Die Deutsche Bischofskonferenz will die Opfer von sexuellem Missbrauch durch katholische „Geistliche“ nicht länger mit 5000 Euro abspeisen, sondern künftig bis zur zehnfachen Summe aufstocken. Betroffene können ab dem 1. Januar 2021 Anträge stellen, ein „Entscheidungsgremium“ legt dann die Summe der Einmalzahlung nach bestimmten Kriterien fest. Auch die Kosten für Therapien sollen übernommen werden. Für Täter und solche, die es angeblich gar nicht erst werden wollen, aber sogenannte „pädophile Neigungen“ an sich entdeckt haben, sind übrigens die meisten „Hilfsangebote“ kostenlos, da sie der „Prävention“ dienen.

Prävention bei der „Katholischen Kirche“ sucht man vergebens, von Aufarbeitung kann keine Rede sein. Mit dem Schweigegeld in bis zu zehnfacher Höhe der bisherigen Ablasszahlungen werden die Opfer ein weiteres Mal abgespeist. Und schlimmer noch. Sie bleiben, wenn sie die „Hilfe“ annehmen, die viele von ihnen aufgrund ihrer Lebenssituation wahrscheinlich bitter benötigen, im Opferstatus. Ein weiteres Mal steht es dann Schwarz auf Weiß: Du Opfer! Mit der besten Therapie gibt es kein Entrinnen aus dieser Sphäre, nur wer auf eigenen Beinen steht, hat sein Schicksal wieder selbst in der Hand. Dazu aber bedarf es anderer Hilfen und vor allem Maßnahmen gegen die Täter und die Institutionen, in denen sie unter der Tarnkappe religiöser oder ideologischer Heiligenscheine meist jahrelang ihr Unwesen treiben und sich sicher fühlen konnten. Die Katholische Kirche bildet da keine Ausnahme, lediglich ihr Status durch das Konkordat als „Körperschaft des öffentlichen Rechts“, bietet ihr mehr Schutzräume, als die Odenwaldschule für sich in Anspruch nehmen konnte. Die Kaderschmiede der Grünen hat nach dem Ableben des perversen Schulleiters und der „Aufarbeitung“ das Kapitel geschlossen und zehrt wieder von ihrem „pädagogischen Ruf“. Ungeschoren kam auch der „Sexualwissenschaftler“ Professor Helmut Kentler davon. Erst posthum wird ein wenig an seinem Ruf gekratzt. Sein perverses Erbe steckt in den Sexualköfferchen, mit denen schon kleine Kinder in Grundschulen und Kitas verstört werden.

Wer gegen sexuellen Missbrauch von Kindern vorzugehen vorgibt und dabei diesen verharmlosenden Begriff statt Vergewaltigung verwendet, von „Pädophilie“ als „sexueller Präferenz“ spricht und lächerliche Strafen vorsieht, ist schlimmer als die Täter selbst. Vor ein paar Jahrzehnten galt Sexualität noch als Tabu und „Geistliche“ genossen mehr Ansehen und wurden als Respektspersonen betrachtet. Heute werden Kinder und Jugendliche mit Sexualität zugedröhnt, dass sie genauso wenig in der Lage sind, einen Übergriff zu verbalisieren. Die Zerstörung der Familienstrukturen trägt ihr übriges dazu bei, dass Kindern die Vertrauenspersonen fehlen, an die sie sich wenden können, wenn ihnen bestimmte Vorkommnisse unangenehm erscheinen. Wo ist der Unterschied zu Meetoo, wenn im Schulunterricht das Dildosortiment ausgepackt wird? Wie bringt man Kindern bei, dass es Grenzen gibt, wenn diese durch den Staat immer wieder überschritten werden? Ist Missbrauch nur, wenn der Priester im Beichtstuhl zu ausführliche Fragen stellt? Ist sexuelle Belästigung nur, wenn der Bauarbeiter zu laut hinterherpfeift? Diesen Eindruck kann man bekommen, wenn man die Schlagzeilen der Einheitspresse liest, die sich gerne an der Kirche abarbeitet und weiterhin die linksgrüne Vielfaltpädagogik hochschreibt, als wäre diese Form der Sexualisierung nicht genauso pervers und verachtenswert wie die verlogene Sexualmoral der Kirche. Wenn aber ein Gesundheitsminister „schwule Sau“ gerufen wird, schreiten die Behörden ein. Auf das Strafmaß kann man jetzt schon gespannt sein …

8 KOMMENTARE

  1. Die nächste Nebelkerze der „christlichen“ und scheinheiligen Kinderficker.
    „Bis zu (!) 50000“

    Die genaue Entschädigungszahlung wird von einem internen Gremium ausgekungelt.

