Mogelpackung: Dänemark spart beim Staatsfunk und führt Zwangsgebühren ein

Dänemark: Die Regierung hat Einsparungen beim Staatsfunk durchgesetzt. Der DR bekommt sein Budget um 20 Prozent verkleinert. Aber das Ganze ist eine Mogelpackung für die Bürger, die nun mit Zwangsabgaben beglückt werden, was aber Finanzminister Jensen nicht davon abhält, den Einzug der Rundfunkgebühr über die Steuern als „einen Gewinn für alle Dänen“ zu bezeichnen. (Quelle: Nordschleswiger)

Die bisherige Lizenzgebühren pro Haushalt werden abgeschafft, künftig muss jede Einzelperson die Steuern entrichten, die deutlich niedriger sind. Dadurch sparen vor allem Singles (1.242 Kronen), bei Paaren liegt der Gewinn bei mageren 166 Kronen. Wegen der Budgetkürzungen für den Rundfunk schäumen die Sozialdemokraten vor Wut und versprechen diese wieder zurück zu nehmen, sollten sie bei den nächsten Wahlen eine Mehrheit bekommen. Die neue Zwangsbesteuerung jedes einzelnen Bürgers, ob er nun den Staatsfunk anschaut oder nicht, finden sie aber grundsätzlich eine tolle Idee. Anders ist es von den Genossen auch nicht zu erwarten.

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4 Kommentare

  1. Die Regierungen in ganz Europa sind gegen die Bürger. Man überlegt wo man den dummen Michel noch weiter schröpfen kann. Das ist in Dänemark nicht anders als hier.

  2. Man wird gezwungen, für die eigene Manipulation zu zahlen, ein übler Treppenwitz! Und unsere Journalisten? Haben es sich bequem gemacht im gebührenzwangsfinanzierten Nest. Was waren das für Zeiten, als z.B. „Der Spiegel“ noch objektiv berichtete und den Herrschaften auf Mund und Finger schaute?

  3. Auch die Dänen haben Wahlrecht, oder wer soll die Verantwortung übernehmen?

    Soll heißen: Nicht merkel hat Schuld, sondern mein Nachbar!

    „Das Volk muss weg“ (*kleiner Scherz)

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