Mangel an Polizei-Ausbildern sinnbildlich für Planlosigkeit von Grünen und SPD

Foto: O24

„Bereits seit Jahren oder gar Jahrzehnten war bekannt, dass auf die baden-württembergische Polizei eine Pensionierungslawine zurollt“, erklärt Lars Patrick Berg, der sicherheitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion. Dass man diesem kommenden Personalmangel abhelfen muss, hat die Landesregierung im letzten Jahr immerhin erkannt.  Sie startete eine Ausbildungsoffensive, im Zuge derer verstärkt Nachwuchspolizisten ausgebildet werden sollen. Nun fehlt es an Ausbildern. Die Idee des zuständigen Ministeriums: Pensionäre sollen in den Dienst zurückkehren. „Es ist unfassbar, wie wenig weitsichtig man in einem solch wichtigen Bereich wie der inneren Sicherheit handeln kann. Nun Pensionäre, die sich ihren Ruhestand wahrlich verdient haben, zu reaktivieren, ist eine Bankrotterklärung unserer Landesregierung“, empört sich der Balinger AfD-Abgeordnete Stefan Herre und ist sich mit seinem Fraktionskollegen Berg darin einig, dass die von Grün-Rot umgesetzte Polizeireform einer Katastrophe gleichkommt, „unter deren Folgen das Land noch Jahrzehnte leiden wird“.

Grün-rote Planlosigkeit

Geschlossene Polizeischulen, zusammengelegte Standorte – das sind nur zwei der unüberlegten Schritte, die das damals von der SPD geführte Innenministerium umgesetzt hatte. „Auch ohne die drohende Pensionierungswelle wäre es eher früher als später zu einem Personalengpass gekommen, der beispielhaft für die Planlosigkeit der von Kretschmann geführten Regierung ist“, weiß Berg. „Diese Fehlplanung nun auf den Schultern der Polizeibeamten auszutragen, die ihren Dienst für unser Land bereits vollumfänglich abgeleistet haben, ist ein klares Zeichen dafür, dass man jeden Anstand seitens der Verantwortlichen und jeden Respekt für die ehemaligen Polizisten verloren hat.“ Die Schuldigen könne man bedauerlicherweise nicht mehr belangen, doch sollten sie sich über die Konsequenzen der inneren Sicherheit in Baden-Württemberg bewusst werden.

Neue Herausforderungen

Der Abgeordnete Herre bedankt sich zwar bei all jenen Pensionären, die freiwillig in den aktiven Dienst zurückkehren, doch er ahnt, dass es jüngerer Ausbilder bedarf, die mit den Problemen der Gegenwart besser vertraut sind. „Ob ein über 60-Jähriger geeignet ist, um den jungen Nachwuchsbeamten, die mit Smartphones und Laptops aufgewachsen sind, den Umgang mit Cyberkriminalität beizubringen, ist fraglich.“ Die Welt an sich habe sich stark verändert, vor allem in den letzten drei Jahren. „Den neuen Gefahren muss man mit möglichst gut ausgebildeten Polizisten begegnen. Wenn nicht, öffnet man dem Terror und der Kriminalität in unserem Land Tür und Tor“, so Herre.

 

für eine Banküberweisung finden Sie die Kontonummer im Impressum

Opposition 24 unterstuetzen
Ihre Email Adresse:

Nächste Demo

Redaktion
Über Redaktion 6456 Artikel
Frisch aus der Redaktion