Nach #München: Droht jetzt der Ausnahmezustand oder noch ein runder Tisch gegen Rechts?

Der Terror eines 18-jährigen „Deutsch-Iraners“ namens Ali S. – von der Inlandspresse „David S.“ genannt,  hat angeblich noch einen unklaren Hintergrund, mit dem die hohe Politik nicht so gerne hausieren gehen möchte, über die Auswirkungen aber wird man die Bürger nicht im Unklaren lassen, vor allem wenn weitere Anschläge folgen.

Runder Tisch gegeg Rechts

Dann nämlich gilt irgendwann der Ausnahmezustand. Die Ablenkung mit dem „Kampf gegen Rechts“ – man denke an die bodenlose Frechheit der rheinland-pfälzischen Mininisterpräsidentin Dreyer mit einer „Lichterkette gegen Fremdenfeindlichkeit“ nach einem Brandanschlag auf ein Asylbewerberheim in Bingen, bei dem der Täter ein Asylbewerber war – langsam ist dieses Getue ausgereizt und diente doch nur der Einschüchterung der Bürger. Bloß nicht gegen den echten Terror vorgehen, sondern eine teure Geldwäschekampagne nach der anderen gegen Hatespeech ins Leben rufen – der gesetzestreue Bürger zahlt ja dafür – mit seinem Geld und, wie nun in München, sogar manchmal mit seinem Leben.

Provoziertes Staatsversagen ist der beste Vorwand, um die Bürgerrechte einzuschränken, die Menschen weiter zu entmündigen und noch wehrloser zu machen als zuvor. Sie dürfen nicht einmal mehr ihren Ärger kundtun, ohne eventuell Strafverfolgung zu befürchten.

Der bis heute nicht vollständig aufgeklärte Terror der 70er Jahre durch die RAF führte zur Einschränkung des bis dahin freien Waffenbesitzes. Gegenüber bewaffneten Kriminellen und Terroristen ist der normale Bürger seitdem auf die Polizei angewiesen, die naturgemäß immer erst im Nachhinein handeln kann. Dann aber sind bereits mehrere Opfer zu beklagen, deren Zahl vielleicht deutlich geringer wäre, wenn die Menschen sich selber schützen könnten. Der Axt-Terrorist von Würzburg hätte vielleicht gar nicht lebend den Zug verlassen können – anderseits wäre es ihm leichter gewesen, an eine scharfe Schusswaffe zu kommen. Wie man gestern Abend in München gesehen hat, scheint das aber auch bei restriktiven Waffengesetzen kein so großes Problem zu sein. Böse Jungs halten sich eben nicht an Verbote.

Aber darüber wird man in den Medien und bei den jetzt anberaumten Sicherheitskonferenzen nicht reden – der nächste runde Tisch gegen Rechts ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

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3 Kommentare

  1. Wir leben längst in der DDR 2.0. Kein halbwegs vernünftiger Mensch hat in der verflossenen DDR das Politikergeschwätz und die Medienberichte für bare Münze genommen. Stattdessen war es üblich, zwischen den Zeilen zu lesen. Denn auch mit ihrer gezielten Desinformation haben die damaligen Sprachrohre zuverlässige Nachrichten geliefert, man musste es nur zu deuten wissen. Das läuft heute wieder so. Einen Vorteil haben wir jetzt allerdings (noch): Mit dem Internet ist es leichter als damals, die zahlreichen Halbwahrheiten und Lügen als solche zu entlarven. Das können die Systemlinge natürlich nicht dulden, deshalb werden wir solche Hatespeech-Aktionen wie die erst jüngst erfolgte künftig häufiger erleben. Schließlich sind „Gedankenverbrechen“ völlig inakzeptabel, gewissermaßen eine Art Hochverrat. George Orwell wäre überrascht, könnte er sehen, wie sehr wesentliche Ideen seines „1984“ zur Realität geworden sind.

  2. Dreyer: „Lichterkette gegen Fremdenfeindlichkeit“ (davon wusste ich gar nicht, muss mir noch schnell die Nase putzen, vor lauter lachen) aber sie hat schon Recht. Wenn die Unterkunft von einem Fremden abgefackelt wurde, dann war das eindeutig ein feindlicher Akt.
    Ich denke, es läuft auf Ausnahmezustand hinaus. Nach dem Brexit hat man Panik, dass Wahlen doch etwas ändern könnten und man möchte sie verhindern.

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