Jörg Meuthen – Foto: O24

Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen hat den Ausschluss des Brandenburger Landes- und Fraktionschefs Andreas Kalbitz aus der Partei verteidigt.

Meuthen sagte am Sonnabend im Inforadio des rbb, der Vorstand habe eine intensive Diskussion auf Basis der Aktenlage geführt. „Anders als Sie es vermuten würden, war das nicht eine politische Diskussion, sondern eine rechtliche über die Frage, ob die Mitgliedschaft nichtig gestellt werden muss, weil bei der Parteiaufnahme wichtige Tatsachen verheimlicht wurden.“, sagte Meuthen. Nach Aktenlage sei Andreas Kalbitz Mitglied der „Heimattreuen deutschen Jugend“, einer rechtsextremen Organisation, gewesen.

Meuthen betonte, aus der Partei heraus habe es Druck gegeben, in dieser Frage zu entscheiden. „Wir sind eine bürgerlich-freiheitlich-konservative Partei. Wir müssen geschlossen stehen, wir müssen aber eine klare Abgrenzung zu rechtsextremen Positionen haben.“ Deswegen mache man das gründlicher als andere Parteien, so Meuthen.

Meuthen hob hervor, bei der Personalie Kalbitz gehe es nicht um eine politische Bewertung seiner Arbeit, er habe sehr viel Gutes für die Partei getan, zum Beispiel einen guten Wahlkampf in Brandenburg geführt. Es sei eine schmerzhafte Entscheidung gewesen.

7 KOMMENTARE

  1. Eine Unvereinbarkeitsliste führt man nicht zum Spaß. Wenn die Partei sich daran nicht hält, verliert sie ihre Glaubwürdigkeit völlig. Dieser Rauswurf ist deshalb konsequent und unvermeidlich.
    Die AfD ist aber auch inhaltlich zu heterogen, deswegen verliert sie nach und nach Mitglieder und auch Wählerstimmen. Meuthen hat völlig recht: die Rechtsaußen sollten eine eigene Partei gründen. Damit wäre beiden Seiten geholfen.

    • Nur ist es irgendwie schon lächerlich, wie die „räächtsextreme“ „Sau“ mal wieder durch das Dorf getrieben wird. Personen mit linksextremer Vergangenheit werden vermutlich heimlich gefeiert und Posten zugeschachert. Obwohl es da vieles zu bemängeln gäbe, ob es nun die ganzen Verfassungsfeindlichen Sprüche und Demos der 68′ ist, und, wenn man schon in der Vergangenheit wühlen will, die Zeit bis 1933, in der die Roten die Staatskassen großzügig geplündert haben. Über die ganzen Ex-Stasis bei den Linken und auch nun CxU wird kein Wort verloren. Stattdessen das Narrativ weiter vor Esel‘ Karren gespannt, Nationalismus würde eine neue Deutsche Invasion verursachen. Wo man sich nur immer wieder an den Kopf fassen will, wieso ein Land der Zahlmeister für alle anderen korrupten und miss-verwirtschafteten Länder sein soll. Wegen einem imaginären, linken „Solidaritätsprinzip“? Marxs war schon zu Lebzeiten ein Schmarotzer, der mit List und Lügen seinen Unterhalt von seinen Eltern erschlich, und nach dem selben Prinzip arbeiten die heutigen Linken, und man sieht eigentlich nur, wie sehr dieses Narrenschiff bereits Schlagseite hat.

  2. betrifft AFD Meuten

    In dieser schwierigen Zeit von Corona, rasantem Wirtschaftsniedergang mit hundertausenden, ja Millionen von Arbeitslosen in Europa, ist eine Oppositionspartei wie die AFD sehr wichtig. Insbesondere da die Globalisten und Freunde der NWO von allen anderen Parteien gemeinsam unterstützt und in ihrem Tun bekräftigt werden. Und da hat Meuten nichts anderes in Sinn als bekannte Parteimitglieder aus der ADF auszuschliessen und Spaltung zu betreiben und den Gegenparteien und dem VS entgegenzukommen. Diese reiben sich die Hände ab ihrem Erfolg und planen weiterhin Druck zu machen und Spaltung und Ausschlüsse voranzutreiben. Was für ein erbärmliches Agieren und Verhalten von diesem Meuten.

  3. In der Sache hat Meuthen Recht. Auch der Chefarzt muss gehen, wenn er beim Bewerbungsmogeln erwischt wird. Um Systemling Kalbitz ist sowieso nicht schade. Der hat doch als erster seine Hand für die Aufrüstung und Befugniserweiterung des Verfassungsschutzes gehoben.

    Außerdem kommt so endlich Bewegung in die Sache. Nun noch den Obermaulhelden vom Kyffhäuser aus seinem Stille-Treppe-Führerbunker treiben, dann 4,9% Wahlergebnis einfahren, dann Meuthen, Weidel, Pazderski und den Rest der Pagage entsorgen ….und dann mit neuen, fähigen, charakterlich geeigneten Leuten richtig durchstarten. Alles andere wäre Unsinn, da Augenwischerei und Zeitverschwendung!

    Wer nach 5 Jahren alternativem Trauerspiel immer noch bedingungslos „AFD und du bist OK“ skandiert, merkt sowieso nichts mehr. Genau diese Hirnis haben Schuld, dass die AFD nicht die Kurve kriegt. Wenn mein Anwalt schlecht ist, dann wird er gefeuert und nicht noch beklatscht.

    • Und genau deshalb wird Meuthen mit Seinesgleichen gehen müssen, wie Ihr Anwalt.

  4. Jörg Meuthen schadet der AFD.
    Die AFD hat ihre Glaubwürdigkeit verloren, aktuell in der Lügenpandemie, und mit dem Ausschluss von Kalbitz.
    Schade für die vielen guten Leute die in der AFD tätig sind.

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