RP: Der CDU-Außenexperte Norbert Röttgen (54) hat seine Kandidatur für den CDU-Vorsitz angemeldet. Das meldet die Düsseldorfer „Rheinische Post“ unter Berufung auf ein Schreiben Röttgens an Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer. Er sei der festen Überzeugung, dass es um weit mehr gehe als den Parteivorsitz und schon gar nicht um die Interessen Einzelner, argumentiert Röttgen. „Die Lage ist so ernst, dass es um die Zukunft der CDU geht und darum, was sie für die Stabilität Deutschlands bedeutet“, erklärte Röttgen. Dies wolle er in einem offenen Prozess in die CDU einbringen.

Röttgen war von 2009 bis 2012 Bundesumweltminister und setzte sich 2010 in einer Mitgliederbefragung um den NRW-Landesvorsitz gegen Armin Laschet durch. Die Landtagswahlen 2012 verlor er, woraufhin Bundeskanzlerin Angela Merkel ihn aus dem Kabinett entließ. Als Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages konnte er sich danach international neu profilieren.

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3 KOMMENTARE

  1. Wie muss es um das Personalreservoir der cdU bestellt sein, wenn man solche Politleichen aus der Versenkung empor raffen muss ?
    Reanimation aus Verzweiflung des finalen Pöstchensverlustes ?

  2. Die erforderliche Altersweisheit sollte er mit 54 eigentlich haben. Und ähnlich wie Merz wurde er von Madam Merkel (wegen Inkompatibilität mit ihrem Matriarchatsystem?) entlassen.
    Aber qualifiziert ihn das schon zum „Antimerkulum“?

  3. Leichen pflastern ihren Weg, leider nicht nur politische.
    Wirklich schade ist es um die realen Toten : Maria, Niklas, Leon, Mia und hunderte mehr.
    Aber die Opfer ihrer „Flüchtlings“-Politik sind der Staatsratsvorsitzenden egal, für sie sind das nur unwichtige Kollateralschäden für das grosse Ziel : Die Abschaffung Deutschlands.

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