Am Montagmorgen ging gegen 08:30 Uhr bei der Polizei in Lübeck ein Schreiben ein, in dem die Hinterlegung eines Sprengsatzes auf dem Gelände des Lübecker Hauptbahnhofes angekündigt wurde.

Die Bundespolizei ordnete daraufhin die Sperrung und Räumung des Bahnhofes sowie die Einstellung des Zugverkehrs an.

Die Maßnahmen der Polizeidirektion Lübeck im Umfeld des Bahnhofes wurden dabei eng mit der Bundespolizei abgestimmt.

Der Bahnhof wurde unter Zuhilfenahme von Sprengstoffspürhunden durchsucht. Verdächtige Gegenstände konnten dabei nicht aufgefunden werden.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Absperrungen ab 12:05 Uhr aufgehoben und der Zugverkehr wieder freigegeben.

Die strafrechtlichen Ermittlungen und Maßnahmen zur Identifizierung des Urhebers der Nachricht wurden eingeleitet. Diese werden bei der Bezirkskriminalinspektion Lübeck geführt.