Macron im Größenwahn: „Europa in Gefahr“

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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron warnt in einem Essay, Europa sei noch nie in so großer Gefahr gewesen, man dürfe es nicht den Nationalisten zu überlassen. Während Frankreich jede Woche von Protesten der Gelben Westen erschüttert wird, greift Macron zu wilden Theorien und fordert abermals die Errichtung eines Superstaats. Werden dann Gegner dieser Politik bald in ganz Europa so brutal niedergeknüppelt wie die Gelben Westen in Paris?

Der AfD-Europaabgeordnete Prof. Dr Jörg Meuthen erklärte dazu:

„Emmanuel Macron spricht ständig von Europa, wenn er die EU meint. Das ist falsch, denn nicht Europa, sondern nur die EU ist aufgrund ökonomischer, bürokratischer und politischer Misswirtschaft der EU-Eliten in Gefahr. Zudem wäre Macron gut beraten, erst einmal die zahlreichen massiven Probleme Frankreichs zu lösen – und zwar ohne deutsches Steuergeld -, bevor er sich wortreich als Retter ganz Europas inszeniert. Niemand, schon gar nicht die rechtskonservativen Parteien in der EU, plant einen „Rückzug aus Europa“, wie Macron schreibt. Im Gegenteil: Die AfD steht, wie viele der ihr verwandten Parteien aus den Mitgliedstaaten der EU, fest zu der Ursprungsidee eines Europas der Vaterländer, einer europäischen Gemeinschaft souveräner Staaten, die zum Wohle ihrer Bürger in all jenen Angelegenheiten zusammenwirken, die gemeinsam besser erledigt werden können. Die Vielfalt, die Schönheit und die Kultur der Völker und Staaten Europas entschlossen zu sichern und zu erhalten ist die Aufgabe. Mit der Fortsetzung der Politik eines Emmanuel Macron, einer Angela Merkel und eines Jean-Claude Juncker gerät diese historische Aufgabe leider in immer größere Gefahr.“

Anders äußert sich der frühere Bundesaußenminister und ehemalige SPD-Chef Sigmar Gabriel.

„Der deutsch-französische Motor stottert nicht einmal mehr, sondern er steht schlicht still“, schreibt Gabriel in einem Gastbeitrag für den Berliner „Tagesspiegel“ (Mittwochausgabe).

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