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Harald Dettenborn [CC BY 3.0 de], via Wikimedia Commons
Friedrich Merz (CDU) glaubt nicht daran, dass die Große Koalition den Jahreswechsel überstehen wird. „Ich bleibe dabei, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass diese Große Koalition, wie sie gegenwärtig aussieht und in dieser Stimmungslage, über den Jahreswechsel fortbesteht. Die Spannungen sind groß, die Beschäftigung mit sich selbst absorbiert einen enormen Zeitanteil. Die Zeit, um wirklich gut zu regieren, ist dann einfach zu kurz“, sagte der Vizepräsident des Wirtschaftsrates der CDU in der Sendung „phoenix persönlich“ (Ausstrahlung am Freitag, 28. Juni 2019, 18.00 Uhr und online auf www.phoenix.de). Für die Volksparteien gebe es nicht mehr genug Unterstützung, vor allem der SPD fehle ein klares Profil. „Aber ich warne davor zu glauben, dass dieses Schicksal an der CDU und CSU vorbei geht“, so Merz weiter. Auch die Union brauche ein klares Profil und müsse die politische Mitte wieder integrieren. Politik müsse ihre Glaubwürdigkeit zurück gewinnen.

Eine Zusammenarbeit mit der AfD schließt Merz grundsätzlich aus. Die Partei lebe strategisch davon, ganz rechte Mitglieder und Funktionsträger in ihren Reihen nicht nur zu dulden, sondern auch zu fördern. „Diese Partei grenzt sich nicht ausreichend vom Rechtsextremismus ab. Das ist ein ganz strukturelles und grundsätzliches Problem der AfD. Das macht sie auch als Kooperations- oder gar Koalitionspartner für alle demokratischen Parteien im gegenwärtigen Zustand […] vollkommen inakzeptabel. […] Es kommt nicht in Frage, dass auf der Ebene des Bundes oder der Länder mit dieser Partei zusammengearbeitet oder gar in eine Koalition gegangen wird. Nein. Und dabei muss es auch bleiben“, sagte Merz.

Größter Wettbewerber der CDU seien derzeit die Grünen. Die CDU wolle aber nicht nur auf ein Thema wie den Klimawandel setzen, sondern sich breit aufstellen. Nach Ansicht von Friedrich Merz „werden die Grünen in den Medien hochgejazzt. Alle 90 Sekunden verliebt sich ein deutscher Journalist in Robert Habeck.“ Die eigentliche Aufgabe sei es, Ökologie, Ökonomie und modernste Technologie zusammenzubringen. Dass er selbst in Umfragen derzeit ähnlich beliebt ist wie Robert Habeck, sehe er zugleich als Bestätigung und Herausforderung, die er etwas von sich weg schiebe. Wenn man ihn fragen würde, ob er Kanzlerkandidat werden wolle, würde er „genau an diesem Tag anfangen, darüber nachzudenken. Das Wichtigste ist, dass ich versuche, einen Beitrag dazu zu leisten, dass diese Partei gut und sauber aufgestellt ist.“

7 KOMMENTARE

  1. Es gibt nichts an Merz was ihn wählbar machte für mich.Das gilt allerdings für Merkel noch viel mehr.
    Alle Altparteien haben kein Personal mehr welches Hoffnung auf besseres verspricht.
    Und von den Höckes hat er sich ja gerade abgewandt.

  2. Einen Ratschlag an die AfD:
    Wer mit den verkappten linken der Blockparteien koaliert geht unter.
    Das haben wir ja nun oft genug erlebt.

  3. Im Moment blinken sie alle ganz weit Rächtz, was natürlich niemand ahnen konnte (stehen demnächst etwa Wahlen an?). Die einfältigen AFD-ler bekommen nen Dauerständer ob ihrer „Wirkung“. Die „Mitte“ wird garantiert überlaufen. Jetzt, wo’s endlich alle sehen können, kommt das blaue Erdbeben. Wenn’s mit den Stimmzuwächsen dann doch nicht so richtig klappen sollte, wird man die schuldigen Regierungsfähigkeitsverhinderer schon intern hitlern. Ohne Höcke wäre das nicht passiert…mimimi…Nächstes mal klappt dann bestimmt, oder übernächstes mal dann ganz ganz sicher…haltet durch, wir arbeiten dran… wenn nicht nicht gerade Blau machen!

  4. Demnächst wird dann noch die totgesagte SPD (von der Reservebank aus) ganz weit „sozial“ blinken (im freundlichen Wettbewerb mit Links und Grün) und der AFD weitere Verluste bescheren, was natürlich auch niemand vorhersehen konnte.
    Am Ende ist wieder alles beim Alten und Lucke darf evtl. wieder seine 2% Partei anführen. 🙂 Ganz so schnell natürlich nicht, im Moment braucht man die nützlichen Idioten nämlich noch. Als Sündenböcke, als Spucknäpfe, als Angstmacher, als Taktgeber für Sicherheits-Gesetze und als blaue Hoffnungspille für all die unruhigen Verwerfungsschafe.

    Alles wird gut 😉

  5. Die Volksparteien sowie deren Wähler sind nicht nur profillos. Glaubwürdigkeit ist ihnen seit Beginn der Ära Kohl abhanden gekommen, den Parteien und den Wählern. Wenn ich mir Merz, Merkel, vdL, Habeck oder wie sie alle heissen, ansehe, ihnen zuhöre, ihre Worthülsen, ihre Lügen lese, dann sehe ich die BRDigung der Deutschland GmbH. Soviel Inkompetenz kann niemand vertragen.

  6. Mir kommt der Merz vor, wie ein Mensch, der mit
    Vornamen Arschloch heißt !
    Der Mann hat eine größenwahnsinnige Einbildung.
    Keine Zusammenarbeit mit der Partei, die als einzige das Grundgesetz beachtet.
    Wie will Er die Glaubwürdigkeit seiner Drecks- und
    Verräterpartei wieder herstellen, wenn sie Deutschland
    schon vernichtet hat ?
    Ich glaube, dass dieser Misthund an der Spitze noch
    schlimmer wäre, als das Schwein in Berlin.

  7. Mr. Blackrock träumt von Kanzlerehren ! Wer ihn zum Kanzler wählt, bzw. ihn als Kanzler haben will, kann auch gleich die NWO (von der viele offenbar bis heute nichts wissen) zum „Kanzler“ wählen und die „Souveränität und Demokratie“ an der Garderobe abgeben.

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