Letzter Ausweg Polen – der Fall Antonya S…

…ging durch die Presse, jetzt interessiert sich keiner mehr dafür. Wir wurden über Twitter von den Betroffenen darauf aufmerksam gemacht und bringen deshalb hier einen Beitrag darüber.

Hier der Text im Original von einer der mittlerweile im Internet eingerichteten Seiten:

Antonya Schandorff ist ein 13 jähriges Mädchen, das am 28. August 2013 auf spektakulärer Weise aus einem Kinderheim des Jugendamtes in Visselhövede zu ihren Eltern geflüchtet ist, nachdem es dort fast sieben Monate unter menschenunwürdigen Verhältnissen, wie in einem Gefängnis, in absoluter Isolation von ihren Eltern, Verwandten und Freunden festgehalten wurde.

Das Mädchen wurde direkt von der Schule mit List und unter Anwendung körperlicher Gewalt von Mitarbeitern des Jugendamtes verschleppt und in die Einrichtung des Jugendamtes eingeliefert. Dort wurde Antonya fast sieben Monate lang festgehalten. Antonya, der jegliche Kontakte zu ihren Eltern verboten wurden (man verbot ihr telefonische und postalische Kontakte zu ihren Eltern, sie durfte auch keine Essenspakete von ihren Eltern empfangen), plante und realisierte selbständig ihre Flucht. Ihr erstes Ziel nach der Flucht war ein Internet-TV-Sender, bei dem sie in einem Interview über ihr Schicksal berichtet hat.

Antonya erzählt darüber, wie sie im Kinderheim behandelt wurde, wie ihre Sachen mehrmals am Tag durchsucht wurden, wie sie täglich gezwungen wurde eine unbekannte Flüssigkeit zu trinken, wonach sie anschließend schwach und schläfrig wurde und dass einer der Mitarbeiter des Kinderheimes sie permanent beobachtet hat, sogar während des Duschens.

Gegenwärtig ist Antonya mit ihrer Familie vor den Behörden nach Polen geflüchtet und da der Vater, Axel jetzt auch noch den Rückhalt des Arbeitgebers verloren hat benötigen sie dringend finanzielle Unterstützung.

Weitere Informationen zum Fall Antonya findet ihr hier: www.antonyas.wordpress.com

Unterstützt wird die Familie von der deutschen Direkt-Hilfe

 

 

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2 Kommentare

  1. Merkwürdig, wenn dort steht: „Unterstützt wird die Familie von der deutschen Direkt-Hilfe“

    In der Satzung der DDH unter § 1 steht aber:
    „Zweck des Vereins ist die finanzielle Unterstützung und Förderung hilfsbedürftiger Personen in
    Deutschland,…“

    …wohlgemerkt: „…Unterstützung Personen IN DEUTSCHLAND“ !!. Antonya und Ihre Eltern befinden sich aber in POLEN, also NICHT in Deutschland !!

    Mit diesem Artikel 1 und diesem Hinweis auf „…Personen in Deutschland…“ hatte die DDH damals die Unterstützung meiner Person und meines Falls ABGELEHNT !!…denn ich musste auch ins Ausland flüchten, um nicht – wegen meiner brisanten Recherchen über die NRW-Justiz – wie Gustl Mollath psychiatrisiert zu werden.

    Auch das Verhalten von Antonya und Ihren Eltern wird allerdings auch von anderer Seite mittlerweile als „etwas merkwürdig“ erachtet. Ich habe damit auch meine Erfahrungen gemacht, was diese Familie wohl in Wirklichkeit in merkwürdiger Weise unter „Schutz“ versteht.

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