Massregelvollzug: Debatte im Hessischen Landtag

Die Abgeordnete der Linken im Hessischen Landtag, Marjana Schott, auf Facebook über die Praxis des Maßregelvollzugs:

Heute habe ich in meiner Post einen Brief von Angehörigen einer Untergebrachten gefunden, der mich so erschüttert hat, dass ich die Debatte dazu aus dem September diesen Jahres noch mal ins Netz stelle.

 

Anzeige

für eine Banküberweisung finden Sie die Kontonummer im Impressum

Opposition 24 unterstuetzen
Ihre Email Adresse:

Hinweis zu den Kommentaren

Kommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder!
Redaktion
Über Redaktion 6100 Artikel
Frisch aus der Redaktion

1 Kommentar

  1. Vergewaltiger und Mörder sind der kleinste Anteil in den Forensiken. Dazu braucht man nicht Millionen an Steuergelder verschwenden. Die gehören ins Gefängnis. In diesen Anstalten werden Menschen wegen Bagatellen iherer Freiheit entzogen und kaputt gemacht. Das sind hier die Fälle und nicht was die Medien berichten um den Bürgern Angst zu machen. Ist der Landeswohlfahrtsverband Vitos Klinik der größte Arbeitgeber in Hessen?
    Straftaten von Untergebrachten:
    Anton wird die Freiheit entzogen, weil eine emotionale Dünnhäutigkeit
    noch nicht wegmedikamentiert ist. Bei Bertram ist eine Impulsivität noch
    nicht wegmedikamentiert, und Christoph will nicht genug Medikamente
    gegen eine Angst einnehmen. Nun sind Dünnhäutigkeit, Impulsivität und
    Angst keine Straftaten, aber Gründe für den unbefristeten
    Freiheitsentzug. Wegen der begangenen Straftat hätte Anton die Freiheit
    für sechs Monate verloren. Er liegt jetzt bei drei Jahren, wegen der
    Dünnhäutigkeit. Bertram wäre die Freiheit für neun Monate entzogen
    worden, er liegt jetzt, wegen der Impulsivität, bei acht Jahren.
    Christoph hätte für zwei Jahre hinter Gitter gemusst, wegen der Angst
    ist er nun seit sieben Jahre weggesperrt.

    Wem die Freiheit entzogen wird, der erlebt Gewalt: /Es wird immer dann
    von Gewalt gesprochen, wenn eine Person vorübergehend oder dauerhaft
    daran gehindert wird, ihrem Wunsch oder ihren Bedürfnissen entsprechend
    zu leben. Gewalt heißt also, dass ein ausgesprochenes oder
    unausgesprochenes Bedürfnis einer Person missachtet wird. Gewalt kann
    somit verstanden werden als eine Einwirkung auf Personen, in die sie
    nicht einwilligen und mit der sie nicht einverstanden sind http://behoerdenstress.de/justiz-selbstlaeufer/

Kommentare sind deaktiviert.