Mannheim: “Südländer” bedroht 17-Jährige an Haltestelle mit Messer

Wieder ein Fall für die Politische Korrektheitskommission (PKK): Häufig beschreiben Beamte bestimmte Täter mit “südländisch aussehend” oder wie in diesem Fall mit “südländischem Akzent”. Sind damit Italiener oder Spanier gemeint, weil sie aus dem Süden Europas stammen oder vielmehr Menschen mit orientalischen Migrationshintergründen? Hier ist dringend eine präzisierende Sprachneuregelung erforderlich, damit unsere europäischen Brudervölker nicht zu Unrecht diskriminiert werden.

Mannheim: Am frühen Freitagabend bedrohte ein bislang unbekannter Täter an der Haltestelle Paradeplatz eine Jugendliche mit einem Messer.

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Die 17-Jährige wartete gegen 20.15 Uhr an der Haltestelle auf die Straßenbahn in Richtung Heidelberg, als sie plötzlich von einem, dicht bei ihr stehenden, Mann aufgefordert wurde, ihre Handtasche zu öffnen.

Da der Unbekannte dabei ein Messer mit einer Klingenlänge von ca. 15 cm in Richtung ihres Bauches hielt, kam sie der Aufforderung nach. Der Mann durchsuchte zunächst die Handtasche und anschließend die Jackentaschen der jungen Frau. Als er auch in diesen nichts Wertvolles fand, beleidigte er die 17-Jährige.

Anschließend machte er eine Stichbewegung in ihre Richtung. Die junge Frau wich jedoch dem Messer aus und trat es dem Angreifer aus der Hand. Nachdem dieser das Messer wieder aufgehoben hatte, flüchtete er in unbekannte Richtung.

Geschockt und verängstigt fuhr das Mädchen nach Hause, wo sie ihre Eltern informierte. Diese verständigten die Polizei.

Der männliche Täter wurde wie folgt beschrieben:

Ca. 180 cm groß, ca. 25 – 30 Jahre alt, kräftige Statur. Er sprach deutsch mit südländischem Akzent. Er war mit einer schwarzen Jacke, eventuell aus Leder sowie einer schwarzen Hose bekleidet. Dazu trug er schwarze Handschuhe, eine schwarze Mütze und einen schwarzen Schal, den er über Nase und Mund gezogen hatte. Seine Schuhe waren vermutlich schwarz.

Das Kriminalkommissariat Mannheim hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter Telefon 0621/174-5555 in Verbindung zu setzen.

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