Marokkaner festgenommen – Brand in Flüchtlingsunterkunft

Symbolfoto: Feuerwehr
Symbolfoto: Feuerwehr

Niederzier (ots) –  Notrufe alarmierten gestern die Rettungskräfte über einen Brand in der Flüchtlingsunterkunft in Huchem-Stammeln. Als die Feuerwehr am Objekt eintraf hatten sich die meisten Bewohner bereits ins Freie gerettet.

Mindestens zwei von ihnen kletterten aus Angst vor der starken Rauchentwicklung aus einem Fenster im 1. OG. Zwei Frauen, die sich noch im 2. OG aufhielten, mussten durch die Rettungskräfte geborgen werden.

Der Feuerwehr gelang es, den Brand zügig unter Kontrolle zu bringen und eine Ausdehnung zu vermeiden. Nach Abschluss der Löscharbeiten konnte durch kriminalpolizeiliche Ermittlungen festgestellt werden, dass eine Matratze in einem Zimmer der Unterkunft gebrannt hatte. Aufgrund von Zeugenaussagen und Ermittlungen der Kriminalpolizei besteht der Tatverdacht der Brandstiftung gegen den einzigen Bewohner des Zimmers, einem 18jährigen Mann aus Marokko. Er konnte in der Unterkunft angetroffen werden und wurde vorläufig festgenommen.

Durch die starke Rauchentwicklung wurden zunächst 5 Personen wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung von den Rettungskräften behandelt. Von diesen mussten jedoch dann nur noch zwei in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert werden.

Ein weiter Bewohner, der sich durch ein Fenster gerettet hatte, erlitt eine Fraktur durch einen Sturz und musste ebenfalls stationär behandelt werden.

Da die Unterkunft zunächst nicht bewohnbar war, mussten 37 Personen durch das Ordnungsamt der Gemeinde Niederzier in anderen Heimen untergebracht werden.

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