Leverkusen: Mutiger Passant rettet schwer verletzte 54-Jährige vor brutalen Handtaschenräubern – Täter „polizeibekannt“

Leverkusen: Dank der Aufmerksamkeit und der beherzten Reaktion eines Zeugen (59) haben Polizisten gestern Abend im Stadtteil Wiesdorf einen äußerst brutalen Räuber (20) und seine beiden Mittäter (23, 25) festgenommen. Den Tatverdächtigen wird vorgeworfen, eine Passantin (54) niedergeschlagen zu haben, um deren Handtasche zu rauben. Der 59-Jährige sorgte durch sein Handeln dafür, dass die Täter von ihrem Opfer abließen und flüchteten.

Polizei: Foto: schmidt13 / 123RF Lizenzfreie Bilder

Bereits gegen 22.20 Uhr wurde der Zeuge auf drei junge Männer aufmerksam, die sich auf dem Friedrich-Ebert-Platz lautstark unterhielten und Alkohol konsumierten. Gegen 23.30 Uhr überquerte eine Leverkusenerin (54) die Platzfläche und ging an den Männern vorbei. Der 20-Jährige verfolgte die Frau und baute sich nach wenigen Metern vor ihr auf. „Der hat ausgeholt und der Fußgängerin mit der Faust und voller Wucht ins Gesicht geschlagen“, erklärte der Augenzeuge später bei der Anzeigenaufnahme. Durch den Schlag erlitt die Geschädigte Frakturen im Gesichtsbereich und sackte bewusstlos zu Boden.

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Diesen Moment nutzte der aggressive Täter und griff nach dem Stoffbeutel der regungslos auf dem Boden Liegenden. „Ich habe runtergerufen, damit sie die verletzte Frau in Ruhe lassen. Außerdem habe ich gesagt, dass die Polizei schon auf dem Weg ist“, ergänzte der Anwohner in seiner Aussage. Der Haupttäter ließ daraufhin die Handtasche zurück und flüchtete gemeinsam mit seinen Komplizen.

Alarmierte Polizisten leiteten umgehend eine Fahndung nach den drei flüchtigen Männern ein – und trafen sie noch im Nahbereich des Tatorts an. Die detaillierte Personenbeschreibung des Zeugen passte – Festnahme.

Die Verletzungen der Geschädigten sind so schwerwiegend, dass sie noch in der Nacht in eine Spezialklinik gebracht wurde, wo sie derzeit stationär behandelt wird.

Die drei Tatverdächtigen sind alle bereits polizeibekannt. Ein Alkoholtest bei dem Haupttäter ergab einen Wert von knapp 1,6 Promille. Zudem bestand der Verdacht, dass er unter Drogeneinfluss stand. Daher entnahm ihm ein Arzt auf Anordnung Blutproben. Der hochaggressive Mann beruhigte sich auch in Obhut der Polizei nicht, sondern leistete massiven Widerstand. Es ist beabsichtigt ihn noch heute dem Haftrichter vorzuführen. Seine beiden Komplizen befinden sich nach abgeschlossenen Identifizierungsmaßnahmen wieder auf freiem Fuß. Die Ermittlungen dauern an.

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2 Kommentare

  1. Die Vorgehensweise deutet auf Gäste der Raute des Schreckens und Schulzens Goldstücke. Die Goldstücke gehören in ein hartes Arbeitslager, wo sie den angerichteten Schaden abarbeiten. Also alle Kosten, angefangen von Schmerzensgeld, Verdienstausfall und sonstige Kosten der Geschädigten, Krankenhaus- und sonstige Behandlungskosten, Einsatz-, Ermittlungs-, Verfahrenskosten, Haftkosten usw. Und die Kuscheljustizler von dieser Klientel gleich mit in die selbe Zelle. Wenn der Unhold alles abgearbeitet hat, dann fliegt er hochkant aus dem Land. Sollte er’s nicht schaffen, verscharrt ihn im Gemeinschafts- oder Massengrab.

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