Milliarden für Zuwanderer: Schwer kranke Altenpflegerin kriegt nichts und schreibt offenen Brief an „wohltätige Frau Merkel“

Nach der Wende hat Danila R. den Beruf der Altenpflegerin erlernt und sich fast zwanzig Jahre für Alte und Kranke aufgeopfert. Seit Jahren ist sie schwer krank, gilt als hoffnungsloser Fall für die Arbeitsvermittlung und bekommt dennoch keinen Cent aus den Sozialkassen, wie ihre Angehörigen schreiben. Für Millionen Zuwanderer stünden Milliarden bereit, jemand der sein Leben lang „für diesen Staat geschafft hat, geht jedoch im Bedarfsfall leer aus.“ Nach fünf Jahren Kampf wendet sich nun die Familie an die Öffentlichkeit und die „wohltätige Frau Merkel“.

Migranten werden freudig am Bahnhof begrüßt – „Trainofhope“ Foto: O24

An die Öffentlichkeit,
an unsere für alle Menschen wohltätige Frau Merkel,
an unseren Gesundheitsminister und die Rentenversicherung,

ich habe Zeit meines Lebens gearbeitet und unser Sozialsystem damit gestützt. Mit dem Fall der Mauer habe ich mit einem auf Montage arbeitenden Mann und 2 Schulkindern eine Vollzeit-Umschulung zur Altenpflegerin gemacht. Für einen kirchlichen Träger habe ich mich in diesem Beruf fast 20 Jahre für meine Mitmenschen aufgeopfert. Seit 2009 bekam ich gesundheitliche Probleme.
Dies gipfelte darin, dass bei mir Wasser in der Lunge und eine um 50% verminderte Herzleistung festgestellt wurde. Nach Krankenhausaufenthalt und Reha-Maßnahme versuchte ich wieder beruflich Fuß zu fassen. Allerdings sorgten die körperlichen Belastungen für weitere erhebliche krankheitsbedingte Ausfälle. In letzter Konsequenz folgte 2013 ein Antrag bei der deutschen Rentenversicherung auf Erwerbsminderungsrente. Der von dort bestellte Gutachter bescheinigte volle Erwerbsminderung (weniger als 3 Stunden belastbar). Statt diesem zu folgen wurde mein Rentenantrag abgelehnt, weil ein über ein Jahr älterer Bericht eines Reha-Besuches der Bewertung zugrunde gelegt wurde! Ich durfte also laut Gutachter weder länger im Sitzen, im Stehen, körperlich schwere Arbeit oder in Zwangshaltung arbeiten. Ein Beruf, der diese Voraussetzungen erfüllt, ist weder mir noch dem Arbeitsamt bekannt. Dennoch wurde eine entsprechende Klage abgeschmettert.

Seit Jahren bin ich ohne jegliches Einkommen und kämpfe für eine Erwerbsminderung. Wenn mein Mann nicht noch berufstätig wäre, wäre ich ein Fall für die Gosse. Ein Leben oberhalb des Existenzminimums ist für uns nicht denkbar. Andere mir bekannte Personen haben eine volle Erwerbsminderung ohne jegliche Begutachtung bekommen; arbeiten sogar nebenher. Meine Herzleistung ist mittlerweile nur noch bei 35%. 2016 wurde mein 2. Antrag auf Erwerbsminderung dennoch abgelehnt. Wenn ich bei 0% bin, werde ich keine finanziellen Zuwendungen mehr brauchen.

Für das Arbeitsamt bin ich ein hoffnungsloser und unvermittelbarer Fall. Eine Klage gegen die erneute Ablehnung ist anhängig.

Meine Krankenakte liest sich in Auszügen wie folgt:

  • Schwerbehindertenausweis 50%
  • Linksherzinsuffizienz bei leichter Belastung
  • Artherosklerotische Herzkrankheit
  • Arthrose
  • Dyspnoe (Luftnot)
  • Radikulopathie der Wirbelsäule (chronische Nervenschädigung/-reizung)

aber voll einsatzfähig?

Für Millionen Zuwanderer stehen Milliarden an sozialen Zuwendungen bereit. Jemand, der Jahrzehnte für diesen Staat geschafft hat, geht jedoch im Bedarfsfall leer aus. Das hat mich dazu bewogen meinen Fall nach 5 Jahren Kampf öffentlich zu machen. Danke Sozialstaat, danke Rechtsstaat, danke Frau Merkel.

Mit freundlichen Grüßen
Gez. Danila R.

Mit diesem Eindruck stehen Danila R. und ihre Familie nicht alleine da. Neben den Plakaten der Parteien im Wahlkampf findet man derzeit auch häufiger solche Aushänge, die auf rein privater Initiative beruhen.

Foto: O24
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7 Kommentare

  1. Mit solchen Menschen, denen man helfen muss könnte diese Schrulle aber in der Öffentlichkeit nicht
    die Dicke raushängen lassen.
    Das ginge unter und damit sind keine Dummen an die Urnen zu ködern.
    Man wählt sich auf dem Wege dieser Schmarotzeransiedlung der Einfachheit halber ein neues Wahlvolk.
    Vor 4 Jahren war das noch Satire. Heute scheint das Realität zu sein.

  2. Es war schon immer eine DEUTSCHE Spezialität den eigenen Leuten ins Gesicht zu scheißen, während man hündisch vor allem Fremden, und wenn es der letzte DRECK ist, herumkriecht. Wir erleben zur Zeit lediglich die Perversion einer Perversion.

  3. Jeder Asylbewerber dessen Antrag abgelehnt wird, nimmt sich einen Anwalt um dagegen zu klagen.
    Und keiner ist sich zu schade so ein Mandat anzunehmen. Es wird dann durch alle Instanzen geklagt, dass die Funken spritzen. Jeder noch so kleine Strohalm wird ergriffen…

    Gibts jetzt in der ganzen Juristenzunft keinen Advokaten, der sich ein wenig profilieren möchte und sich deswegen der Sache dieser Oma anzunehmen bereit ist?
    .

  4. Man muß dem Internet nicht alles glauben, aber zumindest sind dadurch viele Bürger mittlerweile bestens informiert, welche miesen Versager, Studienabbrecher, Halbgescheite, Arbeitsscheue, Ex-Kneipenrevoluzzer, und Nichtsnutze in den Parlamenten sitzen und sich dort fürstlich aushalten lassen. Guten Politikern sei gutes Geld gegönnt. Doch hier regiert mittlerweile der Bodensatz des politisch eingespielten Stümpertums und das gilt es zu ändern.
    Die arme Frau ist zu bedauern, sicherlich ist sie kein Einzelfall und Opfer eines verrotteten Polit-Systems, das die Faulenzer und ewig Arbeitsabstinenten fettfüttert und die Leistungsträger dafür abkassiert.

  5. Armutsrisiko Reha bzw. AHB!!! Wer heute eine Reha absolviert und gesundheitlich weiterhin angeschlagen ist, sollte bedenken, dass er derzeit möglicherweise viele Wochen danach noch auf sein „Übergangsgeld“ durch den Leistungsträger (Rentenversicherung o.ä.) warten muss. Ohne Erspartes auf der „hohen Kante“ geht so vielen Betroffenen finanziell ganz schnell „die Luft aus“. Als Folge drohen Verschuldung, Privatinsolvenz und im schlimmsten Fall der Verlust der Wohnung. Nur soviel zum Thema Sozialstaat in einem „reichen Land“…

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