Nach Razzia mit erschossenem Hund demonstriert „Die Rechte“ morgen gegen Polizeigewalt

Dortmund: Im Rahmen der angekündigten heutigen Durchsuchungen im rechtsextremen Milieu konnten in den Wohnungen in Dortmund und Niedersachsen (Seggebruch und Rinteln) diverse Handys, Smartphones, Laptops, Tablets sowie eine Videokamera auffinden und beschlagnahmen.

Sie werden nun zur Auswertung an Experten des Landeskriminalamtes NRW weitergegeben.

In einer der Dortmunder Wohnungen stießen die Einsatzkräfte zusätzlich auf eine PTB-Schusswaffe. Diese wurde sichergestellt und wird nun waffentechnisch untersucht.

Auf der Seite Dortmundecho ergänzen einige Betroffene der Durchsuchungen diese Angaben der Polizei. Dort heißt es, ein Hund sei von einem SEK der Polizei erschossen und ein nationalistischer Aktivist sei in seinem Bett liegend nur knapp von einem Projektil verfehlt worden.

Gegen diese unverhältnismäßige Polizeigewalt solle am Freitag eine Demonstration gegen Polizeigewalt in der Innenstadt durchgeführt werden.

„Dorstfeld ist unser Kiez“ steht auf einem Banner der Facebookgruppe, die zu der Versammlung aufruft.

Wie sieht die Taktik der Polizei für morgen aus? Setzt man weiterhin auf Härte oder besinnt man sich auf die so oft beschworene Deeskalation?

Eine Stellungnahme der Staatsanwaltschaft zu den genauen Vorgängen bei den Durchsuchungen ist erst für morgen zu erwarten.

 

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