Meuthen: Hinterrücks vorbereitete Aktion für billige 15 Minuten Ruhm

Zu dem schlagzeilenträchtigen Austritt der AfD-Landtagsabgeordneten Claudia Martin nahm Fraktionschef Meuthen gestern Stellung und sprach von einer hinterrücks vorbereiteten Aktion für billige 15 Minuten Ruhm.

Photo by Metropolico.org

“Wir fordern Frau Martin auf, ihr Mandat unverzüglich niederzulegen. Sie hat dieses Amt mit Hilfe des AfD-Programms errungen, das sie nun plötzlich als rechtspopulistisch bezeichnet. Tut sie dies nicht, hintergeht sie ihre Wähler, die sie als AfD-Abgeordnete im Parlament sehen wollten und nicht als kostspielige Diätenbezieherin auf der parlamentarischen Hinterbank”, kritisiert Meuthen. „Ob sie sich nach dieser hinterrücks vorbereiteten Aktion für billige 15 Minuten Ruhm im Parlament noch wohlfühlen wird, ist zu bezweifeln. Einer Volksvertreterin ist dieses Verhalten in höchstem Maße unwürdig.“

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Juristische Schritte gegen die abtrünnige Abgeordnete
Darüber hinaus wird die Fraktion juristische Schritte gegen Frau Martin einleiten. Sie hat in einem heute auf Youtube gestellten Video Filmaufnahmen der letzten Fraktionssitzung verwendet, die sie sich durch eine Lüge erschlichen hat, diese ausschließlich für ihre Abgeordneten-Homepage zu verwenden. „Wer mit Dackelblick Moral einfordert, wie in diesem platten Video, sollte dieselben Ansprüche an sich stellen“, konstatiert Jörg Meuthen.

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5 Kommentare

  1. Ein “Politböller” der jetzt “gezündet” wurde ?
    Ein “Polit-Uboot” das jetzt, weil die Probleme drängender werden, bei der AfD Stunk machen soll?
    Oder einfach eine zu kurz gekommene Dame die Frust schiebt?
    Wir werden sehen.

  2. Im Frühjahr 2013 wurde ich Mitglied der AfD. Aus Überzeugung. Mit einer
    niedrigen 4 stelligen Mitgliedsnummer.
    Schnell merkte ich allerdings auf einem Landesparteitag den Herr Lucke als
    Bühne für sich benutzte was Sache war. Jede Menge Leutchen, die nicht am Wohle Deutschlands interessiert waren sondern nur am eigenen.
    Als die Lucke-Crew dann entgegen einem ausdrücklichen Parteitagsbeschluß
    in Brüssel den Russland-Sanktionen zustimmte, war die politische Heimat flöten. Fristloser Austritt. Nein, Leute, so wird das nix. Politik um des persönlichen Vorteils willen erleben wir seit 1948 ununterbrochen.
    Die jämmerlichsten Gestalten kochen da ihr dünnes Süppchen.
    Deshalb traue ich keinem einzige der AFD – Spitze über den Weg. Keinem !

    • Lieber Lucki, daß Sie schlechte Erfahrungen gemacht haben, ist natürlich bedauernswert. Aber sollten Sie denn da nicht unbedingt gleich von einem auf alle schließen ? Das ist doch ein Hauptvorwurf, der der Presse gemacht wird: Sie suchen sich ein, zwei schlechte Beispiele raus und tun so, als würde das dann automatisch für alle gelten. Möglicherweise sind andere AfD-Verbände ja auch anders.

  3. Ach, plötzlich kommen der Dame Bedenken…… WAS für ein Sinneswandel.
    Austritt aus der AfD, aber Mandat behalten. Die Dame hat die AfD benutzt, um in die Politik einzusteigen (laut anderer Medien will sie jetzt in eine andere Partei eintreten). Man kann nicht umher, als Fr. Martin als Wendehals zu titulieren, zu empfehlen wäre ihr daher die Linke, dort wäre sie sicherlich gut gelitten unter gleichgesinnten.
    Desweiteren ist diese Dame nichtssagend, tritt ihren Wählern von hinten in die Weichteile. Diejenige, welche sie in ihren jetzigen “Posten” gewählt haben, müssen sich doch nun verarscht vorkommen.
    Nun, wer gehen will, den sollte man nicht aufhalten. und Tschüß…..

  4. Ich empfinde diese Dame als eine hinterrücks handelte Person. Solche Menschen mag ich nicht.
    Dass in der Partei wohl auch viel gestritten wird, wobei wahrscheinlich leider Gottes wie überall, das Ego eine grössere Rolle spielt, als die Liebe für das Volk, ist in allen Parteien gegenwärtig. Evt. haben die Mitglieder in den Altparteien mehr Disziplin.Das wiederum kann gut aber genauso auch schlecht sein.

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