Massenhinrichtungen in Saudi Arabien: Weltweite Heuchelei!

In Teheran ist man erzürnt, weil sich der Erzfeind Saudi Arabien erdreistet, den schiitischen Geistlichen Nimr al Nimr ins Paradies zu befördern. 

iran execution photo
Photo by GGAADD

Warum feiern sie ihren Helden nicht als Märtyrer? Könnte es sein, dass man in der Mullah Diktatur doch nicht so feste an das glaubt, was man seinen Gläubigen aus einem mittelalterlichen Buch schon von Kindesbeinen an in die Köpfe hämmert?

Von den Menschenrechten hält man grundsätzlich in der islamischen Welt nur dann etwas, wenn die eigenen Leute betroffen sind. Plötzlich ist die Scharia, die in beiden Terrorregimen die Grundlage für das Un-Rechtswesen bildet, nichts mehr wert. Es sei denn, man legt sie selber aus, so wie es die „islamischen Staaten“ mit ihrer abscheulichen Kairoer Erklärung, einer islamischen Version der Menschenrechte, praktizieren.

Wir schreiben das Jahr 2016 – eigentlich sollten wir schon längst den Mars kolonialisiert und die Zeitmaschine erfunden haben, aber der islamische Teil der Welt befindet sich noch immer im finstersten Mittelalter.

Und so können sich sämtliche Kommentatoren aus der internationalen Politik und deren Presseorgane mal wieder kräftig die Mäuler zerreissen und betroffen den Kopf schütteln angesichts der Grausamkeit des saudischen Königshauses.

Sie liefern aber weiterhin Waffen und ermöglichen den saudischen Herrschern Dank ihres Öls ein Leben in Saus und Braus und perversester Dekadenz.

Schlimmer als die Todesurteile ist die westliche Heuchelei und man kann nach neuester Logik im politischen Diskurs guten Gewissens behaupten – beim fröhlichen Kopf abhacken haben sie alle – von Obama bis Merkel, von Hollande bis Cameron und wie sie alle heißen, fleißig „mitgestochen!“

Am Terrorregime in Iran ist „der Westen“, das heißt seine korrupte politische Führung, genauso schuldig. Den Beschluss, Ayatollah Khomeini die Rückkehr nach Teheran zu ermöglichen, hat seinerzeit auch Altkanzler Helmut Schmidt mitgefasst. Das ist wahrlich nicht der einzige dunkle Fleck auf seiner weißen Weste, neben seiner freundschaftlichen Verbundenheit mit dem Kriegsverbrecher Henry Kissinger und anderen obskuren Gestalten der „Weltpolitik.“ Es gibt wohl kaum eine Diktatur, deren „Wirtschaft“ sich auf den Handel mit Bodenschätzen beschränkt, die nicht künstlich von den politischen Eliten des Westens am Leben erhalten wird.

Das nun wieder einmal aufgesetzte scheinheilige Geheuchel aus „gegebenem Anlaß“ ist noch schlimmer, als das Gebaren der rückständigen Islamdiktatoren.

Hier gibt es noch ein paar aktuelle Bilder von Hinrichtungen aus dem Iran – nichts für schwache Nerven.

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