Auf ein Wort, Laschet: Verschwinde!

Du bildest ja keine Ausnahme unter den Politikern, die unser Land ruinieren statt es zu regieren. Doch das mit der Kanzlerschaft ist keine gute Idee. Man mag dich nicht in den Redaktionsstuben, sonst wären die Bilder deines peinlichen, ganz und gar würdelosen Auftritts nicht durch alle Gazetten gegangen. 

Screenshot Twitter

Ich duze dich mal, wie das unter uns Rheinländern so üblich ist. Du kennst das ja. Das ganze Jahr ist Karneval. Es wird gefeiert, getanzt und gelacht, man liegt sich ausgelassen in den Armen und wenn alle wieder nüchtern sind, ist die begossene Brüderschaft zwischen Generaldirektor und Hausmeister vergessen, man guckt sich mit dem Arsch nicht mehr an. Bis zum nächsten Mal. In Köln und Düsseldorf weiß jeder damit umzugehen, aber Deutschland ist doch ein wenig größer und NRW schon lange nicht mehr der Wirtschaftsmotor, eher Sorgenkind. Aber das weißt du ja. 

Nimm dir ein Beispiel an Jogi Löw. Den mochte auch niemand von der Presse, was auch seine Gründe hatte - im Zwischenmenschlichen, wie man so sagt. Darum landeten immer mal wieder Aufnahmen im Fernsehen, auf denen sich der "Bundestrainer" in der Nase popelte oder die Hand im eigenen Strafraum versenkte, um dann die Finger zur Geruchsprobe genüßlich an die Nasenlöcher zu führen. So nimmt man Rache, wenn man einen schon nicht loswerden kann, weil er verdammt noch mal Erfolge hat.

Du wirst allerdings keine Erfolge haben, denn es gibt keinen Titel mehr zu holen, nach der Ära Merkel bleibt nur die Abwicklung zu erledigen. Dass du dafür nicht der richtige Mann bist, hat man gestern gesehen. Und das werden sie uns noch viele Male zeigen, Gelegenheiten wirst du genug liefern. Das nächste Mal im Krisengebiet wäre ich ein wenig vorsichtiger, außer du möchtest der erste Politiker werden, der seit dem 17. Juni 1953 vom Volk in eine Jauchegrube geworfen wird. Hau lieber ab!

Übrigens: Wie "lustig" das ist, wenn man Angst um seine Kinder und Enkelkinder hat, dann klingt das ungefähr so: „Nein, Mama, zu spät. Das Wasser steht schon zwei Meter hoch und die Autos schwimmen kreuz und quer. Wir sind hier oben gefangen im Haus und ich weiß nicht, wie schlimm es noch werden wird.“ Zum Glück ging die Geschichte für meine liebe Kollegin Niki Vogt glimpflich aus. Hier lesen!