Marburg bleibt bunt: Linke lenken mit Antrag „Identitäre nicht willkommen“ von Antifa-Gewalt ab

Was man von der Identitären Bewegung auch halten mag, bisher ist kein einziger Fall von Gewalt bei Aktionen bekannt geworden. Eher ist das Gegenteil der Fall, es gab mehrere Angriffe der sogenannten Antifa auf Mitglieder der Bewegung. Auf der Internetseite „Linksunten“ werden für gewalttätige“Aktionen“ gegen politische Gegner immer wieder Namen und Adressen veröffentlicht, darunter nicht nur echte Gewalttäter aus der Neo-Nazi Szene, sondern auch von Parteimitgliedern der AfD, Burschenschaftlern oder eben Identitären.

In Marburg brachten die Stadtratsverordneten der Linken jetzt einen Antrag ein, nachdem die „Identitäre Bewegung nicht willkommen“ zu sein habe.

Die Stadtverordnetenversammlung zeigt sich über die jüngsten rechten Aktivitäten durch die sogenannte „Identitäre Bewegung“ in Marburg besorgt. Diese rechte und gewaltbereite Bewegung ist in Marburg nicht willkommen. Marburg ist eine vielfältige Stadt – hier ist kein Platz für Rassist*innen und Neonazis.

Eingereicht haben den Antrag: Elisabeth Kula, Roland Böhm, Jan Schalauske und Tanja Bauder-Wöhr.

Aus der Begründung des Antrags:

Sie kommen dabei jung und hip daher und haben viele Aktionsformen und Kleidungscodes von linken Aktivist*innen übernommen. Inhaltlich bleibt im Grunde alles beim Alten: Sie predigen Rassismus, Homophobie und Nationalismus. Auch vor gewaltbereiten Aktionen schrecken die mittlerweile europaweit organisierten Identitären nicht zurück, wie ein jüngstes Beispiel aus Lille in Frankreich zeigt, wo Mitglieder einen Punk umbrachten und anschließend in einen Fluss warfen.

Der Mord an dem Punkgitarristen Hervé Rybarczyk ist kein jüngeres Beispiel von Gewalt, sondern er fand schon 2011 statt. Damals hat die Polizei den Tod des Musikers als Selbstmord gewertet. Erst im Mai 2017 wurden drei Rechtsextremisten verhaftet, die nun des Mordes beschuldigt werden und zur Identitären Bewegung gehören. Möglicherweise kommt die Gruppe noch für weitere Morde in Betracht, heißt es dazu in der französischen Presse. Das Trio wird schon mit der deutschen NSU verglichen, so frappierend stellen sich die Ähnlichkeiten dar. Plötzlich hat man endlich den ersehnten Aufhänger.

In der Folge wurde dann dem mit Gendersternchen versehenen Antrag der Linken stattgegeben. Ob nun nach den Ausschreitungen in Hamburg bald auch ein Antrag „Antifa“ oder „Schwarzer Block nicht willkommen“ nachgereicht wird?

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