Jetzt kracht es zwischen Jörg Meuthen und Alice Weidel. Wer wird gewinnen?

Foto: O24

Parteichef Jörg Meuthen will den nächsten Widersacher aus der Partei werfen lassen. Es geht um den Freiburger Stadtrat Dubravko Mandic, der sich öffentlich mit harten Worten zur Wehr setzt.

Doch der Landesverband von Baden-Württemberg wird von Alice Weidel geführt, die sich aber mehr Zeit mit dem Parteiausschlussverfahren lässt, als Meuthen lieb ist. Wie das „Redaktionsnetzwerk“ anhand vorliegender Emails berichtet, ist Meuthen verärgert, weil das Verfahren erst nach dem Parteitag eröffnet werden soll, an dem die Listenplätze für die nächsten Bundestagswahlen vergeben werden.

Für alle Beteiligten geht es um viel. Erst ein zweiter Einzug in den Bundestag sichert die begehrte Altersvorsorge, wer wollte das durch taktisches Fehlverhalten gefährden? Meuthen kann, wenn er seine Macht behaupten will, nicht länger im EU-Parlament sitzen, sondern muss bei den nächsten Wahlen in den Bundestag wechseln. Dann aber müsste er mit Alice Weidel um einen Spitzenplatz konkurrieren, da er dem gleichen Landesverband angehört. Wahrscheinlicher ist, dass Meuthen auf den direkten Schlagabtausch verzichtet und Schadensbegrenzung übt. Bei einer Blamage wären seine Tage an der Spitze der Partei gezählt.

10 KOMMENTARE

  1. Meuthen plant die Koalition mit der Neu-SED früher mal cdsu genannt.
    Dem geht Doischeland am mittlerweile fett gefressenen Mors vorbei.
    Er ist vom Stamme Murksel: alles war meinen Weg ins Übel aufhalten könnte wird weggebissen.

    • Dies wäre für sich noch nicht einmal das ganz große Problem. Es ist aber so, dass diese Wegbeißmentalität Schule macht und als vermeintliches Erfolgsrezept mittlerweile in der Funktionärsschaft der Unterverbände angekommen ist. Regelmäßig praktiziert übrigens tatsächlich von CDUstämmigen.

  2. Wird höchste Zeit, dass dieses unappetittliche Individuum kunstgerecht entsorgt wird, und zwar mit Stumpf und Stiel.

    Meuthen ist ein Parteischädling erster Güte. Wurde der von der Zonen-Pomeranze persönlich geschickt? Er kann dann mit Lucke und Petry eine Selbsthilfepartei gründen, und „blechtrommeln“.

  3. AFD ? Wen interessiert die noch ? Wahlen ? Wer geht da noch hin ? Um sich für beides zu interessieren, muss man an das System glauben. Man muss glauben, dass die AFD wirklich am Wohl des Volkes interessiert ist und nicht nur an den eigenen, vom System gefüllten Futtertrögen. Man muss tatsächlich glauben, dass man durch Wahlen irgend etwas beeinflussen oder gar ändern kann. Man muss glauben, dass es bei Wahlen mit rechten Dingen zugeht. Man muss kurz gesagt recht naiv sein. Schluss mit glauben. Ich weiß, dass alle Politiker und alle Parteien nur an ihrem eigenen Wohl interessiert sind. Ich weiß, dass bei Wahlen betrogen wird, was das Zeug hält. Ich weiß, dass unsere Führerin Wahlen einfach rückgängig macht, wenn ihr das Ergebnis nicht passt. Ich weiß, dass die BRD ein zutiefst korruptes und verkommenes System ist das niemals das Wohl seiner Bürger im Sinn hatte. Steckt euch eure Wahlen, eure Parteien und eure ganze BRD dahin, wo die Sonne nicht scheint.

    • Welche realistische und kurzfristig umsetzbare Lösung der genannten Probleme, hat der Herr denn anzubieten ?

        • Resignieren ist keine Lösung, wenngleich menschlich. Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren. Diese Weisheit ist, gerade in der dunkelsten Zeit, mehr denn je das Gebot der Stunde.

          Da es sowohl um das Vaterland, als auch um die blanke Existenz jedes einzelnen geht, ist nur der unerbittliche Kampf bis zur letzten Patrone eine Option.

          Auch wenn es nicht einfach sein wird.

          • Eine Lanze für das Resignieren! – Wenn erstmal erkannt wurde, dass es keine Chance gibt – dann weiter mit Brecht: Das ist dann die Chance!

  4. Haha, Pest und Cholera streiten sich darum, wer der bessere Heiler ist. Erinnert an den Kampf um die Merkelnachfolge. Wird’s mit Luschet, Söder oder gar mit Friederich das geilste Deutschland, das wir je hätten haben können?

    Als ob Weidel auch nur einen Deut besser ist als Meuthen. Wären die Futtertrogalternativen doch nur halb so aktiv, wenn es um die Umsetzung ihrer Wahlverprechen geht.
    Dass es Oppositionen schwer haben ist klar. Dass sie nicht immer viel erreichen ist auch klar. Aber wenn man sich über die auch noch dauerhaft ärgern muss, dann läuft etwas richtig schief. Schönreden wird nicht helfen, Meuthen und/oder Weidel mit Wählerstimmen belohnen erst Recht nicht. Das Einzige was da raus kommt sind weitere 4 Jahre Ärgernis und Klugmopserei, dann wieder 4 Jahre, dann wieder 4 Jahre…und wenn sie nicht gestorben sind….

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