Macht des Denkens – Macht der Feigheit

Die Zeit, in der wir leben, hat etwas Unwiederbringliches verloren: Die Macht und die Fähigkeit des Denkens. Denken, ein wesentlicher Faktor für das geistige Vorankommen der Menschheit, hat sich verwandelt in eine perverse Blickweise, die nur noch fähig ist, in den Farben Schwarz und Weiß zu argumentieren. Denken – DAS Gut der Menschheit, das diese zur Beherrschung ihrer selbst befähigen sollte und zur Übernahme der Verantwortung für diesen Planeten und ein friedliches Miteinander der Völker – ist DIE Fähigkeit, die den Menschen über die anderen Geschöpfe dieses Planeten stellen sollte. Denken – eine Eigenschaft, die Leithammelfolgschaft und Herdenverhalten ausschließen sollte.

Erdogan Anhänger in Köln fordern Todesstrafe und huldigen ihrem Führer – Foto: O24

Das Gegenteil von Denken ist der Fall: Der folgenschwere Satz der NS-Zeit „Führer, wir folgen dir“ war die Grundsteinlegung im vergangenen Jahrhundert für all den Wahnsinn, der sich auch heute noch (bzw. wieder) in zu vielen Ländern der Welt abspielt. Und um „Führer“ ist diese Welt nicht verlegen. Es gibt sie in großer Vielfalt: Intelligente, primitive, trendsetterartige, aus simplem Eigennutz handelnde und fundamentalistische. Bei den Fundamentalisten müssen wir uns besonders warm anziehen, denn inzwischen entwickeln sich in deren Reihen bereits vielfältige Mutationen, wie bei einem HIV- oder H5N1-Virus. Und das ist bitter, und es ist genau der Fakt, der Unruhe stiftet, Völker auseinanderdividiert, und der in der Lage ist, nicht nur Bürger-, sondern auch Weltkriege zu entfesseln.

728 x 90 (Super Banner) Goldbarren & -münzen günst

Von Hass-Tiraden und Gewalt begleitete Gruppenaufstände, die mit den uns aus den 70-ern bekannten „friedlichen Demos“ nichts mehr zu tun haben, wollen das Volk unter allen Umständen in zwei Lager spalten: Die Befürworter und die Gegner.

Man sollte annehmen dürfen, dass eine Generalüberzeugung des Volkes herbeigeführt werden soll, was die ganzen Aufrührereien etwas verständlicher machen könnte. Wären da nicht die Hooligans, die schon lange nicht mehr nur am Rand von Fußballplätzen ihr Unwesen treiben. Deren Intention ist eindeutig die Spaltung des Volkes, nicht eine Konformität. Man will die Feinde „pflegen“, man will jede Gelegenheit nutzen, mit erneuter Brutalität und einem fehlgeleiteten Kampfesgeist Straßen und Städte unsicher machen. Die ANTIFA in Deutschland ist nichts Anderes; diese wird dafür sogar noch aus der Staatskasse für ihre verzweifelten und nicht geistig besonders hoch einzustufenden Versuche von Revolten bezahlt.

“Antifa” in Frankfurt am Main – Foto: O24

Jedoch wird unser besorgter Blick in diesen Tagen nach Amerika gelenkt; hin zu einem Volk, das reichlich scheinheilig, bereits seit der „Besetzung“ des nordamerikanischen Kontinentes durch die Besatzung der Mayflower die fragwürdige Flagge der Demokratie hochzuhalten bemüht ist. Wären da nicht immer und immer wieder Gestalten, die mit einem Streichholz darunter stehen, um sie zu verbrennen.

