Mainz: Antänzer und Schlägereien in der Innenstadt

Mainz – Am Sonntag waren unter anderem drei junge Frauen zum Tanzen in einer Bar in der Zanggasse. Ihre Hand- oder Bauchtaschen trugen sie mit ihren Handys eng am Körper. Dennoch wurden ihnen die Smartphones gestohlen. Die Täter hatten dabei offensichtlich eine Masche: Sie tanzten sie eng an, lenkten sie damit ab und öffneten vermutlich in einem unbemerkten Moment die Taschen.

Gegen 02:00 Uhr tanzte eine 25-jährige Frau auf der vollen Tanzfläche und wurde ihrer Wahrnehmung nach mehrfach eng angetanzt. Ihre Handtasche trug sie um die Schulter. Ihr IPhone 7 hatte sie in einem mittleren Fach der Handtasche verstaut. Dennoch war es beim Verlassen der Bar nicht mehr in der Handtasche. Sie geht davon aus, dass der Diebstahl beim Antanzen ausgeführt wurde. Zwischen 02:30 Uhr und 03:00 Uhr verschwand das Smartphone einer 32-jährigen Frau aus ihrer Umhängetasche, die sie stets am Körper trug. Die junge Frau konnte nicht sagen, wann der Diebstahl passiert sein könnte, aber sie hatte festgestellt, dass das Mobiltelefon direkt nach der Tat ausgeschaltet worden ist. Um 03:00 Uhr war eine weitere junge Frau (29 Jahre) in der Bar und hielt sich längere Zeit auf der engen Tanzfläche auf. Ihr Handy, ein Samsung Galaxy S 6, trug sie in einer Bauchtasche. Als sie die Bar verlassen hatte, stellte sie fest, dass das Gerät nicht mehr da war.

Ebenfalls um 2:00 Uhr wurde die Polizei zu einer Schlägerei zwischen drei Personen in die Mittlere Bleiche gerufen. Als die Streifenwagen vor Ort eintrafen, liefen alle Beteiligten in verschiedene Richtungen weg. Insgesamt vier Personen konnten eingeholt und kontrolliert werden. Weitere Personen, vier Geschädigte (19 bis 23 Jahre), konnten in der Hinteren Bleiche, Ecke Neubrunnenstraße, angetroffen werden. Diese gaben an, nach dem Verlassen einer Kneipe von mehrere Jugendlichen geschlagen und getreten worden zu sein. Ein Geschädigter hatte eine Gesichtsplatzwunde und wurde in die Universitätsklinik verbracht. Die anderen Geschädigten erlitten Schwellungen, Kratzer und Rötungen. Ein Täter soll wie folgt ausgesehen haben: männlich, 17 bis 20 Jahre, südländisch, dunkle Haar.

Zwei Stunden später  wurde die Polizei zu einer Kneipe in der Emmerich-Josef-Straße gerufen. Ein Mann lag blutverschmiert auf dem Boden, er hatte zerschnittene Lippen und wurde bereits von zwei Personen versorgt. Eine weitere Streifenwagenbesatzung kümmerte sich um den zweiten Mann, der ebenfalls blutverschmiert war und einen Schnitt an der rechten Hand hatte. Die beiden sollen sich bereits in der Kneipe gestritten haben und wurden deshalb vor die Tür gesetzt. Draußen soll dann der eine auf den anderen losgegangen sein und ihm mit einem Glas auf die Lippe geschlagen haben. Der Grund für den Streit ist nicht bekannt, aber einer der beiden war stark alkoholisiert, er hatte 1,5 Promille. Bei dem anderen liegt der Wert nicht vor.

Hinweise bitte an die Polizeiinspektion 1 in der Innenstadt: 06131 – 65 4110

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4 Kommentare

  1. Jetzt beginnt sich die „Zuwanderung“, auf die Wirtschaft auszuwirken. Das setzt sich bis zu den Lieferanten fort. Ich gehe abends auch nicht mehr weg. Und gerade wegen solch schnell möglicher Übergriffe und Körperverletzungen, schaue ich mich tagsüber immer häufiger um. Das Wechseln der Straßenseite, ist im Zweifel angebracht. Die öffentlichen Verkehrsmittel bieten unter solchen Umständen auch keinerlei Sicherheit. Zumal man ja, noch ein Stück unterwegs ist. Ich habe abends noch nie, so leere Busse und Bahnen erlebt. Und trotzdem, oder gerade deshalb? Wurden die Preise unlängst wieder erhöht. Für Fahrten, aber ohne jedes Sicherheitspersonal.

  2. Man muss das positiv sehen, wie es Fitti Waldi gesagt hat. Wenn Händies geklaut werden, müssen neue gekauft werden. Gut für die Wirtschaft.
    Prinzipiell sollten es Deutsche den Ausländern gleichtun: die gehen auch nicht alleine weg, sondern immer in Gruppen!

    Sollten dann einige Asylanten/Flüchtlinge/Türken/Araber oder sonstiges Ges…..erlebnisorientiert sein, können interessante Körperkontakte entstehen……

    • @ marion hartmannsweier

      Sie unterstellen hier eine Aussage, die völlig aus der Luft gegriffen ist. Weder habe ich geschrieben, das, wenn Handys geklaut werden, neue gekauft werden müssen und ich habe auch nicht geschrieben, das die jetzige Situation und die Verbrechen, und Überfälle, gut für die Wirtschaft sind. Das absolute Gegenteil ist ja der Fall! wer wird denn künftig noch freiwillig in der Gastronomie arbeiten wollen? Wie kommt das Personal nach Hause ?

      – Bitte lesen und verstehen Sie das Geschriebene, bevor Sie antworten –

      Ich schrieb, das sich die Situation nun auch auf die Wirtschaft auswirkt. Und zwar in negativer Hinsicht. Wer weniger ausgeht, gibt auch weniger aus. Und wer weniger Umsatz macht, macht zu, oder bestellt weniger und zahlt auch weniger Steuern, weil er weniger vedient. Die einzigen, die davon noch nicht betroffen sind, das ist die Antifa. Die ja niemals einzeln, und immer in Gruppen Mut zu Ausschreitungen aufbringen.

      Da hier derart verdreht werden kann, werde ich hier auch nicht mehr schreiben.

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