Mainz: Tat von angeblich psychisch verwirrtem Sudanesen gilt jetzt doch als „versuchtes Tötungsdelikt“

    In Zusammenhang mit den Messerangriffen eines 25-jährigen Sudanesen hat die Staatsanwaltschaft Mainz die Tat auf der Grundlage des bislang bekannten Sachverhaltes und des derzeitigen Ermittlungsstandes als versuchtes Tötungsdelikt eingestuft. Das K 11 der Kriminalpolizei Mainz, zuständig für Kapitalverbrechen übernimmt die Ermittlungen.

    Grundlage für diese erste Einschätzung sind die Aussagen der Beteiligten, sowie die Auswertungen von Handyvideos und Fotos, auf welchem einzelne Handlungen des Täters zu erkennen sind.

    Zur weiteren Aufklärung ist die Polizei Mainz weiterhin auf Zeugen angewiesen. Hier werden insbesondere die Insassen von zwei Fahrzeugen gesucht, die an der Ampel in der Flachsmarkstraße in Richtung Neustadt gestanden haben. Dabei soll es sich um einen schwarzen Audi Q5 auf der Geradeausspur und vermutlich einen roten Opel Astra, oder ähnliches Fahrzeug auf der Linksabbiegerspur in die Große Bleiche gehandelt haben. Alle Personen die etwas beobachtet haben, können die Polizei über die Telefonnummer 06131 – 65 3633 kontaktieren und ihre Erreichbarkeit auf einem Anrufbeantworter hinterlassen. Sie werden dann von einem Ermittler kontaktiert