3 KOMMENTARE

  1. Bei diesem Gespräch zeigt sich die Gefahr, dass der berechtigte Widerstand gegen „Frühsexualisierung“ und Kindesmissbrauch als ein „Zurück“ zu früheren rigiden Tabus und der verlogenen Verteufelung jeder normalen Sexualität verstanden wird, wie sie auch (aber nicht nur) besonders von der Katholischen Kirche vertreten wurde.
    Ein „Zurück“ kann es aber schon deshalb nicht geben, weil das im Zeitalter der digital und über das Internet verbreiteten Pornographie gar nicht machbar wäre.
    Abgesehen davon wäre das auch in keiner Weise sinnvoll oder gut.
    Es geht also darum, ZEITGEMÄSSE Moralvorstellungen zu diskutieren und zu entwickeln !

    • Der ganze kommerzielle Porno-Müll kann wie andere Drogen eine Sucht auslösen, weil er wie andere Suchtmittel ja nur ein unbefriedigendes Surrogat ist und die eigentlichen menschlichen Bedürfnisse im Zusammenhang mit Sexualität nur sehr partiell – wenn überhaupt – gestillt werden.

      Wie bei anderen Suchtarten glauben viele Porno-Konsumenten immer mehr und härtere Drogen zu benötigen, bei dieser Sucht also immer perversere pornographische Reize, um überhaupt noch eine nennenswerte Wirkung zu merken und keine Entzugserscheinungen zu erleben.
      Das geht bis zu immer perverseren Reizen durch Pornographie mit Kindern, Gewalt-Pornographie bis hin zu sogenannten „snuff“-Filmen und Taten, wo wirkliche Menschen, fast immer Frauen und Kinder wirklich zu Tode gequält werden.

      Wie bei anderen Suchtformen kann auch mit dieser Sucht viel Geld verdient werden.
      Wie bei anderen Suchtformen kann man auch aus dieser Sucht aussteigen, am besten ist aber natürlich, man steigt gar nicht erst ein oder zieht wenigstens rechtzeitig die Notbremse.

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