MerkelDeutschland 2017: Mordanklage gegen Taliban-Afghane

Karlsruhe – Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen den 20-jährigen afghanischen Staatsangehörigen Abdol Moghadas S. erhoben. Ihm wird Mitgliedschaft in der ausländischen terroristischen Vereinigung „Taliban“ vorgeworfen. Er soll gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen haben. Darüber hinaus ist er wegen gemeinschaftlichen Mordes und versuchten gemeinschaftlichen Mordes angeklagt.

Im August des Jahres 2013 schloss sich der Angeschuldigte in Afghanistan im Bezirk Baraki Barak (Provinz Logar) einer örtlichen Kampfeinheit der „Taliban“ als Mitglied an. Zunächst wurde er im Umgang mit Waffen ausgebildet und durchlief ein Schießtraining. Er erhielt neben einem vollautomatischen Schnellfeuergewehr „Kalaschnikow“ eine russische Pistole TT und zwei Handgranaten. In den Jahren 2013 und 2014 nahm der Angeschuldigte an zwei Angriffen auf amerikanische Soldaten und afghanische Regierungstruppen teil.

Hierbei gab er aus seinem Schnellfeuergewehr „Kalaschnikow“ auch selbst zahlreiche Schüsse auf die Angegriffenen ab. Während es bei dem Angriff Ende des Jahres 2013 auf einen Konvoi von amerikanischen
und afghanischen Soldaten unklar ist, ob es zu Toten oder Verletzten gekommen ist, wurden bei dem Anfang 2014 erfolgten Angriff auf einen Konvoi von acht bis neun amerikanischen Panzerfahrzeugen mindestens
ein amerikanischer Soldat getötet und zwei weitere verletzt.

Für die Vereinigung transportierte der Angeschuldigte darüber hinaus in den Jahren 2014 und 2015 mehrfach fernzündbare Magnetbomben, die vom Anführer seiner örtlichen Talibaneinheit gebaut worden sind, nach Kabul. Abdol Moghadas S. befindet sich seit seiner Festnahme am 9. Februar 2017 in Untersuchungshaft.

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1 Kommentar

  1. „dringend benoetigte fachkraefte“ eben.
    diese leisten eben auf IHRE art ihren „mehr als GOLD“-wertigen beitrag….

    ich koennte den dafuer verantwortlichen nur noch vor die fuesse.. neeeein, in’s gesicht kot…..

    shame on YOU, ERIKA!!!!!

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