Nach Bedrohung durch Antifa: #AfD Kreistagsabgeordneter legt Mandat nieder und tritt aus Partei aus

Bergstraße: Drei Funktionäre der Alternative für Deutschland (AfD) wurden kurz vor Silvester an ihren Privatwohnungen von Unbekannten aufgesucht und bedroht.

Foto: © O24

Unter anderem war auf den Aufklebern und Zetteln an den Briefkästen neben Beschimpfungen in Fäkalsprache zu lesen: „Wir wissen, wo Du wohnst“.

Ein langjähriges Mitglied, das seit März 2016 in einem Ausschuss des Kreistages an der Bergstraße für die AfD tätig war, ist von seinem Mandat zurück getreten. Weil er als Vater sich und seine junge Familie nicht weiteren Bedrohungen durch die Antifa ausgesetzt sehen möchte, reichte er bei Kreissprecher Rolf Kahnt kürzlich seinen Parteiaustritt ein, um Ruhe vor weiteren Bedrohungen zu haben. Die beiden anderen hohen AfD-Funktionäre haben nach den Besuchen der Antifa Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt.

Rolf Kahnt, Kreis- und Landessprecher der AfD, ist empört, wie die Demokratie von Andersdenkenden mit Füßen getreten wird, teilt die AfD in einer Presseerklärung mit. Es sei wieder einmal schmerzlich zu sehen, dass diejenigen, die sich am lautesten Toleranz auf ihre Fahnen geschrieben haben, am allerwenigsten selbst tolerant sind. Die Ursachen der verwerflichen Bedrohungen liegen nach Kahnt eindeutig bei denen, die in vielen Kampagnen, wie sie in Medien und konkurrierenden Parteien vorgekommen sind, die AfD auf Kreis-, Landes- und Bundesebene seit vielen Monaten zu diskreditieren und zu verachten versucht haben. In erster Linie, so Kahnt, müsse sich auch das Familienministerium dafür verantworten: „Das Familienministerium zahlt jährlich Millionensummen an die Antifa und unterstützt damit indirekt die undemokratischen Hetzkampagnen der Antifa gegen die AfD“. Das Skandalöse an den Aktionen der Antifa, die im Kommunalwahlkampf 2016 über 600 Plakate der AfD an der Bergstraße zerstörte, sei, dass sie noch finanziell unterstützt werde. „Das Familienministerium muss umgehend alle Zahlungen an die Antifa einstellen, denn auch ihm dürften die verwerflichen und undemokratischen, noch dazu bedrohlichen Aktionen gegen die AfD bekannt sein“, so Kahnt.

Der Name des ausgetretenen Parteimitglieds wurde nicht bekannt gegeben.

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10 Kommentare

  1. Natuerlich ist deren Verhalten nicht begruessenswert und schon gar nicht unterstuetzungswuerdig. Es ist aber auch nicht gut, oder besser gesagt,es ist asozial, wie sich manche Teile der AfD verhalten. Wer Merkel eine Volksverraeterin nennt, ist selbst einer,da sie unsere Grundwerte verteidigt! Danke dafuer.

    • Antwort an Marvin: „nicht begrüßungswert“, nicht „unterstützungswürdig“, hier hat sich einer ins falsche Forum verirrt, Tagesspiegel wäre vermutlich besser, da versammeln sich eigentlich die Weltfremden. Ein Verteidiger von Merkel … Hoffnungslos, Merkel tritt nicht für unsere Grundrechte ein, sondern tritt sie mit Füßen, noch nichts bemerkt?

  2. Wir nähern uns immer mehr der Nazizeit mit allen ihren Erscheinungen.
    Die Antifa ist die heutige SA der Blockparteien. Kriminell.
    Und dass man hier solchen Halbintelligenten wie dem Marvin auch ncoh für sein unreifes Gerede eine Platform bietet mag demokratisch sein.
    Aber selbsterannnten Dummköpfen die auch nach Jahren nicht die Spur von Begreifen zeigen sollte man das nicht tun.

  3. Marvin merkt anscheinend nicht einmal im entferntesten, daß er nur benutzt wird und seine eigenen Wurzeln abhackt ! Man, wie duemmlich ist die heutige Jugend eigentlich ? Leistungswille gleich Null, Intelligenz unterirdisch , aber ein enormes Anspruchsdenken ! Pfui Teufel !

  4. Der AFD-Vertreter ist einfach nur feige, die Antifa gibt es ja nicht erst seit Gestern, jeder der sich für eine nationale Partei aufstellt muß mit Angriffen auf sich, seitens der Antifa rechnern. Feige einknicken ist ehrlos und zeigt, daß der AFD-Mann sich nur wegen Kohle aufstellen ließ, ein Mensch mit Charakter, der zu seinen Überzeugungen steht, der hätte nach dem Antifa-Überfall gesagt,“Jetzt erst Recht!“

  5. Wegen Drohungen aus einer Partei austreten, für deren Ziele man steht? Das ist Das ist Feigheit vor dem Feind, daß ist Desertion! Schämen sollte sich jeder, der nur wegen Drohungen austritt und seine Ideale (egal wie diese sind) verrät.

  6. RE: adebar „jeder der sich für eine nationale Partei aufstellt muß mit Angriffen auf sich, seitens der Antifa rechnern. Feige einknicken ist ehrlos und zeigt, daß der AFD-Mann sich nur wegen Kohle aufstellen ließ,“

    Was für ein hetzerischer Unsinn, bar jeder Logik und Beweise!

    Woher weiß denn unser „adebar“ aus dem braunen Kühnen-Milieu, wo es bekannt massenhaft bezahlte V-Agenten gab und gibt, weswegen sich der nun abgetretene AfD-Mann dort engagierte??

    Gewiß ist der Rücktritt feige, nur hat jeder ein unterschiedliches Standvermögen und je eine spezielle persönliche Situation!! Es sind schon patriotische Leute wegen solcher Antifa-Aktionen aus der Wohnung geflogen oder aus dem Job!!

    Bei der N-Szene gibt es allerdings genug arbeitslose Subjekte, denen sowas nichts ausmacht, da kann man dann risikolos radikal rumtönen bei Hartz4 !!

  7. Falls ich hier für mein politischen Engagement mit dem Tode bedroht werde, werde ich nach Norwegen reisen und da Asyl wegen der politischen Verfolgung in der BRD beantragen.

    Denn es kann ja nicht sein, dass tatsächlich Verfolgte sich dem Terror beugen, während wirtschaftlich motivierte Wehrdienstverweigerer sich überall einen schönen Lenz machen.

    Ich denke, dass es zumindest für bekannte Aktivisten heute schon hinreichende Asylgründe gibt, um in anderen Staaten Asyl beantragen zu können.

    Da wären die angeblichen Demokraten ganz schön blamiert, wenn im Ausland die Zustände in diesem System offenbar werden.

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