Ende November wurde gerichtlich die Schließung der Kiezkneipe „Syndikat“ im Neuköllner Schillerkiez festgelegt. Am letzten Samstag versammelten sich bis 2.000 Menschen aus der linken Szene, um gegen die angekündigte Räumung zu protestieren. Die Räumung soll am 7. August um 9 Uhr  stattfinden.

Die Polizei begann am Donnerstag gegen Mittag, sich in der Weisestraße zu postieren und zu räumen. Bereits am 1. August kam es zu Ausschreitungen im Zusammenhang mit der angekündigten Räumung. Dabei flogen Steine auf Polizisten, teilweise wurden Mülltonnen auf die Straße geräumt und angezündet. Mit Bauzäunen, Straßenschildern und Motorrädern versuchten die Beteiligten, die Straße zu blockieren. Es kam bei 43 Polizisten zu Verletzungen, vier mussten ihren Dienst abbrechen.

Zudem attackierten Unbekannte auch ein Bezirksbüro der SPD in Berlin-Neukölln, erheblicher Sachschaden entstand. Der Bezirksbürgermeister von Neukölln, Martin Hikel (SPD), appelliert an die Unterstützer der linken Szenekneipe „Syndikat“, gewaltsame Proteste wegen der Räumung am Freitag zu unterlassen. Hikel erklärt: „Diese Übergriffe diskreditieren den Protest für eine bezahlbare Stadt. Ich mache mir große Sorgen, dass es nicht ruhig bleibt.“

4 KOMMENTARE

  1. Der Bezirksbürgermeister von Neukölln, (SPD), appelliert ……..gewaltsame Proteste wegen der Räumung am Freitag zu unterlassen. – Und er macht sich sorgen.
    Ja, so macht man das.
    Vielleicht ist es aber zu spät.
    Wenn man die „linke Szene“ jahrelang für gewaltsame Proteste sponsort (auf Steuerzahlerkosten, nebenbei bemerkt), dann haben die sich vielleicht daran gewöhnt und sind jetzt nicht mehr gewillt und in der Lage dazu, friedlich zu protestieren.

  2. Das macht den Polizisten bestimmt Spass, bei diesen sommerlichen Temperaturen in der Schutzausrüstung im Einsatz zu sein.
    Aber, wenn wenn wir das ja bezahlen, dann können die sich ja auch damit zeigen. Man will ja etwas haben für sein Geld.

  3. Polizisten ganz vorbildlich ohne Alltagsmasken und ohne Einhaltung des Mindestabstands.
    Gehören die nun zu den Infektionsgruppen, auf die man sich laut Charite- Starvirologe Drosten bei der angekündigten, möglicherweise zukünftig eintretenden „zweiten Welle“ konzentrieren soll?
    Oder macht das berliner Coronavisus gerade Urlaub in einem Risikogebiet, nach dem anstrengenden letzten Wochenende, wo sich annähernd 17 000 Rächsäxtreme versammelt hatten, begleitet von einigen wenigen erschreckend bunten gemischten, verantwortungslosen Covidioten?

  4. Das war doch gerade heute bei „Die Simpsons“.
    Zitat (über Moes Kneipe): „Ist das nicht der Schuppen, wo die ganzen Ratten Selbstmord begangen haben?“ Muahaaa.

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