Mord an Jörg Haider: Ehemaliger Oberrabbiner Moshe A. Friedman erstattet Strafanzeige

sugarmeloncom [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Erstmals Ermittlungen wegen Mordes nach §75 des Strafgesetzbuches

Wien: Der ehemalige Oberrabbiner Moshe A. Friedman hat am 12.11.2019 eine Anzeige bei der StA Wien eingebracht, in welcher er konkrete Angaben zum Mord an Dr. Jörg Haider macht. Bei der Anzeige legte er sein Buch „Der Rabbi, der Mossad und der Mord an Jörg Haider“ vor, in welchem Friedman belegt, daß Jörg Haider nicht durch einen Unfall ums Leben kam.

Bei der Sachverhaltsdarstellung gegenüber der Staatsanwaltschaft ging Friedman auf einige hochbrisante Details ein, welche in weiteren Einvernahmen detailliert behandelt werden sollen.

Es wird nun erstmals Ermittlungen nach §75 des Strafgesetzbuches – Mord geben. Friedman macht in seiner Anzeige genaue Angaben zu den Tätern.

Gespannt darf man sein, wie nach den vorliegenden Erkenntnissen und nunmehr laufenden Ermittlungen die StA Klagenfurt argumentieren wird. Diese hat ja gebetsmühlenartig eine Wiederaufnahme des Verfahrens abgelehnt, da ohnehin alles in der Sache Haider ermittelt sei. Auch wird der Frage nachzugehen sein, warum die StA Klagenfurt nicht in Richtung Mord ermittelt hat.

Fragen nach Unterdrückung von Beweismaterialien werden neu aufgerollt und behandelt werden müssen, z.B. wer gab den Auftrag zur Vernichtung der Haider-Blutproben, wer gab den Auftrag zu Einbalsamierung seines Leichnams?

Das BZÖ Kärnten hat in einer Vortragsserie in der ersten Jahreshälfte 2019 viele Fragen zum Tod von Jörg Haider aufgeworfen, die bis dato unbeantwortet geblieben sind, siehe

Das BZÖ Kärnten begrüßt die wichtige Initiative des Herrn Moshe Friedman und wird sich der Anzeige des Herrn Friedman und nachfolgenden Verfahren als Privatbeteiligter anschließen.

Weitere Infos hier.

11 KOMMENTARE

  1. Nichts ist so fein gesponnen dass es nicht käm‘ ans Licht der Sonnen. Dies all denen zu bedenken, die jetzt noch meinen, sie könnten tun was sie wollen.

  2. Wer als Verschwörungstheorie denunzierte Aufklärung, wie hier im Falle Haider, als Hirngespinst, Konstrukt rechter Machenschaften, um nicht zu sagen Wiedergänger National-Sozialistischen Geistes betrachtet, verkennt, dass er eben gerade unbewusst der Dialektik des Denkens unterlag, da er mit seiner Verschwörungsbezichtigung unmittelbar selbst sich verschwörerischen Denkens bedient, nur, dass er aufgrund des öffentlich rechtlichen Interpretationsangebotes des Geschehens sich auf der richtigen, affirmativen Seite glaubt, obwohl er in Wahrheit gerade – unbewusst eben – eine doppelte Negation begangen hat: Erste Negation ist die mainstream suggerierte Zuweisung des negierenden Attributes „verschwörungstheoretisch“ an die, weil nicht von der Herde (ÖR) sanktioniert, gegnerische Seite; diese seien verschworene Theoretiker. Nachdem also diese Seite als solche erst einmal so konstruiert ist und nun als solche betrachtet wird, wird sie im zweiten negierenden Schritt abgelehnt und das Bewusstsein befindet sich wieder im warmen Schoß affirmativen Herdengefühls inklusive der Angst vor den bösen gegnerischen Wölfen, die so garstig die Harmonie des öffentlich Rechtlichen zu sabotieren scheinen, wo doch in Wahrheit die Wölfe längst mitten unter den Lämmern wüten, das Stockholmsyndrom aber das Erkennen des Verkennens der Angst blockiert.

  3. Der Jorgl war leider zu gefahrlich fuer viele.ei wahres patriot ,kein zweifel das Er emordet wurde.Ruhe im Frieden du wahres Sohn Oesterreich,in erinnerung wirst immer dabei.

      • Nein, wir vergessen nichts. Viele Tatsachen sind ans Licht gekommen!! Informieren Sie sich! Unwahrheiten verbreiten und glauben man kan einem Toten alles in die Schuhe schieben……

  4. Ich bin weder Mitglied der FPÖ noch sonst einer politischen Partei noch verwandt oder verschwägert mit einem FamilienMitglied der Familie Haider.
    Aber meine erste Reaktion nach Aussendung der Nachricht vom „Unfalltod Jörg Haiders mit 1,8 o/oo“ – unmöglich bis Mord.
    Abgesehen davon, dass J.H. ein sportlicher Mensch (Bergsteiger etc) war ist er Zeit seines Lebens nie auffällig in Bezug auf Alkohol gewesen.
    Unverständlich war für mich auch, dass innerhalb kurzer Zeit die Verbrennung des Leichnams beschlossen wurde – auch von seiner Familie.
    Ich wünsche J.H. posthum, dass alles unternommrn wird, sämtliche Informationen zu seinem Tod aufzuklären.

  5. Nicht zu vergessen sein letztes Interview mit Radio Antenne Kärnten (ich glaub es war so 23:15 Uhr), das am nächsten Tag gelöscht wurde, weil es nicht in den offiziellen Ablauf passte 🙂
    Das war für mich der rauchende Colt.

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