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„Recht und Ordnung“: BILDerberg-Minister Spahn treibt die nächste Sau durchs Dorf

Er ätzte gegen Hartz IV – Empfänger und ist eigentlich nur „Gesundheitsminister“. Bei Insidern galt er schon lange als der kommende Mann und möglicher Nachfolger von Merkel. Andere hatten auch die Klöcknerin auf dem Spickzettel, aber um sie ist es erstaunlich still geworden, die Gerüchte und vagen Hoffnungen über einen internen Sturz der Kanzlerin wurden längst von der Wirklichkeit eingeholt.

Zur Akte Spahn empfehle ich noch einmal einen ausführlichen Artikel von meiner geschätzten Kollegin Niki Vogt.

Der Aufstieg des Jens Spahn: Pharmalobbyist – Atlantiker – Gesundheitsminister – Kanzlernachfolger?

Und nun beginnt die BILD einen reißerischen Artikel über „Recht und Ordnung“ mit den Worten:

„Es sind alarmierende Worte – aus dem Mund eines GroKo-Ministers haben sie besonderes Gewicht!“

Das mit dem Gewicht könnte man verstehen, wenn es sich um Peter Altmaier handeln würde, aber Spahn ist aus anderem Holz geschnitzt. Er gibt ein bißchen den Bosbach mit einer Prise AfD, abgeschmeckt mit Pfeffer der Marke Buschkowsky und arbeitet sich an Drogendealern und Arbeitervierteln ab, wie man es sonst nur von Polizeigewerkschaftler Wendt kennt. An manchen Tagen taucht Spahn gleich mehrfach in der BILD auf, wie eine einfache Suchabfrage zutage fördert. Wird hier der Versuch unternommen bzw. sorgsam ausgelotet, wie gut der fesche Jens beim Volk ankommt und den von Merkel angerichteten Imageschaden wieder gutmachen kann?

Auffällig oft wildert der „Gesundheitsminister“ in fremden Revieren und müsste dafür von seinen Kollegen zur Ordnung gerufen werden. Schließlich hat er ganz andere Probleme zu lösen.

https://dieunbestechlichen.com/2018/03/die-risiken-und-nebenwirkungen-des-neuen-gesundheitsministers-jens-spahn/

Warum geschieht das nicht? Nichts steht zufällig im Kanzlerinnenblatt. Dürfen wir uns für den Fall, dass Merkel „schwächelt“, auf den ersten homosexuellen Regierungschef freuen oder scheitert er an der Frauenquote?

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