Massenmigration, schlechtbezahlte Arbeit und ein aufgeblähter Staat – Sozialausgaben erreichen Eine-Billionen-Euro-Marke

Diese Zahl ist wirklich besorgniserregend: Im Jahr 2016 übertraf das Wachstum der Sozialausgaben das der deutschen Wirtschaft. Auf 918 Milliarden Euro stiegen die Kosten für Gesundheit, Rente, Pflege und weitere Sozialausgaben wie Kindergeld etc. Für das Jahr 2015 auf 2016 bedeutet dies ein Plus von knapp vier Prozent, also insgesamt 32,6 Milliarden. Zum Vergleich: 1991 hatten die Ausgaben noch rund umgerechnet 400 Milliarden und im Jahr 2000 rund 600 Milliarden Euro betragen.

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Arbeits- oder Armutsministerin? Andrea Nahles – Foto by boellstiftung

Bei den Renten stiegen die Ausgaben zwischen 2000 und 2016 von 217 auf 293 Milliarden Euro, berichtete das Handelsblatt unter Berufung auf den Sozialbericht des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. In diesem Jahr würden sie demnach erstmals die 300-Milliarden-Grenze durchbrechen. Ein enormes Plus bei den Ausgaben zeichnete sich zwischen 2000 und 2016 auch bei den Krankenversicherungen ab: von 132 auf 221 Milliarden Euro stiegen hier die Ausgaben. Ein Großteil dieses Anstiegs haben – auch wenn das gerne verschwiegen wird – die Ausgaben für Flüchtlinge ausgemacht. Vor diesem Zustand wurde bereits Anfang des Jahres z.B. von AfD-Politiker Georg Pazderski u.a. gewarnt. Damals stellte man dessen Aussagen jedoch als unwahr hin, heute kann er sich bestätigt fühlen. Ein weiterer erschreckender Anstieg lässt sich bei Pensionen und Krankenkassen-Beihilfen für Beamte verzeichnen, also denen, die selbst keine Sozialleistungen vom Lohn abgezogen bekommen. Hier stieg der Wert  von 51,6 auf satte 74,1 Milliarden Euro.

Die Schwelle von einer Billion Euro (1.000.000.000.000 €) rückt damit immer näher. Laut Schätzungen von Bundesministerin Andrea Nahles soll diese Schwelle bereits im Jahr 2021 durchbrochen werden – was jedoch viel schneller der Fall sein kann. Auch hier der Grund: die Massenmigration. Der größte Teil der Migranten wird – eine gelungene Integration in den deutschen Arbeitsmarkt vorausgesetzt – wohl nur geringe Verdienste vorweisen können, was wiederum dazu führt, dass der Staat mit Sozialleistungen aushelfen muss. Ein Großteil wird jedoch wahrscheinlich überhaupt keine Anstellung finden.

Führende Ökonomen kritisieren die allgemeine Entwicklung stark. Reinhold von Eben-Worlée, Verbandspräsident beim Verband DIE FAMILIENUNTERNEHMER erklärte dazu: „In einer guten wirtschaftlichen Lage sollte der Anteil der Sozialausgaben an der Wirtschaftsleistung eigentlich schrumpfen, da beispielsweise die Kosten der Arbeitslosenhilfe zurückgehen.“

Konkret ist der Sozialstaat in Deutschland sowieso unnötig aufgebläht. Trotz guter Wirtschaftszahlen und einem satten Überschuss bei den Steuereinnahmen werden die Bürger nicht entlastet. Diese Entwicklung erschwert bis verunmöglicht für viele Verdiener z.B. das Ansparen einer Not- oder Altersrücklage und sorgt damit im Falle einer Arbeitslosigkeit für ein schnelleres Abrutschen in HartzIV-Verhältnisse und für Altersarmut. Auch leben in Deutschland immer mehr Menschen, die auf finanzielle Hilfe von staatlicher Seite angewiesen sind, obwohl sie einer Beschäftigung nachgehen. Erwerbsarmut und niedrige Renten treiben so noch mehr Menschen in eine staatliche Abhängigkeit und sorgen damit für eine schrittweise Entmündigung.

Ifo-Chef Clemens Fuest erklärte in der Handelszeitung: In Zeiten einer wachsenden Wirtschaft müsste der Staat eigentlich die Sozialausgaben senken können. Fuest befürchtet, dass der Sozialstaat so auf Dauer nicht mehr zu finanzieren ist.

Zuerst veröffentlicht bei Die Unbestechlichen: Massenmigration, schlechtbezahlte Arbeit und ein aufgeblähter Staat – Sozialausgaben erreichen Eine-Billionen-Euro-Marke

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Hanno Vollenweider
Über Hanno Vollenweider 27 Artikel
Hanno Vollenweider ist der Autor des vor kurzem erschienenen Buches „Bankster – Wohin Milch und Honig fließen“ (Amadeus Verlag ISBN: 978-3938656372) in dem er eindrücklich seine mehr als 10-jährige Erfahrung in der - wie er sagt - Welt der „legalen organisierten Kriminalität“ schildert und Chefredakteur von "Den Unbestechlichen"

4 Kommentare

  1. Das ist die logische Folge der Parteienpraxis, sich eine Stammwählerschaft per Einstellung und Jobgewährung zu verschaffen.
    Der Beamtenstaat schafft neben sich selbst auch uns ab.

  2. Die Politik steuert bewusst nicht dagegen, da sie wissen, dass diese Kosten auf Dauer nicht mehr zu bewältigen sind, schon gar nicht bei einer Wirtschaftskriese, die früher oder später kommen wird. Deshalb wurschtelt man so weiter, schießt alle Warnungen von Experten in den Wind, da man weiß, dass dieser Staat früher oder später vor die Hunde geht. Erschreckend ist, dass Teile der Bevölkerung weiter die Deutschland Zerstörer wählt, um mit ihnen unter zu gehen. Hatten wir alles schonmal, bloß wurde daraus nichts gelernt, man wählt wieder den eigenen Schlächter.

    • Lieber Peter Vöhringer,

      geht es Ihnen schlecht ? Nein, vermutlich nicht.
      Nimmt Ihnen jemand etwas weg ? Nein, vermutlich auch das nicht.
      Wir sind nämlich wieder wer.
      Das muss die Welt auch gezeigt bekommen. In Afghanistan, im Baltikum, in Georgien, in Mali,
      demnächst auch noch in Jordanien.
      Außerdem haben wir doch alles Elend dieser Welt zu verantworten.
      Deutsche un etwas aus ihren Fehlern lernen ?
      Im Läwe net.

  3. Ein Industriearbeiter im Osten muss heute etwa 12 Stunden arbeiten, um eine Stunde Arbeit bei einer der großen Automobilketten zu erhalten.

    1. Sind die Löhne zu niedrig.
    2. Sind die Abgaben viel zu hoch.
    3. Sind die Steuern zu hoch.
    4. Verdienen sich Monopolisten und Kartelle mit besten Beziehungen zum parasitären Politiksystem goldene Nasen

    Die Sozialsysteme sind gezielt kompliziert gestalltet, um da die Kosten z.B. der Zuwanderung oder die Finanzierung des türkischen Gesundheitssystem über das Sozialabkommen zu verstecken.

    Damit kann man die Kosten der Vernichtung der eigenen Kultur auf die einfachen Leute umlegen,
    während sich die Villenbewohner über die Niedriglöhne für qualifizierte Arbeit freuen und die erwirtschafteten Gelder am Fiskus vorbei schleusen.

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