Nach Wendt: NRW-Innenministerium rechtfertigt zwei weitere Fälle bezahlter Polizeigewerkschafter

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Neben dem Bundesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, hat das NRW-Innenministerium auch zwei Landeschefs von Polizeigewerkschaften weitgehend vom Dienst freigestellt. Es handelt sich um den NRW-Vorsitzenden des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, Sebastian Fiedler, sowie den DPolG-Landeschef Erich Rettinghaus. Beide Gewerkschafter übten ihre Funktion ehrenamtlich ausüben, sagte ein Sprecher des Innenministeriums der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Montagausgabe).

„Deshalb wird ihnen im Rahmen des dienstlich Vertretbaren erlaubt, gewerkschaftliche Aufgaben wahrzunehmen. Dies ist eine jahrzehntelange Praxis, um gewerkschaftliche Arbeit in der Polizei zu ermöglichen.“ Man werde aber die aktuelle öffentliche Debatte zum Anlass nehmen, die bisherigen Regelungen zu überprüfen und mit den betroffenen Gewerkschaftsvorsitzenden und den Dienststellen zu sprechen. „Eine faktische Freistellung wie bei Herrn Wendt wird es für die Zukunft nicht mehr geben“, so der Sprecher.

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2 Kommentare

  1. Nachdem Wendt sich kritisch und nicht als Groko-Willkommens-Jubler geäussert und auf die Gefahren der unkontrollierten Masseneinwanderung auch krimineller Elemente bei kaputt gesparter Polizei hingewiesen hat wird er jetzt angegriffen !
    So ein Zufall !!
    Wendt hat ein Buch geschrieben „Deutschland in Gefahr“.*
    JETZT kreidet man ihm die jahrelang geübte und in grösseren Behörden auch anderswo übliche Praxis an, dass er bei teilweise weiter laufenden Bezügen für die Personalrats-und Gewerkschafts-Arbeit freigestellt war !
    Soweit ich das überblicke, war Wendts Verhalten rechtmässig und üblich und es geht nur darum einen Kritiker zu diffamieren !
    * Auszug aus Wendts Buch :
    „Wenn all die ethnischen, politischen, religiösen Konflikte auf unseren Straßen ausgetragen werden, dann wird es insgesamt gefährlicher und ich hoffe, wir werden nicht einen Zustand erreichen, wo wir das nicht mehr beherrschen können.“

    „Im Görlitzer Park erzielen die Kollegen gute Erfolge – sie stellen große Mengen an Rauschgift sicher und nehmen viele Täter fest. Aber es fehlt die politische Konsequenz, sich dieser Täter zu entledigen. Das letzte Abschiebegewahrsam hat im vergangenen Jahr zugemacht, einfach weil man nicht die politische Bereitschaft hatte, Geld dafür zur Verfügung zu stellen.“

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