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Egal um welche Kette es sich handelt, richtigen Einzelhandel im Lebensmittelbereich gibt es kaum noch. Ich meide Diskounter und Supermärkte, aber es gibt nun mal Produkte, die bekommt man nicht direkt beim Erzeuger und so blieb es jahrelang trotz dieser Aversion beim wöchentlichen Einkauf in diesen Drecksläden, wo das Personal wie Leibeigene behandelt wird und „frisches Gemüse“ schon verfault in der Auslage herumgammelt.

Corona sei Dank hat die Maskenpflicht nun den letzten Anstoß gegeben. Fast alle Produkte, selbst Toilettenpapier, kann man inzwischen bequem bestellen. Wenn die Menge ausreichend groß genug ist, gibt es sogar Rabatt. Es muss auch nicht immer Amazon sein, es gibt auch deutsche Versender.

Es erfordert ein bißchen Rechercheaufwand und Zeit für die Umstellung, aber es lohnt sich. Es springt mehr Zeit für den etwas langwierigeren Einkauf bei den regionalen Erzeugern raus. Einmal die Woche hält hier in der Straße sogar ein Bäckerauto, ebenso ein Eiertaxi, Gemüse und Kartoffeln gibt es an jedem Straßenrand. Alles ohne Maskenpflicht. Wenn Corona dazu beiträgt, dass die Aldisierung der Gesellschaft wieder rückgängig gemacht wird, dann Tausend Dank, du holde Wüstenbraut!

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8 KOMMENTARE

  1. Wer es sich finanziell leisten kann, auf den Discounter zu verzichten, bitte sehr.

    • Es ist nicht mal teurer, wenn man auf Fertigpampe verzichtet, wie Joghurt, der schon im Müllbehältnis verkauft wird, Süßigkeiten und sonstigen unnützen Kram. Mit Großbestellungen für Haushaltsbedarf (Reiniger, etc) spart man noch mal so einiges, u.a. Diesel

  2. Gott sei Dank werden Paketdienstler nicht wie Leibeigene behandelt.

    • Auf den Hinweis habe ich gewartet, aber erstens kann man im Falschen nichts wirklich richtig machen. Und zweitens: Die Wertschöpfungskette wird bei Umgehung des Discounters verkürzt = weniger beteiligte Billigjobber. DHL zahlt so schlecht nun nicht und außerdem gibt es noch das gute alte Trinkgeld. Und ja, auch der Bauer setzt wahrscheinlich Ernetehelfer aus Osteuropa ein, was die „Arbeitnehmerfreizügigkeit“ erst ermöglicht und Saisonarbeit für Einheimische nicht mehr rentabel gemacht hat. Man kann immer rummeckern und auf das Negative schielen, damit man sein Verhalten nicht ändern muss. Als Jugendlicher habe ich auch im Sommer auf dem Feld geschuftet und davon meinen Führerschein und die ersten Urlaube finanziert.

  3. Ist denn schon Saure Gurken Zeit, dass man sowas banales zum Thema machen muss? Es gibt doch wirklich fetteste Aufreger ‚en masse‘ in diesen Tagen der vielfach potenzierten Unfähigkeit von Merkel und ihren Schleimspurkriechern samt den dazugehörigen Hausvirologen, oder sollte man sie besser Corona-Astrologen nennen, mit täglich, nein fast stündlich neuen und immer absurderen Sterndeutereien und Totenzählungen? Dazu wuchern die obrigkeitlichen Verbote und Überwachungsstaatsinstrumente ins Unermessliche, und die Abschaffung aller Grund- und Menschenrechte nimmt diktatorischste Züge an. Dagegen zu schreiben ist sicher lohnender als über Strukturen des LEH zu räsonieren.

  4. Wenn Sie auf den Hinweis gewartet haben, hätte Freud daran seine Freude gehabt.
    Als Jugendliche MUSSTEN wir jeden Sommer wochenlang Gurken/Erdbeeren pflücken, hat am Ende noch nicht mal für ein Diamantfahrrad gereicht. Wahrscheinlich jammern wir deshalb nicht permanent auf hohem Niveau und sehen die Welt mit ganz anderen Augen.

    Wohin uns diese ganzen neunmalklugen Moralapostel geführt haben dürfte bekannt sein. Ob Adorno 100% Recht hat und ob ihn jeder richtig interpretiert, lasse ich mal im Raum stehen. Nur so viel, alternativ könnte man auch vollständig auf westlichen Konsum verzichten, anstatt eine moralisch hochwertige Onlinrevolution anzuzetteln (wird bestimmt was, Millionen Rentner warten schon drauf).

    mfg

  5. Jetzt auch Freud, Moral und Adorno, der als angeblicher Urheber des Zitates gilt, was fraglich ist. Wenn Sie keine Online-Revolution unterstützen wollen, dann sehen wir uns vielleicht auf der Straße … Koblenz, SA, 15:00 und 15:30

  6. Ist ja nicht so, dass mir das alles nicht auch gewaltig auf den Sack geht. Auch das Getue im Supermarkt, vor allem die sozialpädagogische Betreuung via Lautsprecher und gewisses Blockwartpersonal. Tragen Sie bitte Ihre „Alltagsmasken“, zahlen Sie bargeldlos, halten Sie Abstand…Ihr Edekateam sagt Danke…
    Sie dürfen sich nicht vom Einkaufswagen entfernen…..Alle völlig Irre!

    Spätestens 2015 hätten die Massen auf die Strasse gehört. Jetzt ist es ZU SPÄT. Der Drops ist gelutscht. ZUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUU SPÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄT.
    Von mir aus dürfen „Kein Bier für Nazis“ Wirte und die ganzen Schweiger ihre neue Realität erfahren. Die sollen auf die Strasse gehen (die gesamte WIR sind Mehr Fraktion) und sich knüppeln lassen, nicht die „Rechten“ und Verschwörungstheoretiker müssen den Kopf für Schlafschafe hinhalten! Das ist generell (derzeit im Besonderen) grundverkehrt! Wären „Coronaleugner“ intelligent, würden die 6 Monate Pause machen, anstatt Merkel und Drosten weiter Munition (für den großen Schnupfenherbst) zu liefern.

    Ist der Gegner stärker, in der Überzahl, hat mehr und bessere Waffen, muss man zumindest schlauer sein. Die hiesige Opposition ist leider dumm wie Bohnenstroh (konzeptlos, blinder Aktionismus). Die „Roten Garden“ hingegen sind euch (uns?) in wirklich jeglicher Hinsicht überlegen. Vor allem logisch und logistisch.

    Nix für Ungut. Niemand mag Hiob.

    Tipselfehler mach ich absichtlich.

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