Was derzeit in den USA geschieht, ist das endgültige Entzünden und Verbrennen von demokratischen „Stars and Stripes“. War doch ein Volk aufgerufen, den neuen Führer der Nation nach demokratischen Grundregeln zu wählen. Und es hat gewählt, und es hat sich entschieden – gleich, ob die ganze Nation, zusammen mit dem Rest der Welt, mit dem Ergebnis einverstanden sein würde. Und man ist keinesfalls einverstanden: Donald Trump wird nicht nur „vermerkelt“ und „vergabrielt“, sondern in der Nation der Vereinigten Staaten von Amerika selbst – mit besonderer ostentativer Betonung von „Vereinigten“ – brechen die Unruhen aus. Natürlich hat jeder US-Bürger das uneingeschränkte Recht, mit der Wahl NICHT zufrieden zu sein, da die Proklamationen des neuen „Mr. President“ der eigenen politischen Meinung teilweise oder ganz widersprechen. Dieser Bürger hat ebenso das Recht, auf die Straße zu gehen, um gegen vorangekündigte politische Pläne des Präsidenten zu demonstrieren. Aber er hat nicht das Recht auf Morddrohungen gegen die „Nr 1“, ebenso wenig auf Gewaltausübung gegen Andersdenkende und – um mit demokratischen Spielregeln zu argumentieren – auch nicht das Recht, die freiheitliche Demokratie dadurch mit Füßen zu treten, dass sie die demokratische Bevölkerungsmehrheit diskreditiert und diskriminiert. Voltaire sagte:

„Ich verabscheue, was Sie sagen; aber ich werde Ihr Recht es zu sagen bis zum Tode verteidigen!“

Uns Deutschen darf durchaus bewusst sein, dass sich dort in Übersee – mittlerweile auch in unserem eigenen Land – Vorgehensweisen etablieren, die denen des Nationalsozialismus unter Hitler auf gefährliche Weise gleichen: Bist Du nicht für uns, bist Du gegen uns; bist Du gegen uns, dann werden wir dich mit Gewalt und Terror vernichten.

Bei diesen Überlegungen muss dem Leser bewusst geworden sein, dass sich undemokratische Machenschaften von rechts und von links plötzlich zu vermischen beginnen. Betrachtet man den linken Wahnsinn extremer ANTIFA-Anhänger, so erkennt man, dass diese sich den Methoden der Volksbeeinflussung hingeben, die von dem einstigen extrem rechten Nationalsozialismus, den sie zu bekämpfen vorgeben, in keiner Weise mehr unterscheiden. Hier geht es schon lange nicht mehr eine Politik der Vernunft, sondern nur noch um die Schlagworte „rechts“ und „links“ und um die sehr ernst zu nehmenden Auswüchse, die sich mit Meilenstiefeln denen des gefürchteten Terrorismus nähern.

Die Randalierer in den USA haben sich unter anderem die Begriffe „Rassismus“ und „Antisemitismus“ als Gegnerschaft auf die Fahnen geschrieben – politische Richtungen also, die man dem frisch ernannten Präsidenten unreflektiert unterstellt. Und man wehrt sich gegen eine vermeintliche Trump-Diktatur und dessen Erkenntnis, geboren aus dem Weltgeschehen um IS-Staat, Terrorismus, Mord und Totschlag, dass es das Amerikanische Volk vor den Übergriffen eines fundamentalistischen Islam zu schützen.

Hat sich mit jenen Chaoten, die sich gegen Herrn Trump stellen, ein Staat im Staat gebildet, der dem eines potentiellen IS zu gleichen beginnt, oder regiert hier die „Mikrobe der Menschlichen Dummheit“ (Curd Goetz), aus der heraus ein Lernerfolg aus dem Geschehen von „Nine/Eleven“ nicht erwachsen konnte? Jede Aktion der Trump-Gegner bringt den Nordamerikanischen Staatenbund ein Stück näher an eine Katastrophe für die die „Hehre der Freiheit“ proklamierende Nation. George Orwell definiert Freiheit mit folgenden Worten:

„Falls Freiheit überhaupt irgendetwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen.“

Trump gibt zu erkennen, dass er für die Sicherheit seines Landes steht, die jetzt erst einmal durch Teile des eigenen Volkes in höchstem Grade in Gefahr gebracht wird.

