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Schlachtfeld Deutschland: Wer schürt wirklich Hass und Ressentiments?

Zu den Hintergründen der sogenannten Flüchtlingskrise ist zumindest für meinen Bedarf längst alles gesagt, für bisher politisch nicht Interessierte mag das etwas anders aussehen. Hier gilt nach wie vor: Lesen bildet. Und lesen kann man fast alles in Zeiten des Internets und dabei sogar die Quellen verifizieren. Ich will hier noch einmal die These aus dem Artikel von Dr. Lothar Löser aufgreifen. In Deutschland – Vor den Toren einer Rechts-Revolution hat er das Thema angeschnitten. Merkels pseudopolitisches Agieren könne man besser verstehen, wenn sie zu Rechtsextremismus tendieren würde, da sie die Ausländerfeindlichkeit, den Rechtsextremismus und damit zwangsläufig auch den Linksextremismus hinlänglich fördere und die Deutsche Bevölkerung provoziere, schreibt er.

Die Vorstellung, dass bestimmte politische Kreise die Gewalt auf allen Seiten aktiv fördern, funktioniert noch besser, wenn man dahinter die Neue Weltordnung erkennt (Thomas Barnett: Drehbuch für den 3.Weltkrieg – Die zukünftige neue Weltordnung), für gut informierte Leser wiederum nur ein müder Gähner, doch die von langer Hand geplante Agenda ist, wie eingangs erwähnt, immer noch vielen Menschen nicht bewusst. Hierzu sei die nochmalige, was weiß ich wievielte Zusammenfassung von Gerhard Wisnewski empfohlen: Alle Beweise: „Flüchtlingskrise“ folgt einer Strategie und wurde von langer Hand geplant!

Interessant sind die Ressentiments, die selbsternannte Gutmenschen nicht nur gegen Hetzer, wie mich, mit denen sie nicht in einem Land leben möchten, sondern auch gegen Ausländer pflegen. Ein namentlich mir bekannter Sozialdemokrat schrieb damals persönlich an mich gerichtet: „Ich persönlich mag türkische oder arabische Kultur auch wenig, aber über eine Religion herzuziehen ist unterste braune Schublade.“ Auch wenn es sich um einen rhetorischen Trick handelt (erst mit dem Gegner solidarisieren und dann ausholen), offenbart der Schreiber doch eigene Vorurteile, die er mir zu unterstellen versucht. In seinen weiteren Ausführungen wird seine abschätzige Meinung über Menschen aus islamischen Kulturen noch deutlicher: „… noch weniger mag ich mit Menschen in einem Land leben, die Ihren Hass und Hetze verbreiten und den Frieden im Land stören. Denn diese Personen sind kein Deut besser als Salafisten oder Männer die ihre Frauen und Kinder schlagen oder zu etwas zwingen. Wem die Religionsfreiheit in unserem GG nicht gefällt, der hat Reisefreiheit.“

Ich kann mich nur wiederholen, dass ich weder pauschal die türkische oder arabische Kultur ablehne, denn diese existiert vor allem trotz des Islams, der in seiner schärfsten Form jegliche Form von Kunst, wie Musik, Theater, Film und Tanz verbietet und mit der im Westen so gepriesenen Wissenschaft auf Kriegsfuß steht, außer, wie im Beispiel Iran, wenn es darum geht, selbst Atomwaffen zu entwickeln. Gerade der Iran, aber auch die lange Zeit durch Atatürk säkularisierte Türkei sind zwei Beispiele dafür, wie vielfältig Kultur in islamischen Ländern sein kann, wenn man nur diese „Religion“ in die Schranken weist.

Noch verdrehen solche Gutmenschen die Fakten, übertragen ihre deutlich erkennbare Ablehnung der fremden Kultur auf ihre Landsleute, die die Masseneinwanderung kritisieren, aber was passiert, wenn sich eine solche unreflektierte Meinung plötzlich dreht, beispielsweise, wenn die eigene Frau Opfer einer Vergewaltigung wird? Einige werden die Selbsttäuschung aufrecht erhalten, dass daran nur die Rechten schuld sind, andere aber ihre menschenfeindliche Haltung nur in das Gegenteil verkehren. Am Ende weiß niemand wer, wer gegen wen oder für welche Sache kämpft. Ein ähnlich verwirrendes Beispiel liefert die Geschichte von der Besiedelung Amerikas. Briten und Franzosen verbündeten sich mit jeweils untereinander verfeindeten Indianerstämmen, versprachen ihnen anfangs gar volle Bürgerrechte, etwa bei der Gründung von Pennsylvania, der Rest ist bekannt. Geschichte wiederholt sich, sagen die Unwissenden, das stimmt natürlich nicht, eher wird sie beständig fort und umgeschrieben. Aber die Mächtigen wenden meist die gleichen jahrhundertelang erprobten Methoden an, darum ähneln sich die Ergebnisse von Ordo ab Chao meist. Wenn Deutschland ein farbrevolutionärer Frühling beschert wird, sollte man wissen, woher der Wind weht …

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