FBI getötet.  Weitere Opfer unter den Indianern und Racheakte der Krieger um Dick Wilson waren die Folge. All das hat den ehemaligen Herren des Landes nichts gebracht.

Der Hass der religiösen Fanatiker um Farrakhan mag aus historischen Gründen mehr als verständlich sein, als Nachkommen der einstigen Sklaven ist schwer, ein kulturelles Selbstbewusstsein aufzubauen und dadurch den Hass zu überwinden.

Andererseits sind die Regeln und Wege, um Anerkennung in der Weißen Gesellschaft zu erlangen, festgeschrieben, und wer sich damit nicht identifizieren kann, weil er Hautfarbe und Rassenzugehörigkeit als identitätsstiftend betrachtet, wird außen vor bleiben und Integration verweigern, was das Recht eines jeden Volkes ist und deshalb den Natives in ihren „Reservaten“ zuerkannt wird.

Dennoch gibt es immer wieder dieselben Konflikte, wie schon zu Beginn der Masseninvasion der weißen Europäer – heiliges Indianerland darf genau solange heilig sein, wie man darunter keine Bodenschätze vermutet. Heute sind es nicht mehr die Kavallerie oder Revolverhelden, sondern Streitmächte von Rechtsanwälten und Geschäftemachern, die den Ureinwohnern ihre wenigen Fleckchen Erde streitig machen, wenn das große Geschäft winkt.

Die Schwarzen in den USA sind jedoch einfach nur Amerikaner – sie haben kein Anrecht auf eigene Stammesgebiete und Kulturräume. Der Konflikt wird weitergehen.

 

 

 

 

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