    Diese liegt dann – mutmaßlich – bei Euro 5000,01…;-)

    Wenn das der Vater, der Sohn und insbesondere der heilige Geist wüssten.

  2. Na, bis Januar sind es ja noch drei Monate, um die Anträge und die Antragsberechtigungsmodalitäten auszuarbeiten oder nach zu bessern und das Entscheidungsgremium zu besetzen.
    Die Kirchenaustreter, die wegen dieser Sache und dem jahrelangen herumgeeiere darum, bedingt durch vorgeschobene hochkarätige, systemimmanent verzögernde, internationale „Aufarbeitung“, ausgetreten sind, wird diese Körperschaft des öffentlichen Rechts damit vermutlich trotzdem nicht zurück gewinnen können.

  3. Erinnere nochmal eindringlich an meine neue, kostenlose und garantiert wirksame App gegen solch klerikale Dreckschweine: Schniedel App.
    Dreck in Talaren wie seit hunderten von Jahren

  4. Gibt es dann für Grüne =
    Abschaum wie Beck und Cohn Bandit auch Therapien ?
    Solche Dreckschweine sind eigentlich nicht therapierbar.
    Fazit ? Weg damit.

  5. Der Clou ist, dass die „Einmalzahlungen“ die dieses ominöse „Entscheidungsgremium“ festlegen soll, dann letztlich zu erheblichen Teilen der Steuerzahler begleichen wird. Und zwar nicht nur der Kirchensteuer-Zahler, der ja wenigstens noch austreten kann, wenn ihm ein Sexisten-, Pädo- und Schleusser-Verein nicht passt, sondern auch der ganz normale deutsche Steuer-Knecht.

    Seit dem „Konkordat“ mit dem Hitler-Regime fliessen den Kirchen und ihren Ablegern nämlich auch noch ständig gewaltige zusätzliche Summen aus dem allgemeinen Steuertopf zu.
    Nicht nur die Saläre diverser „Kleriker“, auch die fürstlichen Gehälter der Bischöfe werden direkt von allen Steuerzahlern finanziert.

    Zusätzlich sind auch zahlreiche kirchennahe „wohltätige“ Stiftungen steuerbegünstigt, zum Beispiel auch die, die den „Palazzo Protzo“ des katholischen Bischofs Tebartz-van Elst mit 31 Millionen wesentlich finanzierte. Leider durfte der damalige Bischof von Limburg die teure Luxus-Doppelbadewanne im neugestalteten Bischofssitz dann doch nicht zusammen mit seinem Sekretär einweihen. Als die aberwitzigen Kosten an die Öffentlichkeit drangen, wurde er in den Vatikan strafversetzt. Dort muss er aber auch nicht im kargen Büsserkämmerlein darben, er soll im Vatikan inzwischen wieder avanciert sein.

    P.S. Wenn wir Direkte Demokratie hätten wie in der Schweiz, könnten wir solchen verschwenderischen Wahnsinn stoppen !

    https://stop-kirchensubventionen.de/bischoefe/

    • Der erste Teil des Spruchs stimmt für die Kirchenoberen, ob der zweite Teil zutrifft weiss man nicht.

      Es würde mich nicht wundern, wenn diese Geldgeier in der Hölle landeten.
      Da träfen sie dann auf verdutzte stark behaarte Djihadisten, die es nicht glauben könnten, dass sie nicht im ISlamischen Paradies gelandet sind und anstelle der 72 Jungfrauen jede Menge alte Männer in langen Messgewändern rumlaufen.

  6. Spiess voran, Drauf und Dran, setzt aufs Kirchendach den Roten Hahn, schlagt ans Kirchentor den Herrn Kaplan..oder so ähnlich ;o)) ..Nicht von Mir, aber da kommt beim Singen alter Texte so richtig Freude auf !

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