MV: Nordost-LINKE will AfD demaskieren

Die Linksfraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern will nach Aussage ihrer neuen Vorsitzenden Simone Oldenburg nicht im Sammelbecken der AfD fischen, sondern es trockenlegen. Das sagte sie der in Berlin erscheinenden Tageszeitung „neues deutschland“ (Montagsausgabe).

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In Mecklenburg-Vorpommern wird sich die LINKE die Oppositionsbank mit der über 20 Prozent starken AfD teilen müssen. Die Weiterführung der Regierungskoalition von SPD und CDU ist dort so gut wie beschlossen. Für die künftige parlamentarische Arbeit forderte Oldenburg, die AfD ebenso wie die Regierungsfraktionen an ihren jeweiligen Inhalten zu messen. „Wir werden die AfD-Abgeordneten mit ihren eigenen Inhalten konfrontieren.

Wir werden bei den Anträgen ganz genau hinschauen und sie bei ihren Positionen packen.“ Mit Nachhaken oder Änderungsanträgen könne man „womöglich die tatsächliche Absicht der AfD offenbaren“.

Durch diese Strategie werde sich, so Oldenburg, bald die „Zerrissenheit dieser Fraktion“ zeigen.


Hier noch einmal das amtliche Endergebnis der Wahlen in Mecklenburg Vorpommern. Die Linke ist mit 13,2 Prozent die kleinste Fraktion im Landtag, die AfD liegt dagegen an zweiter Stelle.

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