Foto: O24

Erst brachen die Kurse von Deutschlands Prestigefluggesellschaft ein, jetzt fliegt die Lufthansa auch noch aus dem DAX. Wie viele der 138000 Angestellten fliegen ganz woanders hin, nämlich raus? Der Konzern darf es sich dank staatlicher Rettungspakete wenigstens noch in der Mittelklasse der Börsenunternehmen (M-DAX) gemütlich machen, ohne Personalabbau wird auch dieser Platz nicht lange zu halten sein. Den Neu-Arbeitslosen helfen da auch nicht die temporäre Senkung der Mehrwertsteuer und erst recht nicht die Einmalprämie von 300 Euro pro Kind. Die Automobilkonzerne werden bald folgen und mit ihnen der Rest der Unternehmen, die noch irgendetwas produzieren, was früher einmal mit „deutscher Wertarbeit“ assoziiert werden konnte.

3 KOMMENTARE

  1. Naja,
    wer großen Teilen seiner Angestellten das doppelte Gehalt wie der Bundeskanzlerin zahlt, könnte einfach nur schlecht gewirtschaftet haben. Keine Ahnung warum ein Pilot 500.000/Jahr verdienen muss. Na gut, man fängt natürlich mit schlappen 280.000 an, muss sich hocharbeiten und wird leider schon mit 58??? (bei vollen Bezügen) ausgemustert.

    Sind schon arme Säue.

  2. Bei der Lusthansa ist es wie bei allen Staatsbetrieben:
    Industriebeamte sitzen sich die Allerwertsten platt und stöhnen über den Umfang ihrer zu erledigenden Kreuzworträtsel im Büro.
    Es wird mir ein Vergnügen sein, das dort teils nur herumlungernde arrogante Faulenzerklientel endlich in den Senkel ( der Bittsteller ) beim Arebeitesseamte ( O-ton Hans Süper ) gestellt zu sehen. Es handelt sich hierbei nicht um das fliegende Personal sondern um die mit den „Paxen“
    befassten Dumpfbacken. Zum Glück sind diese Vollpfosten gegroundet.

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