Und genau die sind es, die stillschweigend die Ereignisse in der Türkei um Herrn Erdogan vielleicht gerade noch zur Kenntnis nehmen, sich jedoch der Tragweiten der Entwicklung jenes Oberhauptes zu DEM Despoten in der islamistischen Welt nicht bewusst sind oder bewusst sein wollen. Und genau diese aktuelle türkische Situation ist es, die die unterschiedlichen Strömungen in den USA zu einem Fluss zusammenfließen lassen müssten. Aber da wird weggesehen. Da steht keiner auf und zeigt der Welt, dass der Beginn einer sofortigen Einflussnahme – mit friedlichen Mitteln – hochgradig indiziert ist. Genau diese Haltung wage ich als „paranoid“ zu bezeichnen.

Kritik an Staatsmännern/Frauen ist legitim, Vorverurteilungen nicht. Der kluge Mensch wird aufmerksam und wird sich in die Reihe kritischer Beobachter stellen; sollte es doch gelten, erst einmal abzuwarten, was denn tatsächlich kommen wird. Und dann werden demokratische politische Gremien wie der US-Senat zustimmen oder intervenieren und die objektiven Interessen der Wählerschaft vertreten. So will es das Gesetz. Dazu eine legale Demo hier, eine dort, Diskussionen in politischen Gesprächsrunden, Meinungsbildungen und schließlich die Feststellung: Man hat durch die Wahl zugunsten des Volkes entschieden, oder man hat sich gründlich geirrt. Nur dazu gehören klare Fakten auf den Tisch, denn mit ungelegten Eiern lässt sich kaum ein sinnvoller Handel machen.

Ich bin davon überzeugt, dass all diese Überlegungen von der Verfassungsseite aus in den USA besser und volksnäher praktiziert werden könnten, als es in Deutschland möglich ist. Kann man sich hier doch des Eindruckes nicht erwehren, dass einer Staatsdiktatur durch eine Frau Merkel Tür und Tor geöffnet sind durch:

  1. das Fehlen einer direkten Demokratie

  2. die Machtbesessenheit einer Kanzlerin, deren Pläne und politische Grundgesinnung im tiefsten Dunkel liegen

  3. die unwidersprochenen Eingriffe in Verfassung, Grundgesetz und Grundrechte des Volkes durch die Regierenden

  4. das nahezu bereits pathologische Sich-Zur-Wehr-Setzen der Regierung gegen die definitive Schaffung eines souveränen Staates Deutschland

Das sind die Fakten, vor denen die Wähler nahezu machtlos zu stehen scheinen; Fakten, die in Windeseile zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen in unserem Land führen können und vermutlich auch führen werden.

Berthold Brecht sagte einst:

Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht!

Unter diesem Gesichtspunkt sollte die Bevölkerung zu pflichtbewussten Bürgerinnen und Bürgern erwachsen.


via: Bramstedter Kreis

Anzeige

für eine Banküberweisung finden Sie die Kontonummer im Impressum

Opposition 24 unterstuetzen
Ihre Email Adresse:

Hinweis zu den Kommentaren

Kommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder!
Dr. Lothar Löser
Über Dr. Lothar Löser 10 Artikel
Selbstständiger Notfallmediziner - Initiator von Bündnis 13 - Die Weißen

2 Kommentare

  1. Brechts´s Satz steht so auch im Grundgesetz.
    Was aber nützt das beste Gesetz einem Volk, das in Agonie und Brot und Spiele sein jämmerliches Dasein zu fristen mehr als bereit ist ?
    Sprechen Sie doch mal einen im Alter zwischen 25 und 55 Jahren an ?
    Wie meinte Herr Pofaller? Lass mich doch mit dem Scheiss in Ruhe.
    Ergo ? Lassen. In Ruhe sich dem eigenen Untergang nähern.
    Es wußte auch nach Adolf kein einziger was und gemerkt hat man gleich garnichts während 12 Jahren.

  2. Es heißt doch immer, wir sind das Volk der Dichter und Denker,
    So wie die Sache offensichtlich jetzt läuft, sind wir gerade das Gegenteil.
    Wir sind das Volk der Feigheit und der Blödheit !
    Die Feigen sind diejenigen die sagen; Wir ändern so wie so nichts und haben Angst um Ihren Wohlstand.
    Die Blöden sind noch schlimmer und übernehmen was die Volksverräter und das ganze
    Schweine-Establishment Ihnen vorgeben.

Kommentare sind deaktiviert.