Foto / Symbolbild: stevanovicigor / 123RF Standard-Bild
Foto / Symbolbild: stevanovicigor / 123RF Standard-Bild

Nicht nur in Lübeck ist ein Angreifer mit einem Messer auf Menschen losgegangen, auch in Lüneburg hat ein Mann am Freitag drei Passanten verletzt. Nachdem mehrere Medien berichteten, dass es sich bei dem festgenommenen Täter in Lübeck um einen Iraner handelt, gibt nun die Polizei neue Details bekannt, nach denen es sich um einen „deutschen Staatsangehörigen“ handele. Dabei wird verschwiegen, dass er ursprünglich eben doch aus dem Iran stammt. Zudem soll er Soldat bei der Bundeswehr sein.

Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund seien nicht zu erkennen, heißt es weiter. Bemerkenswert ist, dass nicht mal die genaue Zahl der Verletzten bekannt ist.

Hier der Originalwortlaut:

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist die genaue Anzahl der Verletzten nach wie vor unklar. Eine Person wurde schwer verletzt.

Bei dem Bus handelt es sich um einen Gelenkbus. Im Bereich des Gelenkes stand ein unbestimmter Rucksack aus dem es qualmte. Der Rucksack wurde durch Mitarbeiter des Munitionsräumdienstes Schleswig-Holstein überprüft. Es befand sich Brandbeschleuniger, aber kein Sprengstoff in dem Rucksack. Der Rucksack wurde gesichert.

Die Identität des Täters ist geklärt. Es handelt sich um einen 34-jährigen deutschen Staatsangehörigen mit Wohnsitz in Lübeck. Es liegen keinerlei Hinweise auf eine politische Radikalisierung des Mannes vor. Es liegen derzeit auch keinerlei Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund vor.

Augenzeugenbericht! #Lübeck: Iraner nach Messerangriff festgenommen – viele Verletzte, (k)ein Todesopfer

#Lüneburg: Messerstecher verletzt drei Personen auf offener Straße